12.03.2021 | Presseinfo Nr. 7

Noch ohne Ausbildungsstelle? Da geht noch was!

Die Woche der Ausbildung jährt sich bereits zum achten Mal. Sie findet immer im März statt, mit dem Ziel, noch freie Ausbildungsstellen zu besetzen. In diesem Jahr steht sie allerdings ganz im Zeichen der Pandemie.

„Natürlich ist auch der Ausbildungsmarkt deutlich durch die Kontakteinschränkungen gezeichnet. Berufsberatung vor Ort in den Schulen, Messen und Praktika zur Berufsorientierung konnten nur sehr eingeschränkt stattfinden", erläutert Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Duisburg. „Das hat zur Folge, dass viele Ausbildungsplätze noch unbesetzt sind. Insofern kommt der Woche der Ausbildung in diesem Jahr ein besonderer Stellenwert zu. Alle für dieses Segment wichtigen Akteure arbeiten hier Hand in Hand, um möglichst viele Jugendliche noch mit einem passenden Ausbildungsberuf zu versorgen. Aufgrund der aktuelle Situation setzen wir auf neue Kommunikationswege und digitale Formate, um mit den Jugendlichen in Kontakt zu treten."

Die Agentur für Arbeit und das jobcenter Duisburg planen verschiedene Aktionen:

„Bei Anruf – Ausbildung!" Alle Duisburger Jugendlichen, die noch auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle sind, erhalten per Post Vorschläge für freie Ausbil-dungsstellen. In einer anschließenden Telefonaktion wird ein Teil von ihnen kontak-tiert, um über das vorhandene Ausbildungsangebot bzw. berufliche Alternativen zu sprechen. Auf diese Weise sollen rund 100 Jugendliche erreicht werden.

 „Direkter Draht - Ausbildungsstellen melden und den passenden Azubi finden" Im Rahmen der großen Telefonaktion nimmt der Arbeitgeberservice den direkten Draht zu Duisburger Betrieben auf, um möglichst alle freien Chancen auf eine Aus-bildung entgegenzunehmen. Viele Jugendliche sind auf der Suche und können schon die direkte Lösung für den Fachkräftebedarf der Zukunft sein.

„Schau rein in Deinen Traumberuf und lerne neue coole Jobs kennen" Kennenlernen von Berufen in 3D – mit Cardboard-Brillen erleben Schülerinnen und Schüler Berufe fast wie im echten Leben. Berufsorientierung mit dem eigenen Handy.

„Viele junge Leute bewerben sich auf Klassiker, die sie kennen: die Mädchen wollen Friseurin, die Jungen Kfz-Mechatroniker werden", zeigt Frank Böttcher, Geschäftsführer des jobcen-ter Duisburg auf. „ie manchmal etwas ungenauen Vorstellungen der jungen Leute bieten die Chance, mit gezielter Beratung und Aufklärung, alternative Berufsfelder zu erschließen. So lassen sich freie Ausbildungsstellen finden, die inhaltlich dem eigentlichen Ausbildungs-wunsch entsprechen oder sehr nahekommen."

Um die Jugendlichen auch außerhalb der Schulen zu erreichen, gehen die Berufsberaterin-nen und Berufsberater in diesem Jahr neue Wege. Dazu gehören coronakonforme gemein-same Spaziergänge zum Arbeitgeber oder Videoberatungen.

Unternehmen, die ihre Chance auf die Fachkraft von morgen nutzen wollen, können sich direkt an den gemeinsamen Arbeitgeberservice unter der kostenlosen

Hotline 0800 4555520 oder über

duisburg.arbeitgeber@arbeitsagentur.de wenden.


Jugendliche, die einen Ausbildungsplatz suchen oder sich Unterstützung bei der Orientierung wünschen, erreichen die Berufsberatung direkt unter der kostenfreien Hotline

0203 302 1647 oder über

duisburg.BIZ@arbeitsagentur.de