07.08.2018 | Presseinfo Nr. 33

Beschäftigung in Duisburg bleibt auf Wachstumskurs

Zum Stichtag 31. Dezember 2017 waren in Duisburg 174.205 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Der Vorjahresvergleich fällt mit einem Plus von 4.313 sehr positiv aus.

„Die Beschäftigung in Duisburg bleibt auf Wachstumskurs. Mit 174.205 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist zum Jahresende 2017 der vorläufige Höchststand erreicht, die Anzeichen, dass der Trend anhält, sind da“ so die Analyse von Astrid Neese, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg. „Die bei uns gemeldeten Arbeitsstellen bewegen sich ebenfalls auf Rekordniveau. Ob der sich verstärkende Fachkräftemangel den Beschäftigungsaufbau bremst, kann so noch nicht festgestellt werden. Doch sind Unternehmen mehr als je gefordert, neue Wege zur Fachkräftegewinnung zu gehen. Gerade geringqualifizierte und ältere Beschäftigte in den Unternehmen sollte die Personalabteilung deshalb besonders in den Blick nehmen und sie weiterqualifizieren. Unser Arbeitgeberservice berät fachlich und unterstützt mit finanziellen Fördermöglichkeiten“.

 

Positive Entwicklung der Beschäftigung in Duisburg

Die positive Entwicklung der Beschäftigung in Duisburg in den letzten Jahren hält weiter an. Zum Stichtag 31. Dezember 2017 lag die höchste Zahl an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen in Duisburgs Unternehmen seit über 10 Jahren vor. Der Vorjahresvergleich ergibt ein Plus von 2,5 Prozent oder 4.313 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Die Beschäftigung in NRW steigt im Vergleich um 2,4 Prozent oder 159.437 auf 6.819.700 Personen, im Bund um 2,4 Prozent oder 761.150 auf 32.608.868 Personen.

Der größte Zugewinn im Vorjahresvergleich mit 1.158 Beschäftigungen entfällt in Duisburg auf den Bereich Arbeitnehmerüberlassung, gefolgt vom Bereich Handel, Instandhaltung/Reparatur Kraftfahrzeuge (+898). Zulegen konnten auch die sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen mit 715 Beschäftigten. Hier werden u.a. Wach- und Sicherheitsdienste, Gebäudereinigung, Reisebüros, Hausmeisterdienste und Callcenter zusammengefasst. Weitere spürbare Zugewinne verzeichnen die Bereiche Baugewerbe (+698), Heime und Sozialwesen (+663), die öffentliche Verwaltung (+582), Verkehr und Lagerei (+544), und Gesundheitsweisen (+323). Auch im Gastgewerbe, bei sonstigen Dienstleistungen/privaten Haushalten und im Bereich „Wasser, Abwasser, Abfall“ stieg die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.

Im verarbeitenden Gewerbe ist dagegen ein deutlicher Rückgang der Beschäftigung in Duisburg zu erkennen (- 700 Beschäftigte). In dieser Branche ging die Beschäftigung vor allem in den Bereichen Herstellung überwiegend häuslich konsumierter Güter und Metall-, Elektro- und Stahlindustrie zurück. Die Bereiche Energieversorgung (-169) und Erziehung/Unterricht (-150) verzeichnen ebenfalls Einbußen in der Beschäftigung.

 

Verarbeitendes Gewerbe ist der stärkste Wirtschaftszweig in Duisburg

Die drei stärksten Wirtschaftszweige in Duisburg sind weiterhin das verarbeitende Gewerbe mit 34.813 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, das Gesundheits- und Sozialwesen (25.194) und der Bereich Handel, Instandhaltung, Reparatur von Kfz (21.865).

 

Alle Personengruppen profitieren vom Beschäftigungsaufbau

Vom Beschäftigungsaufbau in Duisburg profitierten alle Personengruppen in unterschiedlichem Ausmaß. Die Beschäftigung der Jüngeren (15 bis 24 Jahre) ist auf 17.505 Beschäftigte gestiegen (+2,6 Prozent, +444 Beschäftigte). Die große Gruppe der Beschäftigten zwischen von 25 bis unter 55 Jahren wächst um 1,4 Prozent oder 1.700 auf 119.790 Personen. Bei den über 55jährigen steigt die Beschäftigung um 6,2 Prozent oder 2.095 auf 35.820 Personen; Hintergrund dafür sind insbesondere die geänderten Regelungen zum (späteren) Renteneintritt. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bei Ausländern steigt gegenüber dem Vorjahresstichtag um deutliche 11,6 Prozent oder 2.315 auf 22.344.