31.07.2018 | Presseinfo Nr. 32

Duisburger Ausbildungsmarkt - Letzte Bergetappe vor dem Ausbildungsplatz

Seit Oktober 2017 meldeten sich 3.507 Bewerberinnen und Bewerber für eine Berufsausbildungsstelle bei der Agentur für Arbeit Duisburg, 135 Personen oder 4 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Von ihnen haben 2.685 eine Ausbildung oder eine Alternative dazu gefunden (Studium, Berufsvorbereitung, weiterer Schulbesuch…). Das sind in dieser Phase des Ausbildungsjahres 213 oder 8,6 Prozent mehr als vor einem Jahr.

472 von ihnen haben sich eine Alternative gesucht, immerhin 64 mehr als im Vorjahr, streben aber nach wie vor eine Ausbildung an. Zusammen mit den 822 Bewerbern/Bewerberinnen, die bislang noch keine Stelle gefunden haben (- 78 Personen oder - 8,7 Prozent weniger als zum Vorjahreszeitpunkt) suchen somit insgesamt noch 1.294 junge Menschen aus Duisburg eine Ausbildung.

Der gemeinsame Arbeitgeber-Service von Agentur für Arbeit und jobcenter Duisburg konnte mit 2.772 betrieblichen Ausbildungsstellen 164 oder 6,3 Prozent mehr Ausbildungsstellen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres verzeichnen. 1.061 der gemeldeten Stellen waren zum Stichtag noch unbesetzt, 111 oder 11,7 Prozent mehr als vor einem Jahr.

„Es ist eine erfreuliche Entwicklung, dass zumindest zum jetzigen Zeitpunkt mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt werden. Über 1.000 sind noch nicht besetzt und rund 1.300 Bewerber suchen noch engagiert ihre Ausbildungsstelle. Wir befinden uns auf der Zieletappe des Ausbildungsjahres, am 01.08. beginnt schon ein Teil der Ausbildungen, aber auch danach muss – und kann –

noch viel passieren,“ so das Zwischenfazit von Astrid Neese, der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg. „Die Bewerberinnen und Bewerber stehen mit der Berufsberatung in Kontakt, der gemeinsame Arbeitgeberservice von Arbeitsagentur und jobcenter unterstützt die Ausbildungsbetriebe, auch wenn ein Bewerber auf der Zielgeraden noch abspringt. Dann empfehle ich dem Unternehmen, mit uns Kontakt aufzunehmen, um die Ausbildungsstelle doch noch zu besetzen. Der Fachkräftemangel wird sich in den nächsten Jahren eher weiter verschärfen. Da darf keine Chance auf eine zukünftige Fachkraft ungenutzt bleiben. Auch wenn der Wunsch-Azubi dann nicht zur Verfügung steht, ist es besser, einen Alternativbewerber einzustellen, als nicht einzustellen. Mit unserer Hilfe gibt es wirksame Unterstützung, wenn die schulischen Leistungen besser sein könnten – und das vom ersten Tag der Ausbildung an. Auch bei anderen Schwierigkeiten lassen wir den Ausbildungsbetrieb nicht allein. Eine sozialpädagogische Betreuung des Auszubildenden kann hier helfen. Also im Endspurt alles geben – das gilt jetzt für Betrieb und Bewerber.“