27.04.2018 | Presseinfo Nr. 18

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Duisburg im April 2018

Auch im April ist die Arbeitslosigkeit in Duisburg weiter gesunken und die Arbeitslosenquote liegt nun unter 12 Prozent.

 

Der Duisburger Arbeitsmarkt im April

 

Arbeitslosenzahl im April:                                  29.758

Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat: -528

Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr:      -2.226

Arbeitslosenquote im April:                                11,8%

Arbeitslosenquote im Vormonat:                        12,0%

Arbeitslosenquote im Vorjahr:                            12,8%

"Seit Jahresbeginn haben mehr Menschen eine neue Beschäftigung gefunden und gleichzeitig gingen weniger Personen in die Arbeitslosigkeit als im Vorjahreszeitraum. Die Unternehmen halten ihre Fachkräfte und suchen kontinuierlich neues Personal. Diese Entwicklung zeigt, dass die Lage in den Unternehmen stabil ist und der Duisburger Arbeitsmarkt nach wie vor gute Beschäftigungschancen bietet“, erklärt Astrid Neese, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg. „Besonders gut sind die Beschäftigungschancen im verarbeitenden Gewerbe sowie in der Logistik. In der zweitgrößten Branche Duisburgs, dem Bereich Gesundheit und Soziales gibt es ebenfalls ausgezeichnete Berufsperspektiven; gerade in der Pflege werden händeringend Fachkräfte gesucht. Wenn sich Arbeitsuchende, Berufsrückkehrer oder Quereinsteiger für Pflegeberufe interessieren, setzen Sie auf ein zukunftsträchtiges Arbeitsfeld“, so Astrid Neese weiter.

 

Arbeitslosigkeit

Mit 29.758 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren im April 2018 528 Personen oder 1,7 Prozent weniger von Arbeitslosigkeit betroffen als noch im März 2018. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Arbeitslosenzahl um 2.226 Personen oder 7,0 Prozent.

Die Arbeitslosenquote sank im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozentpunkte und liegt aktuell bei 11,8 Prozent. Im April des Vorjahres lag sie bei 12,8 Prozent und damit um 1,0 Prozentpunkte über dem aktuellen Wert.

Die Zugänge in Arbeitslosigkeit insgesamt sind im April um 981 oder 16,3 Prozent niedriger ausgefallen als im Vormonat. Die Zahl der Zugänge liegt damit im Vergleich zu März bei aktuell 5.026 Personen. Im Vergleich zu April des Vorjahres liegt die Zahl der Zugänge in Arbeitslosigkeit um 927 Personen oder 15,6 Prozent unter der Zahl des Vorjahres.

Von den 5.026 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen im April 1.394 aus einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit auf dem 1. Arbeitsmarkt. Das sind 498 Personen weniger als im Vormonat (-26,3%).

Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im April 5.583. Das waren 869 Personen oder 13,5 Prozent weniger als im März und 913 Personen oder 14,1 Prozent weniger als vor einem Jahr. 1.418 Menschen konnten wegen der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit auf dem 1. Arbeitsmarkt ihre Arbeitslosigkeit beenden, 332 Personen oder 19,0 Prozent weniger als im Vormonat und 282 Personen oder 16,6 Prozent weniger als im Vorjahr.

 

Arbeitslosigkeit nach Personengruppen

Mit 2.425 Personen waren im April 163 Personen oder 6,3 Prozent weniger junge Leute von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als noch im März. Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegen die Zahlen um 334 Personen oder 12,1 Prozent unter dem Wert von April 2017.

Die Zahl der über 50-jährigen Arbeitslosen stieg im April um 41 Personen oder 0,5 Prozent auf aktuell 8.596 Personen an und liegt gleichzeitig um 235 Personen (-2,7 Prozent) unter dem Vorjahreswert.

Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahren stieg im April im Vergleich zum Vormonat um 35 Personen (+0,7 Prozent) auf 5.007 Personen an. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Zahl jedoch um 74 Personen oder 1,5 Prozent.

Im April ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber März leicht angestiegen und liegt aktuell bei 13.340 Personen, +18 oder +0,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Im Vergleich zu April 2017 befindet sich der aktuelle Wert damit 639 Personen oder 4,6 Prozent unterhalb des Vorjahresmonats.

Im Berichtsmonat sank die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer im Vergleich zu März 2018 auf jetzt 11.929 (-296 Personen oder -2,4 Prozent), davon befinden sich 10.440 Personen in der Grundsicherung. Die Anzahl in beiden Rechtskreisen liegt um 219 Personen (-2,1 Prozent) unter der des Vormonats und um 782 Personen unter der des Vorjahres.

 

Geflüchtete Menschen

In Duisburg sind 4.111 Arbeitssuchende im Kontext Flucht/Asyl gemeldet. 1.978 Personen darunter sind arbeitslos. Rund 92 Prozent der Arbeitssuchenden im Kontext Flucht/Asyl werden vom jobcenter Duisburg in der Grundsicherung betreut.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III)

Betrachtet man die Arbeitsmarkt-Entwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so waren im aktuellen Monat 5.461 Personen im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 190 Personen oder 3,4 Prozent weniger als im März. Vor einem Jahr waren in der Betreuung der Agentur für Arbeit Duisburg 244 Personen oder 4,3 Prozent mehr von Arbeitslosigkeit betroffen als zum aktuellen Zeitpunkt.

Die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) blieb im Vergleich zum Vormonat unverändert bei auf 2,2 Prozent. Der April-Wert 2018 liegt damit um 0,1 Prozentpunkte unter dem Niveau von April 2017 mit 2,3 Prozent.


Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II)

In der Grundsicherung (SGB II) waren im April 24.297 Personen arbeitslos gemeldet (-338 Personen oder -1,4 Prozent zum Vormonat). Im Vergleich zu April 2017 sind in der Grundsicherung aktuell 1.982 Personen oder 7,5 Prozent weniger von Arbeitslosigkeit betroffen als vor einem Jahr.

Die Arbeitslosenquote in der Grundsicherung im Berichtsmonat sank im Vergleich zu März 2018 um 0,1 Prozentpunkte auf 9,7 Prozent. Im Vorjahr lag sie im April bei 10,6 Prozent (-0,9 Prozent-Punkte).