26.07.2019 | Presseinfo Nr. 28

Austausch zur Situation am Arbeitsmarkt - Duisburger Landtagsabgeordnete informieren sich

Duisburger Landtagsabgeordnete waren von Agentur für Arbeit und jobcenter Duisburg zu einem aktuellen Blick auf den Arbeits- und Ausbildungsmarkt eingeladen worden.
 

Dieses Angebot nutzten Petra Vogt (CDU) sowie Sarah Philipp und Rainer Bischoff (beide SPD) gern, zumal auch die Umsetzung des sozialen Arbeitsmarktes und die erweiterten Möglichkeiten der Beschäftigtenförderung auf der Agenda standen. Gleich zwei wichtige Gesetze für arbeitsmarktliche und gesellschaftliche Zukunftsfragen wurden zu Jahresbeginn in Kraft gesetzt. So ist mit dem Qualifizierungschancengesetz der Weg geebnet worden, dass durch die Digitalisierung notwendig werdende Qualifizierungen von der Arbeitsagentur gefördert werden können.

 

 

Astrid Neese (Arbeitsagentur, ganz links), Birgit Mölders (Jobcenter, 3.v.l.) und Petra Vogt (MdL CDU, 2.v.l.) tauschten sich über den Duisburger Arbeitsmarkt aus.

 

„Der Start ist gut gelungen und es konnten in diesem Jahr schon Weiterbildungen von mehr als 90 Beschäftigten finanziell unterstützt werden. Gerade Unternehmen aus Branchen mit hohem Fachkräftebedarf heben die Potentiale in der eigenen Belegschaft und qualifizieren Mitarbeiter zur Fachkraft weiter. Es wäre schön, wenn diese guten Beispiele weiter Schule machen,“ fordert Astrid Neese, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.

 

 

Astrid Neese (Arbeitsagentur, ganz rechts) und Birgit Mölders (Jobcenter, 3.v.l.). mit Rainer Bischoff und Sarah Philipp (beide MdL SPD, 1. + 2.v.l.) am runden Tisch zum Duisburger Arbeitsmarkt.

 

„Man kann sagen, dass das Teilhabechancengesetz in Duisburg Fahrt aufgenommen hat,“ stellt Birgit Mölders, stellvertretende Geschäftsführerin des jobcenter Duisburg fest. „Wir sind jetzt bei rund 350 Kundinnen und Kunden, die in diesem Jahr mit Hilfe des neuen Gesetzes eine sozialversicherungspflichtige Stelle aufnehmen konnten. Damit sind wir genau im Soll, dessen was wir uns in diesem Jahr vorgenommen haben. Bemerkenswert finde ich, dass nicht nur öffentliche Arbeitgeber langzeitarbeitslose Menschen einstellen, sondern dass auch Privatunternehmen Stellen besetzen.“