25.05.2020 | Presseinfo Nr. 30

Markus Paschke zu Gast in der Agentur für Arbeit Emden-Leer

Nachdem sich der ostfriesische Arbeitsmarkt in den letzten Jahren als robust erwiesen hat, wurden die Auswirkungen der Corona Pandemie spätestens mit der Veröffentlichung der Arbeitsmarktzahlen des Monats April deutlich.
Im Fokus des Informationsgespräches zwischen dem Bundestagsabgeordneten Markus Paschke und der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Emden Leer, Roland Dupák (Vorsitzender der Geschäftsführung) und Manfred Gardemann (Operativer Geschäftsfüh-rer) standen unweigerlich die anhaltenden Auswirkungen der Pandemie auf den hiesigen Arbeitsmarkt.
Der Bezirk der Arbeitsagentur Emden-Leer, der sich entlang der ostfriesischen Küste er-streckt und bis auf die Insel Wangerooge auch die gleichnamige Inselkette einschließt, wurde durch die Corona-Pandemie stark getroffen, noch bevor das Saisongeschäft richtig starten konnte. Anders als beispielsweise in der Finanzkrise 2008/2009 ziehen sich die Corona-Auswirkungen allerdings quer durch die verschiedenen Branchen des Arbeits-marktes, sodass viele Firmen und Unternehmen betroffen sind, die sich jetzt erstmalig gezwungen sehen, Kurzarbeitergeld zu beantragen.
Eine ungewohnte und neue Herausforderung für viele Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in Ostfriesland. Paschke äußerte sich zu diesem Thema lobend über die Arbeit der Ar-beitsagentur, so hätte er „durchweg positive Rückmeldungen in seinem Umfeld zum Um-gang der Arbeitsagentur mit der aktuellen Situation erhalten", von der Beratung von Ar-beitnehmern und Arbeitgebern, bis hin zur schnellstmöglichen Bewilligung von Geldleis-tungen.
Im Hinblick auf den Ausbildungsmarkt appellierten alle Beteiligten an Unternehmen, sich trotz und gerade in der Corona-Krise um Auszubildende zu bemühen und hierbei die Zeit nach der Pandemie nicht aus dem Blick zu verlieren.