29.01.2021 | Presseinfo Nr. 3

Arbeitsmarkt weiterhin angespannt

Arbeitslosenzahl im Januar: 18.476 Arbeitslosenquote (Vorjahreswert): 7,4% (6,9%)
Anstieg zum Dezember 2020: +1.571/+9,3% Stellenzugang (Vorjahresmonat) 662 (15,7%)
Rückgang zum Januar 2020: +1.253 / +7,03% Stellenbestand (Vorjahresmonat) 2.456 ( -8,2%)

Die Situation auf dem ostfriesischen Arbeitsmarkt bleibt im Januar weiter angespannt. Zwar ist auch in diesem Jahr der saisonale Effekt zu spüren, darüber hinaus zeichnen sich aber die Auswirkungen der Corona-Pandemie am Arbeitsmarkt ab.
 

So waren im Januar 1.571 Personen und somit 9,3 Prozent mehr arbeitslos gemeldet als noch im Vormonat Dezember. Im Vorjahresverlgeich (Januar 2020) stieg die Zahl der Arbeitslosen um 7,3%. Im Vergleich zu den Vormonaten ist diese Entwicklung leicht rückläufig - im November lag der Wert im Vorjahresvergleich noch bei 12,7% und im Dezember bei 10%.

„Unternehmen agieren aufgrund der Pandemie und den damit einhergehenden Auswirkungen aktuell vorsichtig – viele Entscheidungen werden von der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehen abhängig gemacht", erklärt Roland Dupák, Vorsitzender der Geschäfsführung der Agentur für Arbeit Emden-Leer. Kurzarbeit nimmt weiterhin einen hohen Stellenwert ein und zeige, „dass das Bestreben der Betriebe groß ist, an den eigenen Fachkräften festzuhalten".

Als Lichtblick wertet der Chef der Agentur für Arbeit Emden-Leer den Anstieg der gemeldeten Arbeitsstellen – hier wurden im Vergleich zum Januar 2020 mit 662 neuen Arbeitsstellen 16 Prozent mehr als im Vorjahr gemeldet. Insgesamt waren im Bestand der Arbeitsagentur im Januar 2.456 Stellen gemeldet. Dadurch ist erkennbar, dass viele Betriebe trotz der angespannten Situation auch optimistisch in die Zukunft blicken, denn dann werden laut Dupák auch Themen wie der Fachkräftemangel wieder in den Fokus rücken.

Hier lesen Sie den vollständigen Arbeitsmarktbericht Januar 2021 sowie den Arbeitsmarktreport.