11.05.2021 | Presseinfo Nr. 43

Steigender Personalbedarf in der Pflege

Qualifizieren und Nachwuchs sichern
12. Mai ist der Tag der Pflege

 
Der 12. Mai ist der Internationale Tag der Pflege. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie rücken Pflegekräfte in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. „Menschen, die andere pflegen, leisten einen unschätzbaren Dienst, ganz gleich ob in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen oder in der ambulanten Pflege. Diese Fachkräfte werden gesucht, denn der demographische Wandel wirkt sich doppelt auf die Pflegeberufe aus. So gibt es durch die zunehmende Zahl älterer Menschen mehr Pflegebedürftige und gleichzeitig entstehen in der Branche erhebliche Ersatzbedarfe durch Rentenübertritte“, sagt Holger Bock, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Erfurt.
 

Erfurt: Überproportionales Beschäftigungswachstum in Pflegeberufen

Sechs Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Stadt Erfurt arbeiten in Berufen der Gesundheits- und Altenpflege. Damit sind 6.938 Menschen in Pflegeberufen beschäftigt. In den vergangenen fünf Jahren stieg die Zahl der Beschäftigten im Durchschnitt aller Berufe um 3 Prozent, in den Pflegeberufen um 39 Prozent. Der Anteil der Frauen liegt bei 81 Prozent.

Durch den hohen Bedarf gibt es kaum Menschen, die mit einem Pflegeberuf arbeitslos sind – in Erfurt waren es 2020 im Jahresdurchschnitt 121. „Die Branche bietet sehr gute Einstiegs- und Aufstiegsmöglichkeiten. Ob über eine Ausbildung, ein Studium oder eine Weiterbildung – sowohl für Berufseinsteiger*innen als auch für Bewerber*innen, die eine neue Perspektive als Fachkraft suchen. Wir fördern berufliche Weiterbildungen und unterstützen dabei, den Bedarf zu decken“, sagt Bock.

Schulabgänger*innen, die sich für das Berufsfeld interessieren sollten wissen, dass die Ausbildungsberufe Altenpflege und Gesundheits- und Krankenpfleger zum Pflegefachfrau/Pflegefachmann zusammengeführt wurden. Damit erwerben sie in der dreijährigen Ausbildung einen generalistischen Berufsabschluss, der einen Arbeitseinsatz in Pflegeheimen genauso ermöglicht wie in Kliniken.

Weimar: Zweithöchster Anteil an Pflegeberufen in Mittelthüringen

Sieben Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Stadt Weimar arbeiten in Berufen der Gesundheits- und Altenpflege. Damit sind 1.841 Menschen in Pflegeberufen beschäftigt. In den vergangenen fünf Jahren stieg die Zahl der Beschäftigten im Durchschnitt aller Berufe um 2 Prozent, in den Pflegeberufen um 15 Prozent. Frauen überwiegen mit einem Anteil von 84 Prozent.

Durch den hohen Bedarf gibt es kaum Menschen, die mit einem Pflegeberuf arbeitslos sind – in Weimar waren es 2020 im Jahresdurchschnitt 43. „Die Branche bietet sehr gute Einstiegs- und Aufstiegsmöglichkeiten. Ob über eine Ausbildung, ein Studium oder eine Weiterbildung – sowohl für Berufseinsteiger*innen als auch für Bewerber*innen, die eine neue Perspektive als Fachkraft suchen. Wir fördern berufliche Weiterbildungen und unterstützen dabei, den Bedarf zu decken“, sagt Bock.

Schulabgänger*innen, die sich für das Berufsfeld interessieren sollten wissen, dass die Ausbildungsberufe Altenpflege und Gesundheits- und Krankenpfleger zum Pflegefachfrau/Pflegefachmann zusammengeführt wurden. Damit erwerben sie in der dreijährigen Ausbildung einen generalistischen Berufsabschluss, der einen Arbeitseinsatz in Pflegeheimen genauso ermöglicht wie in Kliniken.

Kreis Sömmerda: In Pflegeberufen Wachstum um elf Prozent

Fünf Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Landkreis Sömmerda arbeiten in Berufen der Gesundheits- und Altenpflege. Damit sind 1.180 Menschen in Pflegeberufen beschäftigt. In den vergangenen fünf Jahren blieb die Zahl der Beschäftigten im Durchschnitt aller Berufe gleich, in den Pflegeberufen gab es ein Beschäftigungswachstum von elf Prozent. Frauen überwiegen mit einem Anteil von 86 Prozent.

Durch den hohen Bedarf gibt es kaum Menschen, die mit einem Pflegeberuf arbeitslos sind – im Landkreis Sömmerda waren es 2020 im Jahresdurchschnitt 37. „Die Branche bietet sehr gute Einstiegs- und Aufstiegsmöglichkeiten. Ob über eine Ausbildung, ein Studium oder eine Weiterbildung – sowohl für Berufseinsteiger*innen als auch für Bewerber*innen, die eine neue Perspektive als Fachkraft suchen. Wir fördern berufliche Weiterbildungen und unterstützen dabei, den Bedarf zu decken“, sagt Bock.

Schulabgänger*innen, die sich für das Berufsfeld interessieren sollten wissen, dass die Ausbildungsberufe Altenpflege und Gesundheits- und Krankenpfleger zum Pflegefachfrau/Pflegefachmann zusammengeführt wurden. Damit erwerben sie in der dreijährigen Ausbildung einen generalistischen Berufsabschluss, der einen Arbeitseinsatz in Pflegeheimen genauso ermöglicht wie in Kliniken.

Ilm-Kreis: Niedrigster Anteil an Pflegeberufen in Mittelthüringen

Vier Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Ilm-Kreis arbeiten in Berufen der Gesundheits- und Altenpflege. Damit sind 1.592 Menschen in Pflegeberufen beschäftigt. In den vergangenen fünf Jahren war die Zahl der Beschäftigten im Durchschnitt aller Berufe und die der Pfleger*innen weitestgehend stabil. Mit einem Anteil von 84 Prozent üben deutlich mehr Frauen einen Pflegeberuf aus als Männer.

Durch den hohen Bedarf gibt es kaum Menschen, die mit einem Pflegeberuf arbeitslos sind – im Ilm-Kreis waren es 2020 im Jahresdurchschnitt 47. „Die Branche bietet sehr gute Einstiegs- und Aufstiegsmöglichkeiten. Ob über eine Ausbildung, ein Studium oder eine Weiterbildung – sowohl für Berufseinsteiger*innen als auch für Bewerber*innen, die eine neue Perspektive als Fachkraft suchen. Wir fördern berufliche Weiterbildungen und unterstützen dabei, den Bedarf zu decken“, sagt Bock.

Schulabgänger*innen, die sich für das Berufsfeld interessieren sollten wissen, dass die Ausbildungsberufe Altenpflege und Gesundheits- und Krankenpfleger zum Pflegefachfrau/Pflegefachmann zusammengeführt wurden. Damit erwerben sie in der dreijährigen Ausbildung einen generalistischen Berufsabschluss, der einen Arbeitseinsatz in Pflegeheimen genauso ermöglicht wie in Kliniken.

Weimarer Land: Höchster Anteil an Pflegeberufen in Mittelthüringen

Acht Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Weimarer Land arbeiten in Berufen der Gesundheits- und Altenpflege. Damit sind 2.152 Menschen in Pflegeberufen beschäftigt. In den vergangenen fünf Jahren stieg die Zahl der Beschäftigten im Durchschnitt aller Berufe um 3 Prozent, in den Pflegeberufen um 10 Prozent. Mit einem Anteil von 82 Prozent überwiegen Frauen in der Pflege.

Durch den hohen Bedarf gibt es kaum Menschen, die mit einem Pflegeberuf arbeitslos sind – im Weimarer Land waren es 2020 im Jahresdurchschnitt 37. „Die Branche bietet sehr gute Einstiegs- und Aufstiegsmöglichkeiten. Ob über eine Ausbildung, ein Studium oder eine Weiterbildung – sowohl für Berufseinsteiger*innen als auch für Bewerber*innen, die eine neue Perspektive als Fachkraft suchen. Wir fördern berufliche Weiterbildungen und unterstützen dabei, den Bedarf zu decken“, sagt Bock.

Schulabgänger*innen, die sich für das Berufsfeld interessieren sollten wissen, dass die Ausbildungsberufe Altenpflege und Gesundheits- und Krankenpfleger zum Pflegefachfrau/Pflegefachmann zusammengeführt wurden. Damit erwerben sie in der dreijährigen Ausbildung einen generalistischen Berufsabschluss, der einen Arbeitseinsatz in Pflegeheimen genauso ermöglicht wie in Kliniken.

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