30.09.2020 | Presseinfo Nr. 67

Arbeitslosigkeit sinkt zum Herbstbeginn

Mittelthüringen
Nach einem kurzen saisonalen Sommer-Anstieg im August sank die Arbeitslosigkeit in Mittelthüringen im September wieder. 17.969 Menschen waren in Erfurt, Weimar, dem Weimarer Land, dem Ilm-Kreis und dem Kreis Sömmerda arbeitslos. Das sind 645 weniger als im August, jedoch 3.752 (bzw. 26 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Damit sank die Arbeitslosenquote von 6,6 auf 6,4 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 5,1 Prozent.
„Im September ist der Herbstaufschwung auch in diesem Corona-Jahr erkennbar: sinkende Arbeitslosenzahlen − vor allem bei Jugendlichen, weniger Jobverluste und verstärkte Abmeldungen in Arbeit. Zwar sind die Unternehmen bei den neugemeldeten Stellen weiterhin verhalten, doch die anderen Indikatoren entwickeln sich positiv. Die Arbeitslosigkeit liegt jedoch weiterhin deutlich über dem Vorkrisenniveau. Zudem bleiben die Risiken des weiteren Pandemieverlaufs, von möglichen Insolvenzen und die Exportentwicklung“, erläutert Holger Bock, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Erfurt

Jeder siebte Beschäftigte hat im April und Mai kurzgearbeitet

Erstmals liegen Statistiken zur abgerechneten Kurzarbeit vor: Während im März 15.455 Beschäftigte in 2.581 Betrieben in Mittelthüringen kurzarbeiteten, waren es im April 32.741 Beschäftigte in 4.356 Betrieben. Im Mai hatten immer noch 30.815 Beschäftigte in 3.865 Unternehmen einen Arbeitsausfall von mindestens 10 Prozent. Damit betraf Kurzarbeit im April und Mai jeden siebten Beschäftigten. In allen Wirtschaftszweigen haben Unternehmen Arbeitsausfall erlitten, am stärksten im Gastgewerbe, im Handel, im Verarbeitenden Gewerbe sowie in der Freizeit- und persönlichen Dienstleistungsbranche (z.B. Friseure).

Seit März haben in Mittelthüringen 6.691 Unternehmen für 74.249 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Die zumeist im März und April eingegangenen Anzeigen und die damit laufenden Bewilligungszeiträume führten im September zu wenig neuen Anzeigen: 39 Unternehmen zeigten Kurzarbeit für 480 Mitarbeiter an.

Weniger Jobverluste − Mehr Einstellungen

Die Zahl der Jobverluste war im September rückläufig, gleichzeitig gab es mehr Beschäftigungsaufnahmen. 1.107 Menschen verloren ihre Arbeit, davon waren vor allem Beschäftigte im Handel, im Verarbeitenden Gewerbe und in der Arbeitnehmerüberlassung betroffen. 1.363 Menschen konnten eine neue Beschäftigung aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit beenden. Das sind deutlich mehr als im August und etwas mehr als vor einem Jahr. Auch starteten 1.211 Menschen eine Aus- bzw. Weiterbildung. Da Maßnahmeteilnehmer nach dem Gesetz nicht als arbeitslos gezählt werden, entlastet dies die Arbeitslosenzahlen.

Leichter Stellenrückgang

Im September sank die Zahl der neu gemeldeten Stellen auf 1.246. Das sind 123 weniger als im August und 158 weniger als vor einem Jahr. Gesucht werden derzeit neue Mitarbeiter vor allem über Personaldienstleister, im Verarbeitenden Gewerbe, im Handel, in der Verwaltung und Sozialversicherung, in der Unternehmensverwaltung sowie im Gesundheits- und Sozialwesen.

 

Landeshauptstadt Erfurt – Herbst bringt sinkende Arbeitslosigkeit

Nach einem kurzen saisonalen Sommer-Anstieg im August sank die Arbeitslosigkeit in der Landeshauptstadt im September wieder. 7.964 Menschen waren in Erfurt arbeitslos. Das sind 291 weniger als im August, jedoch 1.721 (bzw. 28 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Damit sank die Arbeitslosenquote von 7,3 auf 7,0 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 5,6 Prozent.

„Im September ist der Herbstaufschwung auch in diesem Corona-Jahr erkennbar: sinkende Arbeitslosenzahlen, weniger Jobverluste und verstärkte Abmeldungen in Arbeit. In Erfurt melden die Unternehmen erneut einen höheren Personalbedarf. Die Arbeitslosigkeit liegt jedoch weiterhin deutlich über dem Vorkrisenniveau. Zudem bleiben die Risiken des weiteren Pandemieverlaufs, von möglichen Insolvenzen und die Exportentwicklung“, erläutert Holger Bock, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Erfurt.

 

Jeder neunte Beschäftigte hat im April kurzgearbeitet

Erstmals liegen Hochrechnungen zur abgerechneten Kurzarbeit im April vor: Während im März 6.474 Beschäftigte in 1.147 Betrieben in Erfurt kurzarbeiteten, waren es im April 13.121 Beschäftigte in 1.908 Betrieben. Damit betraf Kurzarbeit im April jeden neunten Beschäftigten. In allen Wirtschaftszweigen haben Unternehmen Arbeitsausfall erlitten, am stärksten im Gastgewerbe, in der Freizeit- und persönlichen Dienstleistungsbranche (z.B. Friseure) und im Handel.

Seit März haben 706 Unternehmen für 30.947 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Die zumeist im März und April eingegangenen Anzeigen und die damit laufenden Bewilligungszeiträume führten im September zu wenig neuen Anzeigen: 27 Unternehmen zeigten Kurzarbeit für 423 Mitarbeiter an.

Weniger Jobverluste − Mehr Einstellungen

Die Zahl der Jobverluste war im September rückläufig, gleichzeitig gab es mehr Beschäftigungsaufnahmen. 510 Menschen verloren ihre Arbeit, davon waren vor allem Beschäftigte im Handel, in der Arbeitnehmerüberlassung, im wirtschaftlichen Dienstleistungsbereich, im Verarbeitenden Gewerbe und in der Logistik betroffen. 615 Menschen konnten eine neue Beschäftigung aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit beenden. Das sind deutlich mehr als im August, jedoch etwas weniger als vor einem Jahr. Auch starteten wieder mehr Menschen in eine Aus- bzw. Weiterbildung. Da Maßnahmeteilnehmer nach dem Gesetz nicht als arbeitslos gezählt werden, entlastet dies die Arbeitslosenzahlen.

 

Stelleneingang fast auf Vor-Corona-Niveau

Im September stieg die Zahl der neu gemeldeten Stellen mit 638 erstmals wieder knapp auf das Vorkrisenniveau von 650. Das sind 48 mehr als im August, jedoch 20 weniger als vor einem Jahr. Gesucht werden derzeit neue Mitarbeiter vor allem über Personaldienstleister, in der Verwaltung und Sozialversicherung, in der Unternehmensdienstleistung und im Handel.

 

Stadt Weimar: Herbstbeginn mit sinkender Arbeitslosigkeit

Nach einem kurzen saisonalen Sommer-Anstieg im August sank die Arbeitslosigkeit in Weimar im September wieder. 2.216 Menschen waren in der Kulturstadt arbeitslos. Das sind 74 weniger als im August, jedoch 471 (bzw. 27 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Damit sank die Arbeitslosenquote innerhalb eines Monats von 7,1 auf 6,9 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 5,5 Prozent.

„Im September ist der Herbstaufschwung auch in diesem Corona-Jahr erkennbar: sinkende Arbeitslosenzahlen, weniger Jobverluste und verstärkte Abmeldungen in Arbeit. Zwar sind die Unternehmen bei den neugemeldeten Stellen weiterhin verhalten, doch die anderen Indikatoren entwickeln sich positiv. Die Arbeitslosigkeit liegt jedoch weiterhin deutlich über dem Vorkrisenniveau. Zudem bleiben die Risiken des weiteren Pandemieverlaufs, von möglichen Insolvenzen und die Exportentwicklung“, erläutert Holger Bock, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Erfurt.

Mehr als jeder siebte Beschäftigte hat im April kurzgearbeitet

Erstmals liegen Hochrechnungen zur abgerechneten Kurzarbeit im April vor: Während im März 2.039 Beschäftigte in 354 Betrieben verkürzt arbeiteten, waren es im April 3.770 Beschäftigte in 597 Betrieben. Damit betraf Kurzarbeit im April mehr als jeden siebten Beschäftigten. In allen Wirtschaftszweigen haben Unternehmen Arbeitsausfall erlitten, am stärksten im Gastgewerbe, im Handel sowie in der Freizeit- und persönlichen Dienstleistungsbranche (z.B. Friseure).

Seit März haben 884 Unternehmen für 8.294 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Die zumeist im März und April eingegangenen Anzeigen und die damit laufenden Bewilligungszeiträume führten im September zu keinen nennenswerten Neuanzeigen.

Weniger Jobverluste − Mehr Einstellungen

Die Zahl der Jobverluste war im September deutlich rückläufig, gleichzeitig gab es mehr Beschäftigungsaufnahmen. 113 Menschen verloren ihre Arbeit, davon waren vor allem Beschäftigte im Handel, im Verarbeitenden Gewerbe, in der Arbeitnehmerüberlassung sowie im Gastgewerbe betroffen. 176 Menschen konnten eine neue Beschäftigung aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit beenden. Das sind deutlich mehr als im August und als vor einem Jahr. Auch starteten wieder mehr Menschen in eine Aus- bzw. Weiterbildung. Da Maßnahmeteilnehmer nach dem Gesetz nicht als arbeitslos gezählt werden, entlastet dies die Arbeitslosenzahlen.

Weniger Stellenmeldungen

Im September sank die Zahl der neu gemeldeten Stellen auf 111. Das sind 49 weniger als im August und 43 weniger als vor einem Jahr. Der monatliche Stelleneingang vor Beginn der Corona-Krise lag bei durchschnittlich 170 Stellen pro Monat. Gesucht werden derzeit neue Mitarbeiter vor allem über Personaldienstleister, in der Unternehmensdienstleistung, in der Verwaltung, im Handel, Verarbeitenden Gewerbe und im Gastgewerbe.

Ilm-Kreis: Herbstbeginn lässt Arbeitslosigkeit sinken

Nach einem kurzen saisonalen Sommer-Anstieg im August sank die Arbeitslosigkeit im Ilm-Kreis im September wieder. 3.251 Menschen waren arbeitslos. Das sind 108 weniger als im August, jedoch 620 (bzw. 24 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Damit sank die Arbeitslosenquote innerhalb eines Monats von 6,0 auf 5,8 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 4,7 Prozent.

„Im September ist der Herbstaufschwung auch in diesem Corona-Jahr erkennbar: sinkende Arbeitslosenzahlen – vor allem bei den Jüngeren, weniger Jobverluste und verstärkte Abmeldungen in Arbeit. Zwar sind die Unternehmen bei den neugemeldeten Stellen weiterhin verhalten, doch die anderen Indikatoren entwickeln sich positiv. Die Arbeitslosigkeit liegt jedoch weiterhin deutlich über dem Vorkrisenniveau. Zudem bleiben die Risiken des weiteren Pandemieverlaufs, von möglichen Insolvenzen und die Exportentwicklung“, erläutert Holger Bock, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Erfurt.

Jeder siebte Beschäftigte hat im April kurzgearbeitet

Erstmals liegen Hochrechnungen zur abgerechneten Kurzarbeit im April vor: Während im März 2.374 Beschäftigte in 479 Betrieben verkürzt arbeiteten, waren es im April 5.513 Beschäftigte in 817 Betrieben. Damit betraf Kurzarbeit im April jeden siebten Beschäftigten. In allen Wirtschaftszweigen haben Unternehmen Arbeitsausfall erlitten, am stärksten im Verarbeitenden Gewerbe, im Gastgewerbe, im Handel, in der Logistik sowie in der Freizeit- und persönlichen Dienstleistungsbranche (z.B. Friseure).

Seit März haben 1.285 Unternehmen für 14.605 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Die zumeist im März und April eingegangenen Anzeigen und die damit laufenden Bewilligungszeiträume führten im September zu 6 Neu-Anzeigen für 17 Beschäftigte.

Weniger Jobverluste − Mehr Einstellungen

Die Zahl der Jobverluste war im September rückläufig, gleichzeitig gab es mehr Beschäftigungsaufnahmen. 209 Menschen verloren ihre Arbeit, davon waren vor allem Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe, im Handel, in der Arbeitnehmerüberlassung sowie in Logistik und im Gastgewerbe betroffen. 238 Menschen konnten eine neue Beschäftigung aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit beenden. Das sind deutlich mehr als im August und als vor einem Jahr. Auch starteten wieder mehr Menschen in eine Aus- bzw. Weiterbildung. Da Maßnahmeteilnehmer nach dem Gesetz nicht als arbeitslos gezählt werden, entlastet dies die Arbeitslosenzahlen.

Weniger neu gemeldete Stellen

Im September sank die Zahl der neu gemeldeten Stellen auf 221. Das sind 93 weniger als im August und 79 weniger als vor einem Jahr. Gesucht werden derzeit neue Mitarbeiter vor allem im Verarbeitenden Gewerbe, über Personaldienstleister, im Handel, im Baugewerbe, sowie im Gesundheits- und Sozialwesen.

Nördlicher Ilm-Kreis

Nach einem Anstieg der Arbeitslosigkeit im August, sank die Zahl der Arbeitslosen im September wieder. 1.895 Menschen waren im nördlichen Ilm-Kreis arbeitslos. Das sind 81 weniger als im August, jedoch 373 mehr als vor einem Jahr. Das ist ein Anstieg im Jahresvergleich um 25 Prozent. Damit sank die Arbeitslosenquote innerhalb eines Monats von 6,3 auf 6,1 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 4,9 Prozent.

Während die Jobverluste zurückgingen, stieg die Zahl der Beschäftigungsaufnahmen leicht. 153 Menschen konnten eine neue Beschäftigung aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit beenden. Im gleichen Zeitraum verloren 130 Menschen ihre Arbeit.

Die Zahl der neu gemeldeten Stellen sank nach den hohen Eingängen vom August wieder: 144 neue Arbeitsstellen meldeten die Unternehmen im September. Damit liegen die Personalbedarfe noch unter dem Vor-Corona-Niveau. Vor der Krise meldeten die Unternehmen durchschnittlich 175 neue Stellen pro Monat. Aktuell suchen neben den Personaldienstleistern vor allem das Verarbeitende Gewerbe, der Handel, das Gesundheits- und Sozialwesen sowie das Baugewerbe neue Mitarbeiter.

Südlicher Ilm-Kreis

Nach einem Mini-Anstieg der Arbeitslosigkeit im August ist im südlichen Ilm-Kreis ein kleiner Rückgang im September zu verzeichnen. 1.356 Menschen waren arbeitslos. Das sind 27 weniger als im August, jedoch 247 (bzw. 22 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Damit sank die Arbeitslosenquote leicht von 5,7 Prozent auf 5,6 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 4,6 Prozent.

108 Menschen konnten eine neue Beschäftigung aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit beenden. Im gleichen Zeitraum verloren 112 Menschen ihren Job.

Nach höheren Stelleneingängen in den vergangenen Monaten meldeten Unternehmen im September 77 Stellen. Das sind 30 weniger als im August und 54 weniger als ein Jahr zuvor. Vor-Corona hatten die Unternehmen einen durchschnittlichen Personalbedarf von 110 Stellen. Neben dem Verarbeitenden Gewerbe suchen vor allem das Baugewerbe, der Handel, das Gesundheits- und Sozialwesen sowie die IT-Branche neue Mitarbeiter.

Kreis Sömmerda: Herbstbeginn lässt Arbeitslosigkeit sinken

Nach einem kurzen saisonalen Sommer-Anstieg im August sank die Arbeitslosigkeit im September wieder. 2.450 Menschen waren im Kreis Sömmerda arbeitslos. Das sind 130 weniger als im August, jedoch 535 (bzw. 28 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Damit sank die Arbeitslosenquote innerhalb eines Monats von 7,3 auf 6,9 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 5,3 Prozent.

„Im September ist der Herbstaufschwung auch in diesem Corona-Jahr erkennbar: sinkende Arbeitslosenzahlen, weniger Jobverluste und verstärkte Abmeldungen in Arbeit. Im Kreis Sömmerda melden die Unternehmen erneut einen höheren Personalbedarf. Die Arbeitslosigkeit liegt jedoch weiterhin deutlich über dem Vorkrisenniveau. Zudem bleiben die Risiken des weiteren Pandemieverlaufs, von möglichen Insolvenzen und die Exportentwicklung“, erläutert Holger Bock, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Erfurt.

Mehr als jeder vierte Beschäftigte hat im April kurzgearbeitet

Erstmals liegen Hochrechnungen zur abgerechneten Kurzarbeit im April vor: Während im März 2.912 Beschäftigte in 281 Betrieben verkürzt arbeiteten, waren es im April 6.581 Beschäftigte in 465 Betrieben. Damit betraf Kurzarbeit im April mehr als jeden vierten Beschäftigten. In allen Wirtschaftszweigen haben Unternehmen Arbeitsausfall erlitten, am stärksten im Verarbeitenden Gewerbe, in der Logistik, im Handel und im Gastgewerbe.

Seit März haben 717 Unternehmen für 11.331 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Die zumeist im März und April eingegangenen Anzeigen und die damit laufenden Bewilligungszeiträume führten im September zu keinen nennenswerten Neuanzeigen.

Weniger Jobverluste − Mehr Einstellungen

Die Zahl der Jobverluste war im September deutlich rückläufig, gleichzeitig gab es mehr Beschäftigungsaufnahmen. 124 Menschen verloren ihre Arbeit, davon waren vor allem Beschäftigte in der Arbeitnehmerüberlassung, im Verarbeitenden Gewerbe, im Handel sowie in der Logistik. 157 Menschen konnten eine neue Beschäftigung aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit beenden. Das sind deutlich mehr als im August und fast so viele wie vor einem Jahr. Auch starteten wieder mehr Menschen in eine Aus- bzw. Weiterbildung. Da Maßnahmeteilnehmer nach dem Gesetz nicht als arbeitslos gezählt werden, entlastet dies die Arbeitslosenzahlen.

Stelleneingang fast wieder auf Vorkrisenniveau

Nach einem niedrigen Stelleneingang im August haben die Unternehmen im September wieder mehr neue Stellen gemeldet: 129 neue Stellen. Das sind 32 mehr als im August und 12 mehr als vor einem Jahr. Damit erreichen die Stellenmeldung im Kreis Sömmerda fast wieder das Vorkrisenniveau von durchschnittlich 135 Stellen pro Monat. Gesucht werden derzeit neue Mitarbeiter vor allem über Personaldienstleister, im Baugewerbe, im Verarbeitenden Gewerbe sowie im Handel.

 

Kreis Weimarer Land: Sinkende Arbeitslosigkeit zum Herbstbeginn

Im September sank die Arbeitslosigkeit erneut geringfügig. 2.088 Menschen waren im Kreis Weimarer Land arbeitslos. Das sind 42 weniger als im August, jedoch 405 (bzw. 24 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Damit sank die Arbeitslosenquote innerhalb eines Monats minimal von 4,9 auf 4,8 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 4,8 Prozent.

„Im September ist der Herbstaufschwung auch in diesem Corona-Jahr erkennbar: sinkende Arbeitslosenzahlen − vor allem bei Jugendlichen, weniger Jobverluste und verstärkte Abmeldungen in Arbeit. Zwar sind die Unternehmen bei den neugemeldeten Stellen weiterhin verhalten, doch die anderen Indikatoren entwickeln sich positiv. Die Arbeitslosigkeit liegt jedoch weiterhin deutlich über dem Vorkrisenniveau. Zudem bleiben die Risiken des weiteren Pandemieverlaufs, von möglichen Insolvenzen und die Exportentwicklung“, erläutert Holger Bock, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Erfurt.

 

Jeder siebte Beschäftigte hat im April kurzgearbeitet

Erstmals liegen Hochrechnungen zur abgerechneten Kurzarbeit im April vor: Während im März 1.656 Beschäftigte in 320 Betrieben verkürzt arbeiteten, waren es im April 3.754 Beschäftigte in 568 Betrieben. Damit betraf Kurzarbeit im April jeden siebten Beschäftigten. In allen Wirtschaftszweigen haben Unternehmen Arbeitsausfall erlitten, am stärksten im Handel, in der Gastronomie und sowie in der Freizeit- und persönlichen Dienstleistungsbranche (z.B. Friseure).

Seit März haben 916 Unternehmen für 9.072 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Die zumeist im März und April eingegangenen Anzeigen und die damit laufenden Bewilligungszeiträume führten im September zu keinen nennenswerten Neuanzeigen.

Mehr Einstellungen im September

Die Zahl der Jobverluste war im September rückläufig, gleichzeitig gab es mehr Beschäftigungsaufnahmen. 151 Menschen verloren ihre Arbeit, davon waren vor allem Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe, im Handel sowie im Baugewerbe betroffen. 177 Menschen konnten eine neue Beschäftigung aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit beenden. Das sind deutlich mehr als im August und fast so viele wie vor einem Jahr. Auch starteten wieder mehr Menschen in eine Aus- bzw. Weiterbildung. Da Maßnahmeteilnehmer nach dem Gesetz nicht als arbeitslos gezählt werden, entlastet dies die Arbeitslosenzahlen.

 

Stelleneingang auf Vorkrisenniveau

Nach einem hohen Stelleneingang im August sank die Zahl der neu gemeldeten Stellen auf 147. Das sind zwar 61 weniger als im August und 28 weniger als vor einem Jahr, doch er liegt auf dem Vorkrisenniveau von monatlich 140 neuen Stellen. Gesucht werden derzeit neue Mitarbeiter vor allem über Personaldienstleister, im Baugewerbe, im Handel, im Verarbeitenden Gewerbe, in der Logistik sowie im Gastgewerbe und im Gesundheits- und Sozialwesen