29.07.2022 | Presseinfo Nr. 50

Arbeitslosigkeit stieg im Juli erneut

Mittelthüringen
„Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Juli liegt hauptsächlich daran, dass neben der Fluchtmigration aus der Ukraine, sich viele Jugendliche zum Schuljahresende arbeitslos gemeldet haben. Sie werden sich aber in den nächsten Wochen wieder abmelden, wenn ihre Ausbildung oder das Studium beginnt. Hinzu kommt, dass während der Urlaubszeit die Einstellungsbereitschaft der Arbeitgeber erfahrungsgemäß eher verhalten ist, was sich auch an den Stellenmeldungen zeigte. Die Lage am Arbeitsmarkt stellt sich weiter positiv dar, denn die regionalen Unternehmen suchen nach Mitarbeitenden. Da einfach nicht genügend Arbeitskräfte auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, arbeiten wir daran, Menschen mit eingeschränkt verwertbarer Qualifikation so an den Markt heranzuführen, dass auch sie eine realistische Einstellungschance erhalten“, sagt Irena Michel, Leiterin der Agentur für Arbeit Erfurt.

 

Die Arbeitslosigkeit ist in Mittelthüringen (in Erfurt, Weimar, dem Weimarer Land, dem Ilm-Kreis und dem Landkreis Sömmerda) im Juli 2022 erneut gestiegen. 14.723 Menschen waren arbeitslos gemeldet. Das sind 701 Personen (5 Prozent) mehr als im Juni. Der Anstieg blieb aber dennoch mit -994 Menschen bzw. -6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Arbeitslosenquote stieg damit von 5 auf 5,3 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 5,6 Prozent.

Der Bestand an Arbeitslosen stieg im Vergleich zum Vormonat über alle Personengruppen hinweg an - am stärksten bei den Jugendlichen und Jüngeren (saisontypisch) sowie bei den Ausländern.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 1.007 Stellen wurden im Juli neu gemeldet. Die meisten freien Stellen gibt es im Bereich des Verarbeitenden Gewerbes, der Zeitarbeit und dem Handel. Aktuell befinden sich damit 4.170 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.

Erfurt

„Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Juli liegt hauptsächlich daran, dass neben der Fluchtmigration aus der Ukraine, sich viele Jugendliche zum Schuljahresende arbeitslos gemeldet haben. Sie werden sich aber in den nächsten Wochen wieder abmelden, wenn ihre Ausbildung oder das Studium beginnt. Hinzu kommt, dass während der Urlaubszeit die Einstellungsbereitschaft der Arbeitgeber erfahrungsgemäß eher verhalten ist, was sich auch an den Stellenmeldungen zeigte. Die Lage am Arbeitsmarkt stellt sich weiter positiv dar, denn die regionalen Unternehmen suchen nach Mitarbeitenden. Da einfach nicht genügend Arbeitskräfte auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, arbeiten wir daran, Menschen mit eingeschränkt verwertbarer Qualifikation so an den Markt heranzuführen, dass auch sie eine realistische Einstellungschance erhalten“, sagt Irena Michel, Leiterin der Agentur für Arbeit Erfurt.

Im Juli stieg die Arbeitslosigkeit in der Stadt Erfurt auf 6.377 Menschen. Das sind 309 (5 Prozent) mehr als im Juni, aber 559 (8 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg zum Vormonat um 0,3 Prozentpunkte und beträgt jetzt 5,6 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 6 Prozent.

Der Bestand an Arbeitslosen stieg im Vergleich zum Vormonat über alle Personengruppen hinweg an - am stärksten bei den Jugendlichen und Jüngeren (saisontypisch) sowie bei den Ausländern.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.877 Personen arbeitslos. Davon kamen 634 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.554 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 448 eine Erwerbstätigkeit auf.

Am Arbeitsmarkt haben Menschen mit kurzer Arbeitslosigkeit die größten Integrationschancen, Langzeitarbeitslose hingegen haben es schwerer, jedoch gelingt auch hier der Übergang auf den Arbeitsmarkt. Im Juli galten 33 Prozent aller Arbeitslosen als langzeitarbeitslos, weil sie länger als ein Jahr ohne Beschäftigung waren. Dahinter standen 2.092 Männer und Frauen. Das waren 41 Personen weniger als im Juni und 500 Personen weniger als vor einem Jahr. Rund 91 Prozent der Langzeitarbeitslosen werden vom Jobcenter betreut.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 482 Stellen wurden im Juli neu gemeldet. Das sind 15 weniger als im Juni und 229 weniger als vor einem Jahr. Die meisten freien Stellen gibt es aktuell Bereich Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung, im Handel, im Logistikbereich und der Unternehmensorganisation. Aktuell befinden sich damit 1.665 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.

 

Weimar

„Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Juli liegt hauptsächlich daran, dass neben der Fluchtmigration aus der Ukraine, sich viele Jugendliche zum Schuljahresende arbeitslos gemeldet haben. Sie werden sich aber in den nächsten Wochen wieder abmelden, wenn ihre Ausbildung oder das Studium beginnt. Hinzu kommt, dass während der Urlaubszeit die Einstellungsbereitschaft der Arbeitgeber erfahrungsgemäß eher verhalten ist, was sich auch an den Stellenmeldungen zeigte. Die Lage am Arbeitsmarkt stellt sich weiter positiv dar, denn die regionalen Unternehmen suchen nach Mitarbeitenden. Da einfach nicht genügend Arbeitskräfte auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, arbeiten wir daran, Menschen mit eingeschränkt verwertbarer Qualifikation so an den Markt heranzuführen, dass auch sie eine realistische Einstellungschance erhalten“, sagt Irena Michel, Leiterin der Agentur für Arbeit Erfurt.

Im Juli stieg die Arbeitslosigkeit in der Stadt Weimar. 1.941 Menschen waren arbeitslos gemeldet. Das sind 70 Personen (4 Prozent) mehr als im Juni. Wenn auch nur geringfügig, bleib die Arbeitslosigkeit unter dem Wert des Vorjahres (-7 Personen). Die Arbeitslosenquote stieg innerhalb eines Monats um 0,2 Prozentpunkte auf 6 Prozent. Und liegt damit auf Vorjahresniveau.

Der Bestand an Arbeitslosen stieg im Vergleich zum Vormonat, mit Ausnahme der Älteren, über alle Personengruppen hinweg an - am stärksten bei den Jugendlichen und Jüngeren (saisontypisch) sowie bei den Ausländern.

482 Personen meldeten sich im vergangenen Monat arbeitslos. Davon kamen 159 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 409 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 120 eine Erwerbstätigkeit auf.

Am Arbeitsmarkt haben Menschen mit kurzer Arbeitslosigkeit die größten Integrationschancen, Langzeitarbeitslose hingegen haben es schwerer, jedoch gelingt auch hier der Übergang auf den Arbeitsmarkt. Im Juli galten 33 Prozent aller Arbeitslosen als langzeitarbeitslos, weil sie länger als ein Jahr ohne Beschäftigung waren. Dahinter standen 635 Männer und Frauen. Das waren 14 Personen weniger als im Juni und 152 Personen weniger als vor einem Jahr. Rund 93 Prozent der Langzeitarbeitslosen werden vom Jobcenter betreut.

Die Unternehmen suchen nach wie vor neue Beschäftigte. 132 neue Stellen wurden dem Arbeitgeberservice gemeldet. Das sind 14 mehr als im Juni, aber 86 weniger als vor einem Jahr. Die meisten freien Stellen gibt es aktuell Bereich Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung im Handel und im Gesundheitswesen. Aktuell befinden sich damit 532 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur

Landkreis Sömmerda

„Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Juli liegt hauptsächlich daran, dass sich viele Jugendliche zum Schuljahresende arbeitslos gemeldet haben. Sie werden sich aber in den nächsten Wochen wieder abmelden, wenn ihre Ausbildung oder das Studium beginnt. Hinzu kommt, dass während der Urlaubszeit die Einstellungsbereitschaft der Arbeitgeber erfahrungsgemäß eher verhalten ist, was sich auch an den Stellenmeldungen zeigte. Die Lage am Arbeitsmarkt stellt sich weiter positiv dar, denn die regionalen Unternehmen suchen nach Mitarbeitenden. Da einfach nicht genügend Arbeitskräfte auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, arbeiten wir daran, Menschen mit eingeschränkt verwertbarer Qualifikation so an den Markt heranzuführen, dass auch sie eine realistische Einstellungschance erhalten“, sagt Irena Michel, Leiterin der Agentur für Arbeit Erfurt.

Im Juli stieg die Arbeitslosigkeit im Landkreis Sömmerda auf 2.120 Personen. Das waren 94 (5 Prozent) mehr als im Juni. Wenn auch nur geringfügig, bleib die Arbeitslosigkeit unter dem Wert des Vorjahres (-4 Personen). Die Arbeitslosenquote stieg zum Vormonat um 0,3 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 6,1 Prozent.

Der Bestand an Arbeitslosen stieg im Vergleich zum Vormonat über alle Personengruppen hinweg an - am stärksten bei den Jugendlichen und Jüngeren, was saisontypisch ist. 521 Personen meldeten sich im vergangenen Monat arbeitslos. Davon kamen 162 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 430 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 143 eine Erwerbstätigkeit auf.

Am Arbeitsmarkt haben Menschen mit kurzer Arbeitslosigkeit die größten Integrationschancen, Langzeitarbeitslose hingegen haben es schwerer, jedoch gelingt auch hier der Übergang auf den Arbeitsmarkt. Im Juli galten 37 Prozent aller Arbeitslosen als langzeitarbeitslos, weil sie länger als ein Jahr ohne Beschäftigung waren. Dahinter standen 786 Männer und Frauen. Das waren 21 Personen weniger als im Juni und 149 Personen weniger als vor einem Jahr. Rund 82 Prozent der Langzeitarbeitslosen werden vom Jobcenter betreut.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 87 Stellen wurden im Juli neu gemeldet. Das sind 74 weniger als im Juni und 80 weniger als vor einem Jahr. Die meisten freien Stellen gibt es aktuell Bereich Verkehr/Logistik, der Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung sowie im Handel. Aktuell befinden sich damit 505 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.

Ilm-Kreis

„Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Juli liegt hauptsächlich daran, dass neben der Fluchtmigration aus der Ukraine, sich viele Jugendliche zum Schuljahresende arbeitslos gemeldet haben. Sie werden sich aber in den nächsten Wochen wieder abmelden, wenn ihre Ausbildung oder das Studium beginnt. Hinzu kommt, dass während der Urlaubszeit die Einstellungsbereitschaft der Arbeitgeber erfahrungsgemäß eher verhalten ist, was sich auch an den Stellenmeldungen zeigte. Die Lage am Arbeitsmarkt stellt sich weiter positiv dar, denn die regionalen Unternehmen suchen nach Mitarbeitenden. Da einfach nicht genügend Arbeitskräfte auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, arbeiten wir daran, Menschen mit eingeschränkt verwertbarer Qualifikation so an den Markt heranzuführen, dass auch sie eine realistische Einstellungschance erhalten“, sagt Irena Michel, Leiterin der Agentur für Arbeit Erfurt.

Im Juli stieg die Arbeitslosigkeit im Ilm-Kreis auf 2.538 Menschen. Das waren 45 mehr als im Juli, aber 377 (-13 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg innerhalb eines Monats um 0,1 Prozentpunkte und liegt aktuell bei 4,7 Prozent. Vor einem Jahr betrug sie 5,3 Prozent.

Der Bestand an Arbeitslosen stieg im Vergleich zum Vormonat, mit Ausnahme der Älteren, über alle Personengruppen hinweg an - am stärksten bei den Jugendlichen und Jüngeren (saisontypisch) sowie bei den Ausländern.

619 Personen meldeten sich im vergangenen Monat arbeitslos. Davon kamen 210 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 571 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 178 eine Erwerbstätigkeit auf.

Am Arbeitsmarkt haben Menschen mit kurzer Arbeitslosigkeit die größten Integrationschancen, Langzeitarbeitslose hingegen haben es schwerer, jedoch gelingt auch hier der Übergang auf den Arbeitsmarkt. Im Juli galten 36 Prozent aller Arbeitslosen als langzeitarbeitslos, weil sie länger als ein Jahr ohne Beschäftigung waren. Dahinter standen 904 Männer und Frauen. Das waren 27 Personen weniger als im Juni und 279 Personen weniger als vor einem Jahr. Rund 85 Prozent der Langzeitarbeitslosen werden vom Jobcenter betreut.

Die Unternehmen im Ilm-Kreis suchen weiterhin Mitarbeitende: 221 Stellen wurden im Juli neu gemeldet. Das sind 17 weniger als im Juni und 128 weniger als vor einem Jahr. Die meisten freien Stellen gibt es aktuell Bereich Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung und in der Logistik sowie im Gesundheits- und Sozialwesen.

Aktuell befinden sich damit 954 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.

Weimarer Land

„Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Juli liegt hauptsächlich daran, dass neben der Fluchtmigration aus der Ukraine, sich viele Jugendliche zum Schuljahresende arbeitslos gemeldet haben. Sie werden sich aber in den nächsten Wochen wieder abmelden, wenn ihre Ausbildung oder das Studium beginnt. Hinzu kommt, dass während der Urlaubszeit die Einstellungsbereitschaft der Arbeitgeber erfahrungsgemäß eher verhalten ist, was sich auch an den Stellenmeldungen zeigte. Die Lage am Arbeitsmarkt stellt sich weiter positiv dar, denn die regionalen Unternehmen suchen nach Mitarbeitenden. Da einfach nicht genügend Arbeitskräfte auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, arbeiten wir daran, Menschen mit eingeschränkt verwertbarer Qualifikation so an den Markt heranzuführen, dass auch sie eine realistische Einstellungschance erhalten“, sagt Irena Michel, Leiterin der Agentur für Arbeit Erfurt.

Im Juli stieg die Arbeitslosigkeit im Kreis Weimarer Land erneut. 1.747 Menschen waren arbeitslos gemeldet. Das sind 183 Personen (12 Prozent) mehr als im Juni, aber 47 weniger als im bzw. 3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg innerhalb eines Monats um 0,4 Prozentpunkte und beträgt aktuell 4 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 4,1 Prozent.

Der Bestand an Arbeitslosen stieg im Vergleich zum Vormonat über alle Personengruppen hinweg an - am stärksten bei den Jugendlichen und Jüngeren (saisontypisch) sowie bei den Ausländern. 505 Personen meldeten sich im vergangenen Monat arbeitslos. Davon kamen 180 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 321 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 101 eine Erwerbstätigkeit auf.

Am Arbeitsmarkt haben Menschen mit kurzer Arbeitslosigkeit die größten Integrationschancen, Langzeitarbeitslose hingegen haben es schwerer, jedoch gelingt auch hier der Übergang auf den Arbeitsmarkt. Im Juli galten 35 Prozent aller Arbeitslosen als langzeitarbeitslos, weil sie länger als ein Jahr ohne Beschäftigung waren. Dahinter standen 619 Männer und Frauen. Das waren 25 Personen mehr als im Juni, aber 89 Personen weniger als vor einem Jahr. Rund 83 Prozent der Langzeitarbeitslosen werden vom Jobcenter betreut.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 85 Stellen wurden im Juni neu gemeldet. Das sind 26 weniger als im Juni und 64 weniger als vor einem Jahr. Die meisten freien Stellen gibt es aktuell Bereich Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung im Handel und im Logistikbereich. Aktuell befinden sich damit 514 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.