30.06.2021 | Presseinfo Nr. 55

Arbeitslosigkeit sinkt auch im Juni

Der Arbeitsmarkt in Mittelthüringen im Juni 2021

Im Juni ist die Arbeitslosigkeit erneut gesunken. 16.206 Menschen waren in Mittelthüringen − in Erfurt, Weimar, im Weimarer Land, im Kreis Sömmerda und im Ilm-Kreis – arbeitslos. Das sind 821 weniger als im Mai und 2.236 weniger als vor einem Jahr. Der Rückgang innerhalb eines Monats fällt mit 4,8 Prozent größer aus als in den vergangenen Jahren. „Mit den Lockerungen erleben wir am Arbeitsmarkt derzeit eine Art Aufholprozess. Erneut gibt es mehr Beschäftigungsaufnahmen als Jobverluste. Viele Unternehmen suchen jetzt weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Arbeitslosigkeit ist bei allen Personen- und Altersgruppen deutlich gesunken, auch wenn es weiterhin für Menschen, die länger arbeitslos sind, schwerer ist, wieder neu beruflich Fuß zu fassen. Zwar sind noch etwa 2.000 Menschen mehr arbeitslos als vor der Pandemie, doch der Abstand reduziert sich“, sagt Holger Bock, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Erfurt. Die Arbeitslosenquote sank von 6,1 Prozent im Mai auf 5,8 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 6,6 Prozent. Im Juni vor der Pandemie bei 5,1 Prozent.

Im Monatsvergleich ist bei allen Personen- und Altersgruppen die Arbeitslosigkeit gesunken. Am stärksten bei Menschen mit einem ausländischen Pass und Jüngeren zwischen 15 und 20 Jahren. Verglichen mit 2020 ist auch bei allen die Arbeitslosigkeit gesunken – mit einer Ausnahme: Langzeitarbeitslose. Derzeit sind 6.334 Menschen länger als ein Jahr in Mittelthüringen ohne Arbeit. Das sind ein Drittel bzw. 1.559 mehr als vor einem Jahr.

Auch im Juni gab es mehr Beschäftigungsaufnahmen als Jobverluste. 1.236 Menschen haben eine neue Arbeit gefunden und ihre Arbeitslosigkeit beendet. Das waren 139 weniger als im Mai, jedoch 273 mehr als vor einem Jahr. Zusätzlich nahmen 872 Menschen eine Aus- oder Weiterbildung auf. Im gleichen Zeitraum verloren 952 Menschen ihren Job und mussten sich arbeitslos melden. Das sind knapp 137 weniger als im Mai und 261 weniger als vor einem Jahr.

Betrachtet man das erste Halbjahr, so fällt auf, dass weniger Menschen ihre Arbeit verloren haben und es fast so viele Beschäftigungsaufnahmen wie vor der Pandemie gab: 7.706 meldeten sich nach einer Beschäftigung arbeitslos. Das sind knapp 2.000 weniger als 2020 und auch als 2019. Gleichzeitig gab es 7.133 Beschäftigungsaufnahmen aus der Arbeitslosigkeit heraus. Das sind fast so viele wie 2019. Das zeigt die hohe Einstellungsbereitschaft der Unternehmen.

Nach einem hohen Stelleneingang in Mai stieg die Zahl der neugemeldeten Stellen im Juni erneut. 1.793 neue Stellen meldeten Unternehmen aus Mittelthüringen. Das sind 166 mehr als im Mai und 594 mehr als vor einem Jahr und liegt auch deutlich über den Personalbedarfen vor der Pandemie. „Im Juni gingen mit Abstand die meisten neuen Stellen in den vergangenen zwölf Monaten ein. Die Unternehmen suchen vor allem Facharbeiterinnen und Facharbeiter – jede zweite Stelle erfordert einen Berufsabschluss. Eine von vier Stellen ist für Helferinnen und Helfer geeignet. Beim letzten Viertel setzen die Betriebe auf Spezialisten und Hochschulabsolventen“, sagt Bock. Vor allem das Gastgewerbe und der Handel sowie der Dienstleistungssektor suchen nun Verstärkung. Auch im Verarbeitenden Gewerbe, im Baugewerbe, im wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungssektor, in der Verwaltung, im Gesundheits- und Sozialwesen sowie über Personaldienstleister werden neue Mitarbeitende gebraucht.

Erfurt

Im Juni sank die Arbeitslosigkeit deutlich. 7.151 Menschen waren in der Landeshauptstadt arbeitslos. Das sind 426 weniger als im Mai und 1.016 weniger als vor einem Jahr. Der Rückgang innerhalb eines Monats fiel mit 5,6 Prozent größer als in den vergangenen Jahren aus. Die Arbeitslosenquote sank auf 6,2 Prozent. Im Mai lag sie bei 6,6 und vor einem Jahr bei 7,2 Prozent. „Mit den Lockerungen erleben wir am Arbeitsmarkt derzeit eine Art Aufholprozess. Erneut gibt es mehr Beschäftigungsaufnahmen als Jobverluste. Viele Unternehmen suchen jetzt weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Arbeitslosigkeit ist bei allen Personen- und Altersgruppen deutlich gesunken, auch wenn es weiterhin für Menschen, die länger arbeitslos sind, schwerer ist, wieder neu beruflich Fuß zu fassen. Zwar sind noch knapp 1.000 Menschen mehr arbeitslos als vor der Pandemie, doch der Abstand reduziert sich“, sagt Holger Bock, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Erfurt.

Im Monatsvergleich ist bei allen Personen- und Altersgruppen die Arbeitslosigkeit gesunken. Am stärksten bei Menschen mit einem ausländischen Pass und Jüngeren zwischen 15 und 20 Jahren. Verglichen mit 2020 ist auch bei allen die Arbeitslosigkeit gesunken – mit zwei Ausnahmen: Langzeitarbeitslose und Menschen mit 55 Jahren und älter. Derzeit sind 2.640 Menschen länger als ein Jahr ohne Arbeit. Das sind ein Drittel bzw. 707 mehr als vor einem Jahr.

Auch im Juni gab es mehr Beschäftigungsaufnahmen als Jobverluste. 587 Menschen haben eine neue Arbeit gefunden und ihre Arbeitslosigkeit beendet. Das waren 69 weniger als im Mai, jedoch 152 mehr als vor einem Jahr. Zusätzlich nahmen 452 Menschen eine Aus- oder Weiterbildung auf. Im gleichen Zeitraum verloren 441 Menschen ihren Job und mussten sich arbeitslos melden. Das sind 54 weniger als im Mai und 165 weniger als vor einem Jahr.

Betrachtet man das erste Halbjahr, so fällt auf, dass weniger Menschen ihre Arbeit verloren haben und es fast so viele Beschäftigungsaufnahmen wie vor der Pandemie gab: 3.522 meldeten sich nach einer Beschäftigung arbeitslos. Das sind 1.200 weniger als 2020. Gleichzeitig gab es im ersten Halbjahr 3.252 Beschäftigungsaufnahmen aus der Arbeitslosigkeit heraus. Das sind 18 Prozent mehr als 2020 und zeigt die hohe Einstellungsbereitschaft der Unternehmen.

Nach einem hohen Stelleneingang in Mai stieg die Zahl der neugemeldeten Stellen im Juni erneut. 765 neue Stellen meldeten Unternehmen aus Erfurt. Das sind 39 mehr als im Mai und 144 mehr als vor einem Jahr. „Im Juni gingen mit Abstand die meisten neuen Stellen in den vergangenen zwölf Monaten ein. Die Unternehmen suchen vor allem Facharbeiterinnen und Facharbeiter – jede zweite Stelle erfordert einen Berufsabschluss. Knapp eine von vier Stellen ist für Helferinnen und Helfer geeignet. Beim letzten Viertel setzen die Betriebe auf Spezialisten und Hochschulabsolventen“, sagt Bock. Vor allem das Gastgewerbe und der Handel sowie der Dienstleistungssektor suchen nun Verstärkung. Auch im wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungssektor, in der Verwaltung, im Baugewerbe, im Gesundheits- und Sozialwesen sowie über Personaldienstleister suchen Unternehmen neue Beschäftigte.

Ilm-Kreis

Im Juni sank die Arbeitslosigkeit. 3.011 Menschen waren im Ilm-Kreis arbeitslos. Das sind 92 weniger als im Mai und 325 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank von 5,6 auf 5,5 Prozent. Vor einem Jahr bei 6,0 Prozent. „Mit den Lockerungen erleben wir am Arbeitsmarkt derzeit eine Art Aufholprozess. Erneut gibt es mehr Beschäftigungsaufnahmen als Jobverluste. Viele Unternehmen suchen jetzt weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Arbeitslosigkeit ist bei den meisten Personen- und Altersgruppen gesunken, auch wenn es weiterhin für Menschen, die länger arbeitslos sind, schwerer ist, wieder neu beruflich Fuß zu fassen. Zwar sind noch knapp 400 Menschen mehr arbeitslos als vor der Pandemie, doch der Abstand reduziert sich“, sagt Holger Bock, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Erfurt.

Im nördlichen Teil des Ilm-Kreises sank die Arbeitslosigkeit um 2 Prozent. 1.782 Menschen waren in und um Arnstadt arbeitslos. Das sind 39 weniger als im Mai und 195 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank damit von 5,9 auf 5,7 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 6,3 Prozent.

Im Süden des Ilm-Kreises sank die Arbeitslosigkeit doppelt so stark wie im Norden. 1.229 Menschen waren in und um Ilmenau arbeitslos. Das waren 53 weniger als im Mai und 130 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank damit um 0,2 Prozentpunkte auf 5,1 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 5,6 Prozent.

Im Monatsvergleich sank die Arbeitslosigkeit bei den meisten Personen- und Altersgruppen. Am stärksten bei den älteren Menschen und Menschen mit einem ausländischen Pass. Leichte Anstiege sind bei Jüngeren bis 20 Jahre (+4 auf 55) und Menschen mit einer Schwerbehinderung (+1 auf 267) zu verzeichnen. Verglichen mit 2020 stieg die Arbeitslosigkeit bei Langzeitarbeitslosen und Menschen mit Behinderung. Derzeit sind 1.208 Menschen länger als ein Jahr ohne Arbeit. Das sind ein Drittel bzw. 294 mehr als vor einem Jahr.

Auch im Juni gab es mehr Beschäftigungsaufnahmen als Jobverluste. 194 Menschen haben eine neue Arbeit gefunden und ihre Arbeitslosigkeit beendet. Das waren 48 weniger als im Mai, jedoch 27 mehr als vor einem Jahr. Zusätzlich nahmen 112 Menschen eine Aus- oder Weiterbildung auf. Im gleichen Zeitraum verloren 143 Menschen ihren Job und mussten sich arbeitslos melden. Das sind 36 weniger als im Mai und 56 weniger als vor einem Jahr.

Betrachtet man das erste Halbjahr, so fällt auf, dass weniger Menschen ihre Arbeit verloren haben und es fast so viele Beschäftigungsaufnahmen wie vor der Pandemie gab: 1.203 Menschen meldeten sich nach einer Beschäftigung arbeitslos. Das sind 500 weniger als 2020. Gleichzeitig gab es im ersten Halbjahr 1.204 Beschäftigungsaufnahmen aus der Arbeitslosigkeit heraus. Das sind 13 Prozent mehr als 2020 und zeigt die hohe Einstellungsbereitschaft der Unternehmen.

Nach einem hohen Stelleneingang in Mai stieg die Zahl der neugemeldeten Stellen im Juni erneut. 403 neue Stellen meldeten Unternehmen aus dem Ilm-Kreis. Das sind 62 mehr als im Mai und 167 mehr als vor einem Jahr. „Im Juni gingen mit Abstand die meisten neuen Stellen in den vergangenen zwölf Monaten ein. Die Unternehmen suchen vor allem Facharbeiterinnen und Facharbeiter – sechs von zehn Stellen erfordern einen Berufsabschluss. Knapp eine von vier Stellen ist für Helferinnen und Helfer geeignet. Beim letzten Viertel setzen die Betriebe auf Spezialisten und Hochschulabsolventen“, sagt Bock. Vor allem das Gast- und Baugewerbe, der Handel, das Verarbeitende Gewerbe, der wissenschaftliche und technische Dienstleistungssektor, die Verwaltung sowie über Personaldienstleister suchen Unternehmen neue Beschäftigte.

Sömmerda

Im Juni sank die Arbeitslosigkeit erneut. 2.191 Menschen waren im Kreis Sömmerda arbeitslos. Das sind 80 weniger als im Mai und 344 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank von 6,5 auf 6,3 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 7,2 Prozent. „Mit den Lockerungen erleben wir am Arbeitsmarkt derzeit eine Art Aufholprozess. Erneut gibt es mehr Beschäftigungsaufnahmen als Jobverluste. Viele Unternehmen suchen jetzt weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Arbeitslosigkeit ist bei den meisten Personen- und Altersgruppen deutlich gesunken, auch wenn es weiterhin für Menschen, die länger arbeitslos sind, schwerer ist, wieder neu beruflich Fuß zu fassen. Zwar sind noch knapp 300 Menschen mehr arbeitslos als vor der Pandemie, doch der Abstand reduziert sich“, sagt Holger Bock, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Erfurt.

Im Monatsvergleich ist bei den meisten Personen- und Altersgruppen die Arbeitslosigkeit gesunken. Am stärksten bei Menschen mit einem ausländischen Pass. Bei den Jüngeren lag die Arbeitslosigkeit wie im Mai bei 187. Bei den Langzeitarbeitslosen gab es einen geringfügigen Anstieg von 3 auf 950. Verglichen mit 2020 ist bei allen Alters- und Personengruppen die Arbeitslosigkeit gesunken – mit Ausnahme der Langzeitarbeitslosen.

Auch im Juni gab es mehr Beschäftigungsaufnahmen als Jobverluste. 144 Menschen haben eine neue Arbeit gefunden und ihre Arbeitslosigkeit beendet. Das waren 13 weniger als im Mai, jedoch 34 mehr als vor einem Jahr. Zusätzlich nahmen 108 Menschen eine Aus- oder Weiterbildung auf. Im gleichen Zeitraum verloren 128 Menschen ihren Job und mussten sich arbeitslos melden. Das sind 17 weniger als im Mai und 21 weniger als vor einem Jahr.

Betrachtet man das erste Halbjahr, so fällt auf, dass weniger Menschen ihre Arbeit verloren haben: 1.023 meldeten sich nach einer Beschäftigung arbeitslos. Das sind 316 weniger als 2020. Gleichzeitig gab es im ersten Halbjahr 904 Beschäftigungsaufnahmen aus der Arbeitslosigkeit heraus. Das sind 54 mehr als 2020.

Nach einem hohen Stelleneingang in Mai stieg die Zahl der neugemeldeten Stellen im Juni erneut. 196 neue Stellen meldeten Unternehmen aus dem Landkreis Sömmerda. Das sind 11 mehr als im Mai und 75 mehr als vor einem Jahr. „Im Juni gingen sehr viele neue Stellen ein. Die Unternehmen suchen vor allem Facharbeiterinnen und Facharbeiter – für sechs von zehn Stellen ist ein Berufsabschluss erforderlich. 15 Prozent der Stellen sind für Helferinnen und Helfer geeignet. Bei 23 Prozent setzen die Betriebe auf Spezialisten und Hochschulabsolventen“, sagt Bock. Vor allem das Verarbeitenden Gewerbe, das Gast- und Baugewerbe, der Handel sowie das Gesundheits- und Sozialwesen und Personaldienstleister suchen derzeit Verstärkung.

Weimar

Im Juni sank die Arbeitslosigkeit deutlich. 2.017 Menschen waren in der Kulturstadt arbeitslos. Das sind 95 weniger als im Mai und 223 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank auf 6,2 Prozent. Im Mai lag sie bei 6,5 und vor einem Jahr bei 6,9 Prozent. „Mit den Lockerungen erleben wir am Arbeitsmarkt derzeit eine Art Aufholprozess. Erneut gibt es mehr Beschäftigungsaufnahmen als Jobverluste. Viele Unternehmen suchen jetzt weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Arbeitslosigkeit ist bei fast allen Personen- und Altersgruppen deutlich gesunken, auch wenn es weiterhin für Menschen, die länger arbeitslos sind, schwerer ist, wieder neu beruflich Fuß zu fassen. Zwar sind noch etwa 200 Menschen mehr arbeitslos als vor der Pandemie, doch der Abstand reduziert sich“, sagt Holger Bock, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Erfurt.

Im Monatsvergleich ist bei fast allen Personen- und Altersgruppen die Arbeitslosigkeit gesunken – nur bei den Jüngeren gab es einen geringfügigen Anstieg. 175 Menschen zwischen 15 und 25 Jahren sind arbeitslos. Das sind 4 mehr als im Mai und 16 weniger als vor einem Jahr. Der größte Rückgang ist bei Menschen mit einem ausländischen Pass zu verzeichnen. In Weimar sind 371 Menschen ohne deutschen Pass arbeitslos: 39 weniger als im Mai und 50 weniger als vor einem Jahr. Aktuell sind 816 Menschen länger als ein Jahr ohne Arbeit. Das sind 40 Prozent bzw. 234 mehr als vor einem Jahr.

Auch im Juni gab es mehr Beschäftigungsaufnahmen als Jobverluste. 138 Menschen haben eine neue Arbeit gefunden und ihre Arbeitslosigkeit beendet. Das waren 9 weniger als im Mai, jedoch 17 mehr als vor einem Jahr. Zusätzlich nahmen 115 Menschen eine Aus- oder Weiterbildung auf. Im gleichen Zeitraum verloren 114 Menschen ihren Job und mussten sich arbeitslos melden. Das sind in etwa so viele wie im Mai und wie vor einem Jahr.

Betrachtet man das erste Halbjahr, so fällt auf, dass weniger Menschen ihre Arbeit verloren haben und es fast mehr Beschäftigungsaufnahmen gab: 860 Menschen meldeten sich nach einer Beschäftigung arbeitslos. Das sind 238 weniger als 2020. Gleichzeitig gab es im ersten Halbjahr 769 Beschäftigungsaufnahmen aus der Arbeitslosigkeit heraus. Das sind 45 mehr als 2020.

Nach einem hohen Stelleneingang in Mai stieg die Zahl der neugemeldeten Stellen im Juni erneut. 276 neue Stellen meldeten Unternehmen aus Weimar. Das sind 73 mehr als im Mai und 149 mehr als vor einem Jahr. Knapp 100 neue Mitarbeiter*innen werden in den Impfzentren in ganz Thüringen gesucht – diese Stellen sind in Weimar gemeldet. Weiterhin suchen das Gesundheits- und Sozialwesen, der Handel und das Gastgewerbe, der wissenschaftliche und technische Dienstleistungssektor, die Verwaltung, das Verarbeitende Gewerbe sowie Personaldienstleister neue Beschäftigte.

Weimarer Land

Im Juni sank die Arbeitslosigkeit deutlich. 1.836 Menschen waren im Weimarer Land arbeitslos. Das sind 128 weniger als im Mai und 328 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank auf 4,2 Prozent. Im Mai lag sie bei 4,5 und vor einem Jahr bei 4,9 Prozent. „Mit den Lockerungen erleben wir am Arbeitsmarkt derzeit eine Art Aufholprozess. Erneut gibt es mehr Beschäftigungsaufnahmen als Jobverluste. Viele Unternehmen suchen jetzt weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Arbeitslosigkeit ist bei allen Personen- und Altersgruppen deutlich gesunken, auch wenn es weiterhin für Menschen, die länger arbeitslos sind, schwerer ist, wieder neu beruflich Fuß zu fassen. Zwar sind noch etwa 150 Menschen mehr arbeitslos als vor der Pandemie, doch der Abstand reduziert sich“, sagt Holger Bock, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Erfurt.

Im Monatsvergleich ist bei allen Personen- und Altersgruppen die Arbeitslosigkeit gesunken. Am stärksten bei Menschen mit einem ausländischen Pass und Jüngeren zwischen 15 und 20 Jahren. Verglichen mit 2020 ist auch bei allen die Arbeitslosigkeit gesunken – mit Ausnahme der Langzeitarbeitslosen. Derzeit sind 720 Menschen länger als ein Jahr ohne Arbeit. Das sind 29 Prozent bzw. 161 mehr als vor einem Jahr.

Auch im Juni gab es mehr Beschäftigungsaufnahmen als Jobverluste. 173 Menschen haben eine neue Arbeit gefunden und ihre Arbeitslosigkeit beendet. Das waren so viele wie im Mai, jedoch 43 mehr als vor einem Jahr. Zusätzlich nahmen 85 Menschen eine Aus- oder Weiterbildung auf. Im gleichen Zeitraum verloren 126 Menschen ihren Job und mussten sich arbeitslos melden. Das sind 30 weniger als im Mai und 22 weniger als vor einem Jahr.

Betrachtet man das erste Halbjahr, so fällt auf, dass weniger Menschen ihre Arbeit verloren haben und es fast viele Beschäftigungsaufnahmen gab: 1.098 meldeten sich nach einer Beschäftigung arbeitslos. Das sind 174 weniger als 2020. Gleichzeitig gab es im ersten Halbjahr 1.004 Beschäftigungsaufnahmen aus der Arbeitslosigkeit heraus. Das sind 12 Prozent mehr als 2020.

Nach einem hohen Stelleneingang in Mai meldeten die Unternehmen auch im Juni sehr viele neue Stellen: 153. Das waren 19 weniger als im Mai und 59 mehr als vor einem Jahr. Die Unternehmen suchen vor allem Facharbeiterinnen und Facharbeiter – 60 Prozent der Stellen erfordern einen Berufsabschluss. Eine von vier Stellen ist für Helferinnen und Helfer geeignet. Vor allem im Verarbeitenden Gewerbe, im Baugewerbe, im Handel, in der Logistik, im wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungssektor, im Gesundheits- und Sozialwesen. in der Verwaltung sowie über Personaldienstleister suchen Unternehmen neue Beschäftigte.