01.12.2022 | Presseinfo Nr. 73

In Mittelthüringen zeigt sich Stabilität auf dem Arbeitsmarkt

 
Mittelthüringen
„Der Arbeitsmarkt in Mittelthüringen zeigt sich im November weiter stabil.
Die Unternehmen halten bisher trotz Energiekrise und unterbrochener Lieferketten an ihren Beschäftigten fest. Einige Arbeitgeber nutzen dafür auch Kurzarbeit. Die günstigen Witterungsverhältnisse machen Arbeiten in den Außenberufen weiterhin möglich und tragen zu einer Weiterbeschäftigung in Saisonbetrieben bei. Erfreulich ist, dass regionale Unternehmen wieder mehr Personalbedarfe anzeigten“, sagt Irena Michel, Leiterin der Agentur für Arbeit Erfurt.

 

Die Arbeitslosigkeit ist in Mittelthüringen (in Erfurt, Weimar, dem Weimarer Land, dem Ilm-Kreis und dem Landkreis Sömmerda) im November 2022 leicht gestiegen. 14.747 Menschen waren arbeitslos gemeldet. Das waren 24 Personen (0,2 Prozent) mehr als im Oktober und 1.231 Menschen bzw. 9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert 5,3 Prozent, im Vorjahr waren es 4,8 Prozent.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 3.734 Personen arbeitslos. Davon kamen 1.392 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 3.689 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 1.020 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 919 Stellen wurden im November neu gemeldet. Die meisten freien Stellen gibt es im Bereich des verarbeitenden Gewerbes, der Zeitarbeit, dem Handel sowie im Dienstleistungsbereich. Aktuell befinden sich damit 3.604 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.

Erfurt

„Der Arbeitsmarkt in Mittelthüringen zeigt sich im November weiter stabil.

Die Unternehmen halten bisher trotz Energiekrise und unterbrochener Lieferketten an ihren Beschäftigten fest. Einige Arbeitgeber nutzen dafür auch Kurzarbeit. Die günstigen Witterungsverhältnisse machen Arbeiten in den Außenberufen weiterhin möglich und tragen zu einer Weiterbeschäftigung in Saisonbetrieben bei. Erfreulich ist, dass regionale Unternehmen wieder mehr Personalbedarfe anzeigten“, sagt Irena Michel, Leiterin der Agentur für Arbeit Erfurt.

Im November stieg die Arbeitslosigkeit in der Stadt Erfurt auf 6.350 Menschen. Das waren 41 (1 Prozent) mehr als im Oktober und 572 (10 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte und beträgt jetzt 5,6 Prozent, im Vorjahr lag sie bei 5 Prozent.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.784 Personen arbeitslos. Davon kamen 656 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.732 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 471 eine Erwerbstätigkeit auf.

Am Arbeitsmarkt haben Menschen mit kurzer Arbeitslosigkeit die größten Integrationschancen, Langzeitarbeitslose hingegen haben es schwerer, jedoch gelingt auch hier der Übergang auf den Arbeitsmarkt. Im November galten 32 Prozent aller Arbeitslosen als langzeitarbeitslos, weil sie länger als ein Jahr ohne Beschäftigung waren. Dahinter standen 1.976 Männer und Frauen. Das waren 26 Personen weniger als im Oktober und 332 Personen weniger als vor einem Jahr.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 485 Stellen wurden im November neu gemeldet. Das waren 93 mehr als im Oktober‚ aber 134 weniger als vor einem Jahr. Die meisten freien Stellen gibt es aktuell im Dienstleistungsbereich, dem Handel, der Zeitarbeit und der öffentlichen Verwaltung. Aktuell befinden sich damit 1.621 freie Stellen für die Stadt Erfurt im Bestand der Arbeitsagentur

Weimar

„Der Arbeitsmarkt in Mittelthüringen zeigt sich im November weiter stabil.

Die Unternehmen halten bisher trotz Energiekrise und unterbrochener Lieferketten an ihren Beschäftigten fest. Einige Arbeitgeber nutzen dafür auch Kurzarbeit. Die günstigen Witterungsverhältnisse machen Arbeiten in den Außenberufen weiterhin möglich und tragen zu einer Weiterbeschäftigung in Saisonbetrieben bei. Erfreulich ist, dass regionale Unternehmen wieder mehr Personalbedarfe anzeigten“, sagt Irena Michel, Leiterin der Agentur für Arbeit Erfurt.

Im November blieb die Arbeitslosigkeit in der Stadt Weimar quasi auf Vormonatsniveau. 1.787 Menschen waren von Arbeitslosigkeit betroffen, 93 Personen (6 Prozent) mehr als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote lag mit 5,6 Prozent auf Vormonatsniveau. Im Vorjahr betrug sie 5,2 Prozent.

413 Personen meldeten sich im vergangenen Monat arbeitslos. Davon kamen 168 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 419 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 136 eine Erwerbstätigkeit auf.

Am Arbeitsmarkt haben Menschen mit kurzer Arbeitslosigkeit die größten Integrationschancen, Langzeitarbeitslose hingegen haben es schwerer, jedoch gelingt auch hier der Übergang auf den Arbeitsmarkt. Im November galten 33 Prozent aller Arbeitslosen als langzeitarbeitslos, weil sie länger als ein Jahr ohne Beschäftigung waren. Dahinter standen 582 Männer und Frauen. Das waren 6 Personen mehr als im Oktober und 141 Personen weniger als vor einem Jahr.

Die Unternehmen suchen nach wie vor neue Beschäftigte. 98 neue Stellen wurden dem Arbeitgeberservice gemeldet. Das sind 7 mehr als im Oktober und 74 weniger als vor einem Jahr. Die meisten freien Stellen gibt es aktuell im Dienstleistungsbereich, dem Handel und in der Zeitarbeit. Aktuell befinden sich damit 369 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentu

 

Landkreis Sömmerda

„Der Arbeitsmarkt in Mittelthüringen zeigt sich im November weiter stabil.

Die Unternehmen halten bisher trotz Energiekrise und unterbrochener Lieferketten an ihren Beschäftigten fest. Einige Arbeitgeber nutzen dafür auch Kurzarbeit. Die günstigen Witterungsverhältnisse machen Arbeiten in den Außenberufen weiterhin möglich und tragen zu einer Weiterbeschäftigung in Saisonbetrieben bei. Erfreulich ist, dass regionale Unternehmen im Agenturbezirk wieder mehr Personalbedarfe anzeigten“, sagt Irena Michel, Leiterin der Agentur für Arbeit Erfurt.

Im November lag die Zahl der Arbeitslosen im Landkreis Sömmerda mit 2.115 Personen auf dem Vormonatsniveau. Das waren 222 (12 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert auf 6,2 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 5,4 Prozent.

434 Personen meldeten sich im vergangenen Monat arbeitslos. Davon kamen 189 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 436 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 145 eine Erwerbstätigkeit auf.

Am Arbeitsmarkt haben Menschen mit kurzer Arbeitslosigkeit die größten Integrationschancen, Langzeitarbeitslose hingegen haben es schwerer, jedoch gelingt auch hier der Übergang auf den Arbeitsmarkt. Im November galten 34 Prozent aller Arbeitslosen als langzeitarbeitslos, weil sie länger als ein Jahr ohne Beschäftigung waren. Dahinter standen 723 Männer und Frauen. Das waren 15 Person weniger als im Oktober und 141 Personen weniger als vor einem Jahr.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 78 Stellen wurden im November neu gemeldet. Das sind 6 weniger als im Oktober und 26 weniger als vor einem Jahr. Die meisten freien Stellen gibt es aktuell im verarbeitenden Gewerbe, dem Bau und dem Dienstleistungsbereich. Aktuell befinden sich damit 376 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur

Ilm-Kreis

„Der Arbeitsmarkt in Mittelthüringen zeigt sich im November weiter stabil.

Die Unternehmen halten bisher trotz Energiekrise und unterbrochener Lieferketten an ihren Beschäftigten fest. Einige Arbeitgeber nutzen dafür auch Kurzarbeit. Die günstigen Witterungsverhältnisse machen Arbeiten in den Außenberufen weiterhin möglich und tragen zu einer Weiterbeschäftigung in Saisonbetrieben bei. Erfreulich ist, dass regionale Unternehmen wieder mehr Personalbedarfe anzeigten“, sagt Irena Michel, Leiterin der Agentur für Arbeit Erfurt.

Im November stieg die Arbeitslosigkeit im Ilm-Kreis auf 2.657 Menschen. Das waren 19 mehr als im Oktober und 93 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte und liegt jetzt bei 4,9 Prozent. Vor einem Jahr betrug sie 4,7 Prozent.  

695 Personen meldeten sich im vergangenen Monat arbeitslos. Davon kamen 229 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 664 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 157 eine Erwerbstätigkeit auf.

Am Arbeitsmarkt haben Menschen mit kurzer Arbeitslosigkeit die größten Integrationschancen, Langzeitarbeitslose hingegen haben es schwerer, jedoch gelingt auch hier der Übergang auf den Arbeitsmarkt. Im November galten 31 Prozent aller Arbeitslosen als langzeitarbeitslos, weil sie länger als ein Jahr ohne Beschäftigung waren. Dahinter standen 814 Männer und Frauen. Das waren 13 Personen weniger als im Oktober und 265 Personen weniger als vor einem Jahr.

Die Unternehmen im Ilm-Kreis suchen weiterhin Mitarbeitende: 186 Stellen wurden im November neu gemeldet. Das waren 6 mehr als im Oktober, aber 86 weniger als vor einem Jahr. Die meisten freien Stellen gibt es aktuell im verarbeitenden Gewerbe, dem Handel und im Dienstleistungsbereich. Aktuell befinden sich damit 825 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur

 

Weimarer Land

„Der Arbeitsmarkt in Mittelthüringen zeigt sich im November weiter stabil.

Die Unternehmen halten bisher trotz Energiekrise und unterbrochener Lieferketten an ihren Beschäftigten fest. Einige Arbeitgeber nutzen dafür auch Kurzarbeit. Die günstigen Witterungsverhältnisse machen Arbeiten in den Außenberufen weiterhin möglich und tragen zu einer Weiterbeschäftigung in Saisonbetrieben bei. Erfreulich ist, dass regionale Unternehmen wieder mehr Personalbedarfe im Agenturbezirk anzeigten“, sagt Irena Michel, Leiterin der Agentur für Arbeit Erfurt.

Im November sank die Arbeitslosigkeit im Kreis Weimarer Land auf 1.838 Menschen. Das waren 35 Personen (2 Prozent) weniger als im Oktober, aber 251 Personen (16 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank ggü. Oktober um 0,1 Prozentpunkte und beträgt aktuell 4,2 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 3,6 Prozent.

408 Personen meldeten sich im vergangenen Monat arbeitslos. Davon kamen 150 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 438 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 111 eine Erwerbstätigkeit auf.

Am Arbeitsmarkt haben Menschen mit kurzer Arbeitslosigkeit die größten Integrationschancen, Langzeitarbeitslose hingegen haben es schwerer, jedoch gelingt auch hier der Übergang auf den Arbeitsmarkt. Im November galten 31 Prozent aller Arbeitslosen als langzeitarbeitslos, weil sie länger als ein Jahr ohne Beschäftigung waren. Dahinter standen 574 Männer und Frauen. Das waren 13 Personen weniger als im Oktober und 32 Personen weniger als vor einem Jahr.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 72 Stellen wurden im November neu gemeldet. Damit blieb die Meldung auf dem Niveau von Oktober, aber mit 43 Stellen unter dem Wert vom Vorjahr. Die meisten freien Stellen gibt es aktuell im verarbeitenden Gewerbe, im Dienstleistungsbereich und im Handel. Aktuell befinden sich damit 413 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.