11.01.2021 | Presseinfo Nr. 4

Job-Futuromat

Áktualiserte Daten, mehr Informationen

Die Digitalisierung und Automatisierung schreiten immer weiter voran. Was bedeutet das für die Berufe? Welche Tätigkeiten sind bereits heute automatisierbar?
Antworten gibt der Job-Futuromat des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB). Auf der Plattform sehen Beschäftigte und Unternehmen, zu wie viel Prozent eine Tätigkeit bereits jetzt und in Zukunft automatisiert werden kann. Tatsächlich verschwinden Berufe eher selten, aber sie verändern sich. Manche Tätigkeiten werden automatisiert, andere weiterhin von Menschenhand erledigt, selbst wenn sie automatisierbar sind. Neue Tätigkeiten kommen hinzu, vor allem, um die neuen Technologien einsetzen zu können. „Die Plattform bietet übersichtlich Informationen über die Veränderung von Berufen durch neue Technologien. Wenn wiederkehrende Tätigkeiten automatisiert werden, schafft das Freiräume für andere Aufgaben. Um die neuen Anforderungen gut zu meistern, ist lebenslanges Lernen und Weiterbildung entscheidend“, sagt Holger Bock, Geschäftsführer Arbeits- und Ausbildungsmarkt in der Erfurter Arbeitsagentur.


 

Der Job-Futuromat des IAB zeigt sich nach einer Überarbeitung nicht nur in einem neuen Design. Er bietet nun auch weitere Inhalte und aktualisierte Daten. So wurden unter anderem die neu entstandenen Berufe aufgenommen, die Tätigkeitsprofile und die Substituierbarkeitspotenziale der Berufe für die technologischen Möglichkeiten aktualisiert. Zudem gibt es mehr Informationen, wie z.B. die Entwicklung der Beschäftigung und des Bruttoarbeitsentgelts sowie die Anzahl der offenen Stellen und Arbeitslosen. Bei der Bestimmung des jobspezifischen Substituierbarkeitspotenzials besteht jetzt auch die Möglichkeit, außer den Kerntätigkeiten noch weitere, für den Beruf relevante Tätigkeiten zu berücksichtigen. Darüber hinaus lassen sich die Technologien anzeigen, die den Beruf möglicherweise verändern könnten.

Den Job-Futuromat findet man unter: https://job-futuromat.iab.de/

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