01.12.2020 | Presseinfo Nr. 80

Kurzarbeit hält Arbeitsmarkt stabil

Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit

Mittelthüringen

Im November sank die Arbeitslosigkeit erneut. 16.638 Menschen waren in Erfurt, Weimar, dem Weimarer Land, dem Ilm-Kreis und dem Kreis Sömmerda arbeitslos. Das sind 485 weniger als im Oktober, jedoch 2.968 mehr als vor einem Jahr. „Die Arbeitslosigkeit ist im November erneut gesunken. Zusätzlich zum saisonal üblichen Rückgang zeigten sich noch Nachholeffekte. Die neuen Corona-Eindämmungsmaßnahmen machen sich auf dem Arbeitsmarkt noch nicht bemerkbar. Die Unternehmen halten an ihren Mitarbeitenden fest. Sie nutzen Kurzarbeit weiterhin zur Stabilisierung. Erfreulich ist, dass es zuletzt mehr Neueinstellungen gab als in der Vergangenheit. Auch wenn zum Jahreswechsel die Arbeitslosigkeit saisonal bedingt steigen wird, blicken wir doch einigermaßen zuversichtlich in die Zukunft. Wichtig ist es, dass die Unterstützungen von Bund und Land zügig ausgezahlt werden und sich die Unternehmen dem Strukturwandel und der demografischen Entwicklung stellen. Denn diese Herausforderungen wirken sich weiterhin auf den Arbeitsmarkt aus“, kommentiert Simone Faßbender, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Erfurt, die Arbeitsmarktzahlen für November.
 
Die Arbeitslosenquote sank innerhalb eines Monats von 6,1 auf 5,9 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 4,9 Prozent.
Die neuen Arbeitslosmeldungen und Beschäftigungsaufnahmen halten sich im November in etwa die Waage.
 


 

Kurzarbeit stabilisiert den Arbeitsmarkt

Im November stieg die Zahl der neuen Kurzarbeitsanzeigen erstmals seit Sommer wieder an. 397 Unternehmen zeigten neu Kurzarbeit für 3.096 Beschäftigte an. Das spiegelt nicht den aktuellen Stand wieder, da in den meisten Fällen aufgrund des langen Bewilligungszeitraumes keine erneute Antragstellung notwendig war.

Die bislang abgerechneten Kurzarbeitsanträge für Frühjahr und Sommer zeigen, dass der Höchststand bei realisierter Kurzarbeit im April lag. Da betraf Kurzarbeit 4.343 Unternehmen mit 32.531 Beschäftigten. Im Mai haben noch 31.116 Beschäftigte in 3.833 Betrieben verkürzt gearbeitet. Ihre Zahl sank kontinuierlich auf 18.217 Beschäftigte in 2.368 Unternehmen im Juli. Damit betraf Kurzarbeit im April und Mai jeden siebten Beschäftigten, im Juli noch jeden zwölften.

Verhaltene Mitarbeitersuche

Nach einem leichten Stellenplus im Oktober sank die Zahl der neu gemeldeten Stellen wieder leicht um 104 auf 1.232. Das sind in etwa so viele wie vor einem Jahr. Gesucht werden derzeit neue Mitarbeiter vor allem über Personaldienstleister, im Handel, in der Verwaltung, im Dienstleistungsbereich und im Verarbeitenden Gewerbe.

Landeshauptstadt Erfurt – Sinkende Arbeitslosigkeit auch im November

Im November sank die Arbeitslosigkeit in Erfurt erneut. 7.400 Menschen waren arbeitslos. Das sind 223 weniger als im Oktober, jedoch 1.473 mehr als vor einem Jahr. „Die Arbeitslosigkeit ist im November erneut gesunken. Zusätzlich zum saisonal üblichen Rückgang zeigten sich noch Nachholeffekte. Die neuen Corona-Eindämmungsmaßnahmen machen sich auf dem Arbeitsmarkt noch nicht bemerkbar. Die Unternehmen halten an ihren Mitarbeitenden fest. Sie nutzen Kurzarbeit weiterhin zur Stabilisierung. Erfreulich ist, dass es zuletzt mehr Neueinstellungen gab als in der Vergangenheit. Auch wenn zum Jahreswechsel die Arbeitslosigkeit saisonal bedingt steigen wird, blicken wir doch einigermaßen zuversichtlich in die Zukunft. Wichtig ist es, dass die Unterstützungen von Bund und Land zügig ausgezahlt werden und sich die Unternehmen dem Strukturwandel und der demografischen Entwicklung stellen. Denn diese Herausforderungen wirken sich weiterhin auf den Arbeitsmarkt aus“, kommentiert Simone Faßbender, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Erfurt, die Arbeitsmarktzahlen für November.

Die Arbeitslosenquote sank innerhalb eines Monats von 6,7 auf 6,5 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 5,3 Prozent. Die neuen Arbeitslosmeldungen und Beschäftigungsaufnahmen halten sich im November in etwa die Waage.

Höchststand der Kurzarbeit im April

Im November stieg die Zahl der neuen Kurzarbeitsanzeigen erstmals seit Sommer wieder an. 183 Unternehmen zeigten neu Kurzarbeit für 1.103 Beschäftigte an. Das spiegelt nicht den aktuellen Stand wieder, da in den meisten Fällen aufgrund des langen Bewilligungszeitraumes keine erneute Antragstellung notwendig war.

Die bislang abgerechneten Kurzarbeitsanträge für Frühjahr und Sommer zeigen, dass der Höchststand bei realisierter Kurzarbeit im April lag. Da betraf Kurzarbeit 1.904 Unternehmen mit 12.965 Beschäftigten. Im Mai waren es noch fast genauso viele. Im Juni sank die Zahl der von Kurzarbeit betroffenen Beschäftigten auf 8.205 in 1.273 Unternehmen. Damit betraf Kurzarbeit im April und Mai jeden achten Beschäftigten, im Juni noch jeden dreizehnten. Am stärksten betroffen waren der Handel, die Gastronomie und sonstige Dienstleistungen.

Verhaltene Mitarbeitersuche

Nach einem leichten Stellenplus im Oktober sank die Zahl der neu gemeldeten Stellen um 73 auf 572.  Das sind in etwa so viele wie vor einem Jahr. Gesucht werden derzeit neue Mitarbeiter vor allem über Personaldienstleister, im Dienstleistungsbereich, in der Verwaltung sowie im Handel.

Weimar – Arbeitslosigkeit sinkt leicht

Im November sank die Arbeitslosigkeit in Weimar erneut. 2.028 Menschen waren arbeitslos. Das sind 84 weniger als im Oktober, jedoch 406 mehr als vor einem Jahr. „Die Arbeitslosigkeit ist im November erneut gesunken. Zusätzlich zum saisonal üblichen Rückgang zeigten sich noch Nachholeffekte. Die neuen Corona-Eindämmungsmaßnahmen machen sich auf dem Arbeitsmarkt noch nicht bemerkbar. Die Unternehmen halten an ihren Mitarbeitenden fest. Sie nutzen Kurzarbeit weiterhin zur Stabilisierung. Erfreulich ist, dass es zuletzt mehr Neueinstellungen gab als in der Vergangenheit. Auch wenn zum Jahreswechsel die Arbeitslosigkeit saisonal bedingt steigen wird, blicken wir doch einigermaßen zuversichtlich in die Zukunft. Wichtig ist es, dass die Unterstützungen von Bund und Land zügig ausgezahlt werden und sich die Unternehmen dem Strukturwandel und der demografischen Entwicklung stellen. Denn diese Herausforderungen wirken sich weiterhin auf den Arbeitsmarkt aus“, kommentiert Simone Faßbender, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Erfurt, die Arbeitsmarktzahlen für November.

Die Arbeitslosenquote sank innerhalb eines Monats von 6,5 auf 6,3 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 5,1 Prozent. Die neuen Arbeitslosmeldungen und Beschäftigungsaufnahmen halten sich im November in etwa die Waage.

Höchststand der Kurzarbeit im Mai

Im November stieg die Zahl der neuen Kurzarbeitsanzeigen erstmals seit Sommer wieder an. 56 Unternehmen zeigten neu Kurzarbeit für 594 Beschäftigte an. Das spiegelt nicht den aktuellen Stand wieder, da in den meisten Fällen aufgrund des langen Bewilligungszeitraumes keine erneute Antragstellung notwendig war.

Die bislang abgerechneten Kurzarbeitsanträge für Frühjahr und Sommer zeigen, dass der Höchststand bei realisierter Kurzarbeit im Mai lag. Da betraf Kurzarbeit 536 Unternehmen mit 4.154 Beschäftigten. Im April waren es nur minimal weniger Kurzarbeit. Im Juni sank die Zahl der von Kurzarbeit betroffenen Beschäftigten auf 2.995 in 407 Unternehmen. Damit betraf Kurzarbeit im Mai jeden sechsten Beschäftigten, im Juni noch jeden achten. Am stärksten betroffen waren das Gastgewerbe, der Dienstleistungssektor, der Handel sowie das Verarbeitende Gewerbe.

Verhaltene Mitarbeitersuche

Nach einem leichten Stellenplus im Oktober sank die Zahl der neu gemeldeten Stellen um 43 auf 125.  Das sind deutlich weniger als vor einem Jahr. Gesucht werden derzeit neue Mitarbeiter vor allem über Personaldienstleister, im Handel, im Dienstleistungsbereich, in Erziehung und Unterricht sowie in der Verwaltung.

Sömmerda – Sinkende Arbeitslosenzahlen

Im November sank die Arbeitslosigkeit im Kreis Sömmerda erneut. 2.261 Menschen waren arbeitslos. Das sind 48 weniger als im Oktober, jedoch 398 mehr als vor einem Jahr. „Die Arbeitslosigkeit ist im November erneut gesunken. Zusätzlich zum saisonal üblichen Rückgang zeigten sich noch Nachholeffekte. Die neuen Corona-Eindämmungsmaßnahmen machen sich auf dem Arbeitsmarkt noch nicht bemerkbar. Die Unternehmen halten an ihren Mitarbeitenden fest. Sie nutzen Kurzarbeit weiterhin zur Stabilisierung. Erfreulich ist, dass es zuletzt mehr Neueinstellungen gab als in der Vergangenheit. Auch wenn zum Jahreswechsel die Arbeitslosigkeit saisonal bedingt steigen wird, blicken wir doch einigermaßen zuversichtlich in die Zukunft. Wichtig ist es, dass die Unterstützungen von Bund und Land zügig ausgezahlt werden und sich die Unternehmen dem Strukturwandel und der demografischen Entwicklung stellen. Denn diese Herausforderungen wirken sich weiterhin auf den Arbeitsmarkt aus“, kommentiert Simone Faßbender, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Erfurt, die Arbeitsmarktzahlen für November.

Die Arbeitslosenquote sank innerhalb eines Monats minimal von 6,5 auf 6,4 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 5,1 Prozent. Die neuen Arbeitslosmeldungen und Beschäftigungsaufnahmen halten sich im November in etwa die Waage.

Höchststand der Kurzarbeit im April

Im November stieg die Zahl der neuen Kurzarbeitsanzeigen erstmals seit Sommer wieder an. 44 Unternehmen zeigten neu Kurzarbeit für 367 Beschäftigte an. Das spiegelt nicht den aktuellen Stand wieder, da in den meisten Fällen aufgrund des langen Bewilligungszeitraumes keine erneute Antragstellung notwendig war.

Die bislang abgerechneten Kurzarbeitsanträge für Frühjahr und Sommer zeigen, dass der Höchststand bei realisierter Kurzarbeit im April lag. Da betraf Kurzarbeit 465 Unternehmen mit 6.593 Beschäftigten. Im Mai waren es noch fast genauso viele. Im Juni sank die Zahl der von Kurzarbeit betroffenen Beschäftigten auf 3.970 in 322 Unternehmen. Damit betraf Kurzarbeit im April und Mai mehr als jeden vierten Beschäftigten, im Juni noch jeden sechsten. Am stärksten betroffen waren das Verarbeitende Gewerbe sowie die Logistik.

Verhaltene Mitarbeitersuche

Nach einem leichten Stellenplus im Oktober sank die Zahl der neu gemeldeten Stellen um 34 auf 124.  Das sind etwas weniger als vor einem Jahr. Gesucht werden derzeit neue Mitarbeiter vor allem über Personaldienstleister, im Verarbeitenden Gewerbe, im Gesundheits- und Sozialwesen und im Baugewerbe.

Ilm-Kreis – Kurzarbeit stabilisiert den Arbeitsmarkt

Im November sank die Arbeitslosigkeit im Ilm-Kreis erneut. 3.019 Menschen waren arbeitslos. Das sind 43 weniger als im Oktober, jedoch 456 mehr als vor einem Jahr. „Die Arbeitslosigkeit ist im November erneut gesunken. Zusätzlich zum saisonal üblichen Rückgang zeigten sich noch Nachholeffekte. Die neuen Corona-Eindämmungsmaßnahmen machen sich auf dem Arbeitsmarkt noch nicht bemerkbar. Die Unternehmen halten an ihren Mitarbeitenden fest. Sie nutzen Kurzarbeit weiterhin zur Stabilisierung. Erfreulich ist, dass es zuletzt mehr Neueinstellungen gab als in der Vergangenheit. Auch wenn zum Jahreswechsel die Arbeitslosigkeit saisonal bedingt steigen wird, blicken wir doch einigermaßen zuversichtlich in die Zukunft. Wichtig ist es, dass die Unterstützungen von Bund und Land zügig ausgezahlt werden und sich die Unternehmen dem Strukturwandel und der demografischen Entwicklung stellen. Denn diese Herausforderungen wirken sich weiterhin auf den Arbeitsmarkt aus“, kommentiert Simone Faßbender, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Erfurt, die Arbeitsmarktzahlen für November.

Die Arbeitslosenquote sank innerhalb eines Monats minimal von 5,5 auf 5,4 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 4,6 Prozent. Es gab mehr Beschäftigungsaufnahmen als neue Arbeitslosmeldungen im November.

Höchststand der Kurzarbeit im Mai

Im November stieg die Zahl der neuen Kurzarbeitsanzeigen erstmals seit Sommer wieder an. 63 Unternehmen zeigten neu Kurzarbeit für 352 Beschäftigte an. Das spiegelt nicht den aktuellen Stand wieder, da in den meisten Fällen aufgrund des langen Bewilligungszeitraumes keine erneute Antragstellung notwendig war.

Die bislang abgerechneten Kurzarbeitsanträge für Frühjahr und Sommer zeigen, dass der Höchststand bei realisierter Kurzarbeit im Mai lag. Da betraf Kurzarbeit 747 Unternehmen mit 6.000 Beschäftigten. Im April waren es nur minimal weniger Kurzarbeiter. Im Juni sank die Zahl der von Kurzarbeit betroffenen Beschäftigten auf 4.954 in 605 Unternehmen. Damit betraf Kurzarbeit im Mai jeden sechsten Beschäftigten, im Juni noch jeden achten. Am stärksten betroffen waren das Verarbeitende Gewerbe, der Handel und das Gastgewerbe.

Mehr offene Stellen

Nach einem leichten Stellenplus im Oktober stieg auch im November die Zahl der neu gemeldeten Stellen erneut: um 34 auf 289.  Das sind 55 mehr als vor einem Jahr. Gesucht werden derzeit neue Mitarbeiter vor allem über Personaldienstleister, im Verarbeitenden Gewerbe, in der Verwaltung, im Handel sowie im Gesundheits- und Sozialwesen.

Nördlicher Ilm-Kreis

Im November sank die Arbeitslosigkeit auf 1.748 Arbeitslose im nördlichen Ilm-Kreis. Das sind 29 weniger als im Oktober, jedoch 333 mehr als vor einem Jahr. Das ist ein Anstieg im Jahresvergleich um 24 Prozent. Die Arbeitslosenquote sank innerhalb eines Monats minimal von 5,7 auf 5,6 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 4,5 Prozent.

Die Beschäftigungsaufnahmen und die neuen Arbeitslosmeldungen halten sich im November in etwa in Waage.

Die Zahl der neu gemeldeten Stellen stieg erneut, um 22 auf 173. Das sind 42 Stellen mehr als vor einem Jahr. Aktuell suchen neben den Personaldienstleistern vor allem die Verwaltung, das Verarbeitende Gewerbe, der Handel sowie das Gesundheits- und Sozialwesen neue Mitarbeiter.

Südlicher Ilm-Kreis

Im November sank die Arbeitslosigkeit im südlichen Ilm-Kreis minimal um 14 auf 1.271. Das sind 123 (bzw. 11 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Damit sank die Arbeitslosenquote innerhalb eines Monats von 5,3 Prozent auf 5,2 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 4,7 Prozent. Es konnten mehr Menschen aus der Arbeitslosigkeit heraus eine neue Beschäftigung beginnen als andere ihre verloren.

Die Zahl der neu gemeldeten Stellen stieg erneut, um 12 auf 116. Das sind 13 Stellen mehr als vor einem Jahr. Neben dem Verarbeitenden Gewerbe suchen vor allem der Handel, Personaldienstleister, das Baugewerbe und die Kommunikationsbranche neue Mitarbeiter.

Weimarer Land – Kurzarbeit stabilisiert - Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit

Im November sank die Arbeitslosigkeit im Weimarer Land erneut. 1.930 Menschen waren arbeitslos. Das sind 87 weniger als im Oktober, jedoch 235 mehr als vor einem Jahr. „Die Arbeitslosigkeit ist im November erneut gesunken. Zusätzlich zum saisonal üblichen Rückgang zeigten sich noch Nachholeffekte. Die neuen Corona-Eindämmungsmaßnahmen machen sich auf dem Arbeitsmarkt noch nicht bemerkbar. Die Unternehmen halten an ihren Mitarbeitenden fest. Sie nutzen Kurzarbeit weiterhin zur Stabilisierung. Erfreulich ist, dass es zuletzt mehr Neueinstellungen gab als in der Vergangenheit. Auch wenn zum Jahreswechsel die Arbeitslosigkeit saisonal bedingt steigen wird, blicken wir doch einigermaßen zuversichtlich in die Zukunft. Wichtig ist es, dass die Unterstützungen von Bund und Land zügig ausgezahlt werden und sich die Unternehmen dem Strukturwandel und der demografischen Entwicklung stellen. Denn diese Herausforderungen wirken sich weiterhin auf den Arbeitsmarkt aus“, kommentiert Simone Faßbender, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Erfurt, die Arbeitsmarktzahlen für November.

Die Arbeitslosenquote sank innerhalb eines Monats von 4,6 auf 4,4 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 3,9 Prozent. Die neuen Arbeitslosmeldungen und Beschäftigungsaufnahmen halten sich im November in etwa die Waage.

Höchststand der Kurzarbeit im April

Im November stieg die Zahl der neuen Kurzarbeitsanzeigen erstmals seit Sommer wieder an. 51 Unternehmen zeigten neu Kurzarbeit für 680 Beschäftigte an. Das spiegelt nicht den aktuellen Stand wieder, da in den meisten Fällen aufgrund des langen Bewilligungszeitraumes keine erneute Antragstellung notwendig war.

Die bislang abgerechneten Kurzarbeitsanträge für Frühjahr und Sommer zeigen, dass der Höchststand bei realisierter Kurzarbeit im April lag. Da betraf Kurzarbeit 566 Unternehmen mit 3.714 Beschäftigten. Bis Juni sank die Zahl der von Kurzarbeit betroffenen Beschäftigten auf 2.322 in 384 Unternehmen. Damit betraf Kurzarbeit im April jeden siebten Beschäftigten, im Juni noch jeden elften. Am stärksten betroffen waren das Verarbeitende Gewerbe, der Handel sowie das Gastgewerbe.

Mehr neue Stellen

Nach einem leichten Stellenrückgang im Oktober stieg die Zahl der neu gemeldeten Stellen im November um 12 auf 122.  Das sind in etwa so viele wie vor einem Jahr. Gesucht werden derzeit neue Mitarbeiter vor allem über Personaldienstleister, im Verarbeitenden Gewerbe, im Handel sowie im Gesundheits- und Sozialwesen.