02.03.2021 | Presseinfo Nr. 24

Leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit

Der Arbeitsmarkt in Mittelthüringen im Februar 2021
In Mittelthüringen ist die Arbeitslosigkeit im Februar erneut gestiegen. 18.200 Menschen waren in Erfurt, Weimar, im Weimarer Land, im Kreis Sömmerda und im Ilm-Kreis ohne Arbeit. Das sind 336 mehr als im Januar und 2.586 bzw. 17 Prozent mehr als vor einem Jahr. „Obwohl das wirtschaftliche Leben in Mittelthüringen auch im Februar eingeschränkt war, waren die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt eher moderat. Die Arbeitslosigkeit ist zwar leicht gestiegen, das ist im Februar jedoch nicht ungewöhnlich. Die Unternehmen setzen weiterhin auf Kurzarbeit und halten, wo es möglich ist, an ihren eingearbeiteten Mitarbeiter*innen fest. Bei Neueinstellungen sind sie jedoch eher vorsichtig. Daher sind knapp 2.600 Menschen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen als vor einem Jahr“, sagt Simone Faßbender, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Erfurt. Die Arbeitslosenquote stieg von 6,4 Prozent im Januar auf 6,5 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 5,6 Prozent.
 

Ein Anstieg ist vor allem bei den Jüngeren zu verzeichnen. 1.559 Menschen zwischen 15 und 24 Jahren waren in Mittelthüringen ohne Job. Das sind 105 mehr als im Januar und 235 mehr als vor einem Jahr. Für den Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit spielt vor allem das Ausbildungsende der zweieinhalb- und dreieinhalbjährigen Ausbildungen in den vergangenen Wochen eine große Rolle. Einige junge Menschen haben nicht nahtlos eine Anschlussbeschäftigung gefunden. Diese Entwicklung gab es auch in der Vergangenheit. „Angesichts des wachsenden Fachkräftebedarfs wäre es eine verpasste Chance für Unternehmen, diese jungen Menschen jetzt nicht einzustellen,“ so Faßbender.

Die Langzeitarbeitslosigkeit stieg erneut. 6.064 Menschen waren in Mittelthüringen länger als ein Jahr arbeitslos. Das sind 228 mehr als im Januar und 2.053 mehr als vor einem Jahr. „Wer länger von Arbeitslosigkeit betroffen ist, hat es zunehmend schwer, wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Daher ist Weiterbildung der Schlüssel für bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Was viele noch nicht wissen: Die Weiterbildung im Unternehmen fördert die Arbeitsagentur nicht nur bei Kurzarbeit“, sagt Faßbender.

Die Neuzugänge in die Arbeitslosigkeit aus Beschäftigung sind deutlich gesunken. 1.258 Menschen meldeten sich nach einem Job arbeitslos. Das sind 679 weniger als im Januar und 369 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig konnten etwas mehr Menschen ihre Arbeitslosigkeit durch einen neuen Job beenden: 994. Das waren 134 mehr als im Januar und 84 weniger als vor einem Jahr.

459 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit durch eine Aus- oder Weiterbildung beenden. Das waren 57 mehr als im Januar, jedoch 800 weniger als vor einem Jahr.

Eine positive Entwicklung gab es auch bei der Personalsuche: die Zahl der neugemeldeten Stellen stieg leicht auf 1.450. Das sind 220 mehr Januar und 20 mehr als vor einem Jahr. Vor allem im Verarbeitenden Gewerbe und über Personaldienstleister haben Unternehmen neue Beschäftigte gesucht. Weiterhin werden Mitarbeitende im Handel, im Dienstleistungssektor, in der Verwaltung und im Gesundheits- und Sozialwesen gesucht.

Kurzarbeit stabilisiert den Arbeitsmarkt

Nachdem im Januar und Dezember wieder mehr Unternehmen Kurzarbeit angezeigt hatten, sanken die neuen Anzeigen im Februar auf 430 Betriebe mit 3.092 Beschäftigte. Diese Zahlen geben jedoch keinen Hinweis darüber, wie viele Unternehmen tatsächlich in Kurzarbeit waren, da in den meisten Fällen aufgrund des langen Bewilligungszeitraumes keine erneute Antragstellung notwendig war und die Unternehmen drei Monate Zeit für die Abrechnung des Kurzarbeitergeldes haben.

Die bislang abgerechneten Kurzarbeitsanträge für Frühjahr und Sommer zeigen, dass der Höchststand bei realisierter Kurzarbeit im April lag. Da betraf Kurzarbeit 4.343 Unternehmen mit 32.531 Beschäftigten. Ihre Zahl sank kontinuierlich auf 10.582 Beschäftigte in 1.702 Unternehmen im Oktober. Damit betraf Kurzarbeit im April und Mai jeden siebten Beschäftigten, im Oktober noch jeden zwanzigsten.

Erfurt

In Erfurt ist die Arbeitslosigkeit im Februar erneut saisonal bedingt gestiegen. 7.903 Menschen waren ohne Arbeit. Das sind 210 mehr als im Januar und 1.313 bzw. 20 Prozent mehr als vor einem Jahr. „Obwohl das wirtschaftliche Leben auch im Februar eingeschränkt war, waren die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt eher moderat. Die Arbeitslosigkeit ist zwar leicht gestiegen, das ist im Februar jedoch nicht ungewöhnlich. Die Unternehmen setzen weiterhin auf Kurzarbeit und halten, wo es möglich ist, an ihren eingearbeiteten Mitarbeiter*innen fest. Bei Neueinstellungen sind sie jedoch eher vorsichtig. Daher sind etwa 1.300 Menschen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen als vor einem Jahr“, sagt Simone Faßbender, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Erfurt. Die Arbeitslosenquote stieg von 6,8 Prozent im Januar auf 6,9 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 5,9 Prozent.

Ein Anstieg ist vor allem bei den Jüngeren zu verzeichnen. 653 Menschen zwischen 15 und 24 Jahren waren ohne Job. Das sind 40 mehr als im Januar und 94 mehr als vor einem Jahr. Für den Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit spielt vor allem das Ausbildungsende der zweieinhalb- und dreieinhalbjährigen Ausbildungen in den vergangenen Wochen eine große Rolle. Einige junge Menschen haben nicht nahtlos eine Anschlussbeschäftigung gefunden. Diese Entwicklung gab es auch in der Vergangenheit. „Angesichts des wachsenden Fachkräftebedarfs wäre es eine verpasste Chance für Unternehmen, diese jungen Menschen jetzt nicht einzustellen,“ so Faßbender.

Die Langzeitarbeitslosigkeit stieg erneut. 2.463 Menschen waren länger als ein Jahr arbeitslos. Das sind 104 mehr als im Januar und 885 mehr als vor einem Jahr. „Wer länger von Arbeitslosigkeit betroffen ist, hat es zunehmend schwer, wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Daher ist Weiterbildung der Schlüssel für bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Was viele noch nicht wissen: Die Weiterbildung im Unternehmen fördert die Arbeitsagentur nicht nur bei Kurzarbeit“, sagt Faßbender.

Die Neuzugänge in die Arbeitslosigkeit aus Beschäftigung sind deutlich gesunken. 605 Menschen verloren ihre Arbeit und mussten sich neu arbeitslos melden. Das sind 205 weniger als im Januar und 181 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig konnten etwas mehr Menschen ihre Arbeitslosigkeit durch einen neuen Job beenden: 464. Das waren 49 mehr als im Januar und genauso viele wie vor einem Jahr. 195 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit durch eine Aus- oder Weiterbildung beenden. Das waren 27 weniger als im Januar und 437 weniger als vor einem Jahr.

Die Zahl der neugemeldeten Stellen stieg auf 609. Das sind 37 mehr als im Januar, jedoch 67 weniger als vor einem Jahr. Gesucht werden derzeit neue Beschäftigte vor allem über Personaldienstleister, in der Verwaltung, im Dienstleistungsbereich, im Verarbeitenden Gewerbe, im Handel und im Gesundheits- und Sozialwesen.

Kurzarbeit stabilisiert den Arbeitsmarkt

Nachdem zum Jahreswechsel wieder mehr Unternehmen Kurzarbeit angezeigt hatten, sanken die neuen Anzeigen im Februar auf 163 Betriebe mit 1.148 Beschäftigten. Diese Zahlen geben jedoch keinen Hinweis darüber, wie viele Unternehmen tatsächlich in Kurzarbeit waren, da in den meisten Fällen aufgrund des langen Bewilligungszeitraumes keine erneute Antragstellung notwendig war und die Unternehmen drei Monate Zeit für die Abrechnung des Kurzarbeitergeldes haben.

Die bislang abgerechneten Kurzarbeitsanträge für Frühjahr und Sommer zeigen, dass der Höchststand bei realisierter Kurzarbeit im April lag. Da betraf Kurzarbeit 1.904 Unternehmen mit 12.965 Beschäftigten. Danach sank die Kurzarbeit bis September auf 741 Betriebe mit 3.795 Beschäftigten. Damit betraf Kurzarbeit im April und Mai jeden siebten Beschäftigten, im September noch jeden 3,5 Prozent aller Beschäftigten.

Ilm-Kreis

Im Ilm-Kreis ist die Arbeitslosigkeit im Februar leicht gestiegen. 3.288 Menschen waren ohne Arbeit. Das sind 45 mehr als im Januar und 291 bzw. 10 Prozent mehr als vor einem Jahr. „Obwohl das wirtschaftliche Leben auch im Februar eingeschränkt war, waren die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt eher moderat. Die Arbeitslosigkeit ist zwar leicht gestiegen, das ist im Februar jedoch nicht ungewöhnlich. Die Unternehmen setzen weiterhin auf Kurzarbeit und halten, wo es möglich ist, an ihren eingearbeiteten Mitarbeiter*innen fest. Bei Neueinstellungen sind sie jedoch eher vorsichtig. Daher sind knapp 300 Menschen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen als vor einem Jahr“, sagt Simone Faßbender, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Erfurt. Die Arbeitslosenquote stieg von 5,8 Prozent im Januar auf 5,9 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 5,4 Prozent.

Ein Anstieg ist vor allem bei den Jüngeren zu verzeichnen. 289 Menschen zwischen 15 und 24 Jahren waren arbeitslos. Das sind 17 mehr als im Januar und 15 mehr als vor einem Jahr. Für den Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit spielt vor allem das Ausbildungsende der zweieinhalb- und dreieinhalbjährigen Ausbildungen in den vergangenen Wochen eine große Rolle. Einige junge Menschen haben nicht nahtlos eine Anschlussbeschäftigung gefunden. Diese Entwicklung gab es auch in der Vergangenheit. „Angesichts des wachsenden Fachkräftebedarfs wäre es eine verpasste Chance für Unternehmen, diese jungen Menschen jetzt nicht einzustellen,“ so Faßbender.

Die Langzeitarbeitslosigkeit stieg erneut. 1.165 Menschen waren länger als ein Jahr arbeitslos. Das sind 57 mehr als im Januar und 364 mehr als vor einem Jahr. „Wer länger von Arbeitslosigkeit betroffen ist, hat es zunehmend schwer, wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Daher ist Weiterbildung der Schlüssel für bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Was viele noch nicht wissen: Die Weiterbildung im Unternehmen fördert die Arbeitsagentur nicht nur bei Kurzarbeit“, sagt Faßbender.

Es wurden weniger Menschen entlassen und mussten sich neu arbeitslos melden: 187. Das sind 138 weniger als im Januar und 79 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig konnten etwas mehr Menschen ihre Arbeitslosigkeit durch einen neuen Job beenden: 164. Das waren 7 mehr als im Januar, jedoch 28 weniger als vor einem Jahr. 72 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit durch eine Aus- oder Weiterbildung beenden. Das waren 4 mehr als im Januar, jedoch 125 weniger als vor einem Jahr.

Eine positive Entwicklung gab es bei der Personalsuche: Die Zahl der neugemeldeten Stellen stieg auf 325. Das sind 107 mehr als im Januar und in etwa so viele wie vor einem Jahr. Gesucht werden derzeit neue Beschäftigte vor allem im Verarbeitenden Gewerbe, über Personaldienstleister, im Baugewerbe, im Gesundheits- und Sozialwesen und im Handel.

Der saisonale Anstieg in der Region in und um Arnstadt fiel stärker aus als im Kreissüden. 1.901 Menschen waren im Bereich der Geschäftsstelle Arnstadt arbeitslos. Das waren 54 mehr als im Januar und 168 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg damit von 5,9 auf 6,1 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 5,5 Prozent.

Im Süden des Ilm-Kreises sank die Arbeitslosigkeit minimal. 1.387 Menschen waren in und um Ilmenau arbeitslos. Das waren 9 weniger als im Januar und 123 mehr als vor einem Jahr. Geringfügige Rückgänge im Monatsvergleich sind vor allem bei Frauen, Älteren und Menschen mit ausländischem Pass zu verzeichnen. Die Arbeitslosenquote lag damit wie im Januar bei 5,7 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 5,2 Prozent.

Kurzarbeit stabilisiert den Arbeitsmarkt

Nachdem zum Jahreswechsel wieder mehr Unternehmen Kurzarbeit angezeigt hatten, sanken die neuen Anzeigen im Februar auf 80 Betriebe mit 510 Beschäftigten. Diese Zahlen geben jedoch keinen Hinweis darüber, wie viele Unternehmen tatsächlich in Kurzarbeit waren, da in den meisten Fällen aufgrund des langen Bewilligungszeitraumes keine erneute Antragstellung notwendig war und die Unternehmen drei Monate Zeit für die Abrechnung des Kurzarbeitergeldes haben.

Die bislang abgerechneten Kurzarbeitsanträge für Frühjahr und Sommer zeigen, dass der Höchststand bei realisierter Kurzarbeit im Mai lag. Da betraf Kurzarbeit 747 Unternehmen mit 6.000 Beschäftigten. Danach sank die Zahl der von Kurzarbeit betroffenen Beschäftigten auf zuletzt im September 3.171 Mitarbeitende in 378 Unternehmen. Damit betraf Kurzarbeit im Mai jeden sechsten Beschäftigten, im September noch jeden zwölften.

Sömmerda

Im Landkreis Sömmerda ist die Arbeitslosigkeit im Februar erneut leicht gestiegen. 2.526 Menschen waren ohne Arbeit. Das sind 26 mehr als im Januar und 315 bzw. 14 Prozent mehr als vor einem Jahr. „Obwohl das wirtschaftliche Leben auch im Februar eingeschränkt war, waren die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt eher moderat. Die Arbeitslosigkeit ist zwar leicht gestiegen, das ist im Februar jedoch nicht ungewöhnlich. Die Unternehmen setzen weiterhin auf Kurzarbeit und halten, wo es möglich ist, an ihren eingearbeiteten Mitarbeiter*innen fest. Bei Neueinstellungen sind sie jedoch eher vorsichtig. Daher sind über 300 Menschen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen als vor einem Jahr“, sagt Simone Faßbender, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Erfurt. Die Arbeitslosenquote stieg von 7,1 Prozent im Januar auf 7,2 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 6,1 Prozent.

Ein Anstieg ist vor allem bei den Jüngeren zu verzeichnen. 217 Menschen zwischen 15 und 24 Jahren waren arbeitslos. Das sind 20 mehr als im Januar und 30 mehr als vor einem Jahr. Für den Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit spielt vor allem das Ausbildungsende der zweieinhalb- und dreieinhalbjährigen Ausbildungen in den vergangenen Wochen eine große Rolle. Einige junge Menschen haben nicht nahtlos eine Anschlussbeschäftigung gefunden. Diese Entwicklung gab es auch in der Vergangenheit. „Angesichts des wachsenden Fachkräftebedarfs wäre es eine verpasste Chance für Unternehmen, diese jungen Menschen jetzt nicht einzustellen,“ so Faßbender.

Die Langzeitarbeitslosigkeit stieg erneut. 947 Menschen waren länger als ein Jahr arbeitslos. Das sind 39 mehr als im Januar und 274 mehr als vor einem Jahr. „Wer länger von Arbeitslosigkeit betroffen ist, hat es zunehmend schwer, wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Daher ist Weiterbildung der Schlüssel für bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Was viele noch nicht wissen: Die Weiterbildung im Unternehmen fördert die Arbeitsagentur nicht nur bei Kurzarbeit“, sagt Faßbender.

Es wurden weniger Menschen entlassen und mussten sich neu arbeitslos melden: 154. Das sind 119 weniger als im Januar und 68 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig konnten etwas mehr Menschen ihre Arbeitslosigkeit durch einen neuen Job beenden: 133. Das waren 50 mehr als im Januar und in etwa so viele wie vor einem Jahr. 52 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit durch eine Aus- oder Weiterbildung beenden. Das waren 15 mehr als im Januar, jedoch 79 weniger als vor einem Jahr.

Eine positive Entwicklung gab es bei der Personalsuche: Die Zahl der neugemeldeten Stellen stieg auf 202. Das sind 68 mehr als im Januar und 53 mehr als vor einem Jahr. Gesucht werden derzeit neue Beschäftigte vor allem im Verarbeitenden Gewerbe, im Handel, im Dienstleistungsbereich sowie in der Verwaltung.

Kurzarbeit stabilisiert den Arbeitsmarkt

Nachdem zum Jahreswechsel wieder mehr Unternehmen Kurzarbeit angezeigt hatten, sanken die neuen Anzeigen im Februar auf 65 Betriebe mit 463 Beschäftigten. Diese Zahlen geben jedoch keinen Hinweis darüber, wie viele Unternehmen tatsächlich in Kurzarbeit waren, da in den meisten Fällen aufgrund des langen Bewilligungszeitraumes keine erneute Antragstellung notwendig war und die Unternehmen drei Monate Zeit für die Abrechnung des Kurzarbeitergeldes haben.

Die bislang abgerechneten Kurzarbeitsanträge für Frühjahr und Sommer zeigen, dass der Höchststand bei realisierter Kurzarbeit im April lag. Da betraf Kurzarbeit 465 Unternehmen mit 6.593 Beschäftigten. Im Mai waren es noch fast genauso viele. Danach sank die Zahl der von Kurzarbeit betroffenen Beschäftigten deutlich auf zuletzt im September 1.406 in 189 Unternehmen. Damit betraf Kurzarbeit im April und Mai mehr als jeden vierten Beschäftigten, im September noch jeden siebzehnten.

Weimar

In Weimar ist die Arbeitslosigkeit im Februar leicht gestiegen. 2.243 Menschen waren arbeitslos. Das sind 26 mehr als im Januar und 363 bzw. 19 Prozent mehr als vor einem Jahr. „Obwohl das wirtschaftliche Leben auch im Februar eingeschränkt war, waren die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt eher moderat. Die Arbeitslosigkeit ist zwar leicht gestiegen, das ist im Februar jedoch nicht ungewöhnlich. Die Unternehmen setzen weiterhin auf Kurzarbeit und halten, wo es möglich ist, an ihren eingearbeiteten Mitarbeiter*innen fest. Bei Neueinstellungen sind sie jedoch eher vorsichtig. Daher sind über 360 Menschen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen als vor einem Jahr“, sagt Simone Faßbender, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Erfurt. Die Arbeitslosenquote lag wie im Januar bei 6,9 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 5,9 Prozent.

Ein Anstieg ist vor allem bei den Jüngeren zu verzeichnen. 178 Menschen zwischen 15 und 24 Jahren waren arbeitslos. Das sind 10 mehr als im Januar und 19 mehr als vor einem Jahr. Für den Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit spielt vor allem das Ausbildungsende der zweieinhalb- und dreieinhalbjährigen Ausbildungen in den vergangenen Wochen eine große Rolle. Einige junge Menschen haben nicht nahtlos eine Anschlussbeschäftigung gefunden. Diese Entwicklung gab es auch in der Vergangenheit. „Angesichts des wachsenden Fachkräftebedarfs wäre es eine verpasste Chance für Unternehmen, diese jungen Menschen jetzt nicht einzustellen,“ so Faßbender.

Die Langzeitarbeitslosigkeit stieg erneut. 778 Menschen waren länger als ein Jahr arbeitslos. Das sind 29 mehr als im Januar und 291 mehr als vor einem Jahr. „Wer länger von Arbeitslosigkeit betroffen ist, hat es zunehmend schwer, wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Daher ist Weiterbildung der Schlüssel für bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Was viele noch nicht wissen: Die Weiterbildung im Unternehmen fördert die Arbeitsagentur nicht nur bei Kurzarbeit“, sagt Faßbender.

Auch die Arbeitslosigkeit bei Menschen mit ausländischem Pass stieg. 418 waren im Februar arbeitslos. Das sind 45 mehr als im Januar und 104 mehr als vor einem Jahr.

Es wurden weniger Menschen entlassen und mussten sich neu arbeitslos melden: 139. Das sind 70 weniger als im Januar und 27 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig stagnierte die Zahl der neuen Beschäftigungsaufnahmen: 103. Das waren in etwa so viele wie im Januar, jedoch 34 weniger als vor einem Jahr. 65 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit durch eine Aus- oder Weiterbildung beenden. Das waren 31 mehr als im Januar, jedoch 77 weniger als vor einem Jahr.

Die Zahl der neugemeldeten Stellen stieg leicht auf 162. Das sind 9 mehr als im Januar und 20 mehr als vor einem Jahr. Gesucht werden derzeit neue Beschäftigte vor allem über Personaldienstleister, im Gesundheits- und Sozialwesen, im Dienstleistungsgewerbe, im Verarbeitenden Gewerbe, in der Verwaltung sowie in Erziehung und Unterricht.

Kurzarbeit stabilisiert den Arbeitsmarkt

Nachdem zum Jahreswechsel wieder mehr Unternehmen Kurzarbeit angezeigt hatten, sanken die neuen Anzeigen im Februar leicht auf 72 Betriebe mit 500 Beschäftigten. Diese Zahlen geben jedoch keinen Hinweis darüber, wie viele Unternehmen tatsächlich in Kurzarbeit waren, da in den meisten Fällen aufgrund des langen Bewilligungszeitraumes keine erneute Antragstellung notwendig war und die Unternehmen drei Monate Zeit für die Abrechnung des Kurzarbeitergeldes haben.

Die bislang abgerechneten Kurzarbeitsanträge für Frühjahr und Sommer zeigen, dass der Höchststand bei realisierter Kurzarbeit im Mai lag. Da betraf Kurzarbeit 536 Unternehmen mit 4.154 Beschäftigten. Danach sank die Nutzung von Kurzarbeit auf zuletzt im September 248 Betriebe mit 1.475 Mitarbeitenden. Damit betraf Kurzarbeit im Mai jeden sechsten Beschäftigten, im September noch 6 Prozent aller Beschäftigten.

Weimarer Land

Im Weimarer Land ist die Arbeitslosigkeit im Februar leicht gestiegen. 2.240 Menschen waren ohne Arbeit. Das sind 29 mehr als im Januar und 304 bzw. 16 Prozent mehr als vor einem Jahr. „Obwohl das wirtschaftliche Leben auch im Februar eingeschränkt war, waren die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt eher moderat. Die Arbeitslosigkeit ist zwar leicht gestiegen, das ist im Februar jedoch nicht ungewöhnlich. Die Unternehmen setzen weiterhin auf Kurzarbeit und halten, wo es möglich ist, an ihren eingearbeiteten Mitarbeiter*innen fest. Bei Neueinstellungen sind sie jedoch eher vorsichtig. Daher sind über 300 Menschen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen als vor einem Jahr“, sagt Simone Faßbender, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Erfurt. Die Arbeitslosenquote stieg minimal von 5,0 Prozent im Januar auf 5,1 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 4,4 Prozent.

Ein Anstieg ist vor allem bei Jüngeren zu verzeichnen. 222 Menschen zwischen 15 und 24 Jahren waren arbeitslos. Das sind 18 mehr als im Januar und 77 mehr als vor einem Jahr. Für den Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit spielt vor allem das Ausbildungsende der zweieinhalb- und dreieinhalbjährigen Ausbildungen in den vergangenen Wochen eine große Rolle. Einige junge Menschen haben nicht nahtlos eine Anschlussbeschäftigung gefunden. Diese Entwicklung gab es auch in der Vergangenheit. „Angesichts des wachsenden Fachkräftebedarfs wäre es eine verpasste Chance für Unternehmen, diese jungen Menschen jetzt nicht einzustellen,“ so Faßbender.

Im Kreis Weimarer Land stieg die Arbeitslosigkeit von Menschen mit ausländischem Pass auf 254. Das sind 12 mehr als im Januar und 47 mehr als vor einem Jahr. Auch bei den Langzeitarbeitslosen steigen die Zahlen, vor allem im Vergleich zum Vorjahr. „Wer länger von Arbeitslosigkeit betroffen ist, hat es zunehmend schwer, wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Daher ist Weiterbildung der Schlüssel für bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Was viele noch nicht wissen: Die Weiterbildung im Unternehmen fördert die Arbeitsagentur nicht nur bei Kurzarbeit“, sagt Faßbender.

Es wurden weniger Menschen entlassen und mussten sich neu arbeitslos melden: 173. Das sind 147 weniger als im Januar und 14 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig konnten etwas mehr Menschen ihre Arbeitslosigkeit durch einen neuen Job beenden: 130. Das waren 23 mehr als im Januar, jedoch 17 weniger als vor einem Jahr. 75 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit durch eine Aus- oder Weiterbildung beenden. Das waren 34 mehr als im Januar, jedoch 82 weniger als vor einem Jahr.

Die Zahl der neugemeldeten Stellen war auf ähnlichem Niveau wie im Januar. 152 neue Stellen meldeten Unternehmen im Landkreis. Das sind 10 mehr als vor einem Jahr. Gesucht werden derzeit neue Beschäftigte vor allem im Verarbeitenden Gewerbe, über Personaldienstleister, im Handel, in der Logistik, im Gesundheits- und Sozialwesen sowie im Baugewerbe.

Kurzarbeit stabilisiert den Arbeitsmarkt

Nachdem zum Jahreswechsel wieder mehr Unternehmen Kurzarbeit angezeigt hatten, sanken die neuen Anzeigen im Februar auf 50 Betriebe mit 471 Beschäftigten. Diese Zahlen geben jedoch keinen Hinweis darüber, wie viele Unternehmen tatsächlich in Kurzarbeit waren, da in den meisten Fällen aufgrund des langen Bewilligungszeitraumes keine erneute Antragstellung notwendig war und die Unternehmen drei Monate Zeit für die Abrechnung des Kurzarbeitergeldes haben.

Die bislang abgerechneten Kurzarbeitsanträge für Frühjahr und Sommer zeigen, dass der Höchststand bei realisierter Kurzarbeit im April lag. Da betraf Kurzarbeit 566 Unternehmen mit 3.714 Beschäftigten. Bis September sank die Zahl der von Kurzarbeit betroffenen Beschäftigten auf 1.470 in 254 Unternehmen. Damit betraf Kurzarbeit im April jeden siebten Beschäftigten, im September 5,7 Prozent aller Beschäftigten.

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