Der Arbeits- und Ausbildungsmarkt im Agenturbezirk Flensburg August 2023

Der Anstieg der Arbeitslosigkeit insbesondere bei jungen Menschen ist saisontypisch, bietet aber auch Chancen!

31.08.2023 | Presseinfo Nr. 47

 

Der Arbeits- und Ausbildungsmarkt im Agenturbezirk Flensburg August 2023

  • Zahl der Arbeitslosen ist zum Vorjahresmonat gestiegen (Plus 8,2 Prozent), zum Vormonat ein Anstieg um 3,5 Prozent
  • Anstieg der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (Plus 1,3 Prozent zum Vorjahr)
  • hohe Nachfrage nach Arbeitskräften (4.152 sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen im Bestand)
  • auch kurz nach dem Ausbildungsbeginn bestehen noch gute Chancen für Jugendliche auf einen Ausbildungsplatz

"Der Anstieg der Arbeitslosigkeit insbesondere bei jungen Menschen ist saisontypisch. Gründe dafür sind u.a. die Beendigung von Schule und Ausbildung sowie die geringere Dynamik im Einstellungsverhalten von Unternehmen während der Sommer- bzw. Betriebsferien. Erfreulich ist, dass die Nachfrage nach Arbeitskräften weiter hoch ist. Im abgelaufenen Monat haben Arbeitgeber 741 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen gemeldet. Ein Plus von 10,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum", erklärt Thorben Sauck, Leiter der Arbeitsagentur Flensburg.

 

Arbeitslosigkeit nach Agentur für Arbeit und Jobcenter

Im Agenturbezirk Flensburg waren im August insgesamt 14.277 Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen. Das sind 1.086 mehr als im August des Vorjahres (plus 8,2 Prozent), plus 484 zum Vormonat (plus 3,5 Prozent).

Die Arbeitslosenquote lag bei 5,6 Prozent, Vorjahresmonat 5,3 Prozent, Vormonat 5,4 Prozent.

Die Zahl der bei der Agentur für Arbeit (SGB III) arbeitslos gemeldeten Menschen lag im August bei 4.650 Personen. 422 Personen mehr als im Vorjahresmonat (plus 10,0 Prozent), plus 174 zum Vormonat (plus 3,9 Prozent).

Bei den Jobcentern im Agenturbezirk (SGB II) waren im Berichtsmonat 9.627 Menschen arbeitslos gemeldet. 664 mehr als im Vorjahresmonat (plus 7,4 Prozent), Plus 310 zum Vormonat (plus 3,3 Prozent).

Bei der Interpretation der Arbeitsmarktdaten im Vorjahresvergleich ist zu beachten, dass die aktuelle Zahl der arbeitslosen Menschen im Agenturbezirk Flensburg weiterhin durch die vor dem Krieg geflohenen Menschen mit ukrainischer Staatsbürgerschaft beeinflusst wird. Seit Juni 2022 werden die geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainer durch die Jobcenter betreut und finden sich in der Arbeitslosenstatistik des Agenturbezirks wieder.

         „Im Bezirk der Arbeitsagentur Flensburg wurden im Monat August 1.123 Ukrainerinnen und Ukrainer im SGB II Bereich als arbeitslos geführt. Das sind 510 Menschen mehr als im Vergleich                 zum Monat August 2022, die auf Unterstützung angewiesen sind," sagt Thorben Sauck.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen stieg im Vorjahresvergleich um 111 Menschen (plus 2,1 Prozent) auf 5.352.

Unterbeschäftigung

Im Agenturbezirk Flensburg waren im August 2023 17.792 Personen in Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit). Die Unterbeschäftigungsquote lag bei 6,9 Prozent, im Vorjahresmonat betrug sie 6,5 Prozent.

Arbeitskräftenachfrage

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Flensburg waren im August 2023 4.116 sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen im Bestand.

Im August meldeten Arbeitgeber 741 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen, zum Vorjahresmonat ein Plus von 71 Stellen (plus 10,6 Prozent), zum Vormonat ein Plus von 61 Stellen (plus 9,0 Prozent).

Der hohe Bedarf insbesondere nach Fachkräften spiegelt sich im Bestand der offenen sozialversicherungspflichtigen Stellen wider. Im Gesundheits- und Sozialwesen, im Gastgewerbe sowie im Fertigungstechnischen Bereich und nach wie vor im Handel ist die Nachfrage nach Arbeitskräften am höchsten.

          „Die aktuelle Situation am Arbeitsmarkt bietet Unternehmen eine gute Möglichkeit, Arbeits- und Fachkräfte zu finden. Ich kann ihnen nur raten diese Chance zu nutzen. Dies gilt nicht nur,                    aber insbesondere mit Blick auf die gerade ausgelernten jungen Fachkräfte. Und auch dann, wenn auf den ersten Blick der eigene Bedarf nicht zu 100 Prozent mit dem Profil der                               Arbeitsuchenden übereinstimmt, lohnt sich eine Kontaktaufnahme. Der Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur Flensburg und des Jobcenter Flensburg unterstützt gerne bei der Suche“, betont             Thorben Sauck.

Betriebe, die sich über die vielfältigen neuen Angebote zur Qualifizierung ihrer Beschäftigten beraten lassen möchten, können sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der regionalen Arbeitgeberservices der Agentur für Arbeit zu wenden. Diese kann man unter der kostenlosen Arbeitgeberservice-Rufnummer 0800 4 5555 20 oder unter der regionalen Durchwahl 0461 819 101 erreichen.

Arbeitnehmern bietet sich die Möglichkeit, am

  •  20. September 2023 in der Zeit von 09.00 bis 12.00 Uhr der Arbeitsagentur Schleswig und
  •  21. September 2023 in der Zeit von 12.00 bis 18.00 Uhr anlässlich der Jobmesse Flensburg in der Campushalle / Flens-Arena

über Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu informieren.

Sozialversicherte Beschäftigte

Der Bestand an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten liegt bei 170.022 Personen (Stand Dezember 2022). Gegenüber dem Vorjahresquartal ein Plus von 2.137 (plus 1,3 Prozent).

Ausbildungsmarkt

Seit Start des Ausbildungsjahres 2022/2023 am 01.10.2022 meldeten sich im Bezirk der Agentur für Arbeit Flensburg 2.073 Bewerber*innen für Berufsausbildungsstellen, das sind 374 weniger (minus 15,3 Prozent) als im Vorjahreszeitraum. Zugleich gab es 3.272 Meldungen für Berufsausbildungsstellen, ein Minus von 53 (minus 1,6 Prozent). Zum Statistikzähltag waren 478 Bewerber noch unversorgt (minus 0,8 Prozent) und 1.054 Ausbildungsstellen noch unbesetzt (plus 8,2 Prozent).

          „Das Ausbildungsjahr 2023 hat bereits begonnen. Doch selbst wenn jemand bisher keinen Ausbildungsplatz gefunden hat, bestehen unverändert gute Chancen, noch in diesem Jahr eine                    Ausbildung beginnen zu können. Die Berufsberaterinnen und -berater der Arbeitsagentur unterstützen Jugendliche und deren Eltern bei der Suche. In vielen interessanten Berufsbereichen                sind noch Ausbildungsstellen frei. Meldet euch und kommt mit der Berufsberatung ins Gespräch“, ermutigt Thorben Sauck die Jugendlichen.

Beratungstermine: Jugendlichen bietet die gebührenfreie Service-Rufnummer 0461 819 101 die Möglichkeit, einen Beratungstermin bei der Berufsberatung zu vereinbaren. Ganz neu angeboten werden freie Termine auch über das Online-Buchungstool: Hier kann kurzfristig ein Termin persönlich, telefonisch oder als Videoberatung online gebucht werden.

Informationen im BiZ!

Das Berufsinformationszentrum (BiZ) kann ohne Termin in der Arbeitsagentur Flensburg besucht werden. Es bietet nicht nur Jugendlichen ideale Bedingungen, sich in aller Ruhe und mit professioneller Unterstützung zu informieren, sondern ebenso Erwachsenen, die sich beruflich weiter-entwickeln oder Wiedereinsteigen möchten. 35 kostenlose Internetarbeitsplätze und jede Menge berufskundlicher Materialien an verschiedenen Themeninseln zum Lesen und Mitnehmen sind ideale Voraussetzungen, um die persönliche Berufswahlentscheidung gut vorzubereiten. An den Bewerber-PCs kann die eigene Bewerbung geschrieben, gespeichert oder ausgedruckt mitgenommen werden.

Arbeitgeberinfos: Bei Fragen zur “Einstiegsqualifizierung“ (EQ), der „assistierten Ausbildung“ (AsA flex) oder auch zu allen anderen Fragen rund um das Thema Ausbildung können Personalverantwortliche die kostenlose Arbeitgeberservice-Rufnummer 0800 4 5555 20 nutzen.

Arbeitsmarkt Regional

  In der Stadt Flensburg

  • waren im August insgesamt 4.315 Menschen arbeitslos gemeldet. 135 mehr als vor einem Jahr (plus 3,2 Prozent), plus 196 zum Vormonat (plus 4,8 Prozent).
  • Die Zahl der bei der Agentur für Arbeit (SGB III) arbeitslos gemeldeten Menschen lag im August bei 1.313 Personen. 171 Personen mehr als im Vorjahresmonat (plus 15,0 Prozent), plus 56 zum Vormonat (plus 4,5 Prozent).

Im Jobcenter Flensburg (SGB II)

  • waren im Berichtsmonat 3.002 Menschen arbeitslos gemeldet. 36 weniger als im Vorjahresmonat (minus 1,2 Prozent), Plus 140 zum Vormonat (plus 4,9 Prozent).
  • lag die Arbeitslosenquote bei 8,2 Prozent. Vormonat 7,8 Prozent, Vorjahresmonat 8,1 Prozent.
  • wurden im August 282 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet. 91 mehr als im Vorjahresmonat (plus 47,6 Prozent), plus 60 zum Vormonat (plus 27,0 Prozent).
  • sind 450 Bewerber*innen für eine Ausbildungsstelle gemeldet. 33 weniger als vor einem Jahr (minus 6,8 Prozent). 95 Berufseinsteiger waren am Ende des Berichtsmonats noch unversorgt. 5 mehr als im Vorjahr (plus 5,6 Prozent)
  • sind 796 Ausbildungsstellen gemeldet. 10 mehr als im August 2022 (plus 1,3 Prozent). 216 Ausbildungsstellen waren am Ende des Berichtsmonats noch unbesetzt. 35 mehr als im Vorjahr (plus 19,3 Prozent).

 

Jobcenter Flensburg

  • Im August 2023 betreute das Jobcenter Flensburg 3.002 arbeitslose Flensburger (Empfänger von Bürgergeld); das sind 140 mehr als im Vormonat (+4,9%), aber 36 Personen (-1,2%) weniger als im Vorjahresmonat. Der Zugang an Arbeitslosen beruht überwiegend aus dem Zugang von Ausländern aus Sprachkursen und dem Zugang von Schulabgängern.
  • Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften sank im August im Vergleich zum Vormonat um 5 (-0,1%) auf 5.636; im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Zahl um 7 (+0,1%).
  • Die Zahl der Regelleistungsberechtigten reduzierte sich im Vergleich zum Vormonat um 52 auf 10.021 (-0,5%), im Vergleich zum Vorjahresmonat sank sie um 97 (-1,0%). Dies ist der geringste Wert in einem August seit Bestehen des Jobcenters.

Im Kreis Nordfriesland

  • waren im August insgesamt 4.220 Menschen arbeitslos gemeldet. 302 mehr als im August 2022 (plus 7,7 Prozent), Plus 82 zum Vormonat (plus 2,0 Prozent).
  • Die Zahl der bei der Agentur für Arbeit (SGB III) arbeitslos gemeldeten Menschen lag im August bei 1.385 Personen. 88 Personen mehr als im Vorjahresmonat (plus 6,8 Prozent), Plus 33 zum Vormonat (plus 2,4 Prozent).
  • Bei den Jobcentern Nordfriesland (SGB II) waren im Berichtsmonat 2.835 Menschen arbeitslos gemeldet. 214 mehr zum Vorjahres-monat (plus 8,2 Prozent), Plus 49 zum Vormonat (plus 1,8 Prozent).
  • lag die Arbeitslosenquote 4,5 Prozent. Vormonat 4,4 Prozent, Vorjahresmonat 4,2 Prozent.
  • wurden im August 231 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet. 40 weniger als im Vorjahresmonat (minus 14,8 Prozent), Minus 29 zum Vormonat (minus 11,2 Prozent).
  • sind 599 Bewerber*innen für eine Ausbildungsstelle gemeldet. 130 weniger als vor einem Jahr (minus 17,8 Prozent). 111 Berufs-einsteiger waren am Ende des Berichtsmonats noch unversorgt. 5 weniger als im Vorjahr (minus 4,3 Prozent)
  • sind 1.436 Ausbildungsstellen gemeldet. 35 mehr als vor einem Jahr (plus 2,5 Prozent). 437 Ausbildungsstellen waren am Ende des Berichtsmonats noch unbesetzt. 6 mehr als im Vorjahr (plus 1,4 Prozent).

Im Kreis Schleswig-Flensburg

  • waren im August insgesamt 5.742 Menschen arbeitslos gemeldet. 649 mehr als im Vorjahresmonat (plus 12,7 Prozent), Plus 206 zum Vormonat (plus 3,7 Prozent).
  • Die Zahl der bei der Agentur für Arbeit (SGB III) arbeitslos gemeldeten Menschen lag im August bei 1.952 Personen. 163 Personen mehr als im Vorjahresmonat (plus 9,1 Prozent), Plus 85 zum Vormonat (plus 4,6 Prozent).
  • Bei den Jobcentern Schleswig-Flensburg (SGB II) waren im Berichtsmonat 3.790 Menschen arbeitslos gemeldet. 486 mehr als im Vorjahresmonat (plus 14,7 Prozent), Plus 121 zum Vormonat (plus 3,3 Prozent).
  • lag die Arbeitslosenquote 5,4 Prozent. Vormonat 5,2 Prozent, Vorjahresmonat 4,8 Prozent.
  • wurden im August 228 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet. 20 mehr als im Vorjahresmonat (plus 9,6 Prozent), Plus 30 zum Vormonat (plus 15,2 Prozent).
  • sind 1.024 Bewerber*innen für eine Ausbildungsstelle gemeldet. 211 weniger als vor einem Jahr (minus 17,1 Prozent). 272 Berufseinsteiger waren am Ende des Berichtsmonats noch unversorgt. 4 weniger als im Vorjahr (minus 1,4 Prozent)
  • sind 1.040 Ausbildungsstellen gemeldet. 98 weniger als vor einem Jahr (minus 8,6 Prozent). 401 Ausbildungsstellen waren am Ende des Berichtsmonats noch unbesetzt. 39 mehr als im August 2022 (plus 10,8).

Der regionale Arbeitsmarkt nach Geschäftsstellenbezirken

Im Geschäftsstellenbezirk Husum

  • waren im August 2.301 Menschen arbeitslos gemeldet. 96 mehr als im Vorjahresmonat (plus 4,4 Prozent), Plus 75 zum Vormonat (plus 3,4 Prozent).
  • lag die Arbeitslosenquote 5,6 Prozent. Im Vorjahresmonat lag sie bei 5,4 Prozent, im Vormonat bei 5,4 Prozent.
  • wurden im August 111 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet. 3 mehr als im Vorjahresmonat (plus 2,8 Prozent) und 26 weniger als im Vormonat (minus 19,0 Prozent). Besonders hoch ist die Nachfrage bei freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen, dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie im öffentlichen.
  • sind 306 Bewerber*innen für eine Ausbildungsstelle gemeldet. 28 weniger als vor einem Jahr (minus 8,4 Prozent). 71 Berufseinsteiger waren am Ende des Berichtsmonats noch unversorgt. 14 mehr als im Vorjahr (plus 24,6 Prozent)
  • sind 714 Ausbildungsstellen gemeldet. 9 mehr als vor einem Jahr (plus 1,3 Prozent). 152 Ausbildungsstellen waren am Ende des Berichtsmonats noch unbesetzt. 9 weniger als im Vorjahr (minus 5,6 Prozent).

Im Geschäftsstellenbezirk Kappeln

  • waren im August 797 Menschen arbeitslos gemeldet. 125 mehr als im Vorjahresmonat (plus 18,6 Prozent), Plus 43 zum Vormonat (plus 5,7 Prozent).
  • lag die Arbeitslosenquote 5,5 Prozent. Im Vorjahresmonat lag sie bei 4,7 Prozent und im Vormonat bei 5,2 Prozent.
  • wurden im August 30 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet. Plus 6 zum Vorjahresmonat (plus 25,0 Prozent), 5 weniger als im Vormonat (minus 14,3 Prozent). Besonders hoch ist die Nachfrage im Gesundheits- und Sozialwesen, bei den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen sowie dem verarbeitenden Gewerbe.
  • sind 152 Bewerber*innen für eine Ausbildungsstelle gemeldet. 20 weniger als vor einem Jahr (minus 11,6 Prozent). 47 Berufseinsteiger waren am Ende des Berichtsmonats noch unversorgt. 3 mehr als im Vorjahresmonat (plus 6,8 Prozent).
  • sind 151 Ausbildungsstellen gemeldet. 42 weniger als vor einem Jahr (minus 21,8 Prozent). 57 Ausbildungsstellen waren am Ende des Berichtsmonats noch unbesetzt. 18 weniger als im Vorjahr (minus 46,2 Prozent).

Im Geschäftsstellenbezirk Niebüll

  • waren im August 1.196 Menschen arbeitslos gemeldet. 113 mehr als im August 2022 (plus 10,4 Prozent), Plus 20 zum Vormonat (plus 1,7 Prozent).
  • lag die Arbeitslosenquote 4,1 Prozent. Im Vorjahresmonat lag sie bei 3,7 Prozent, im Vormonat bei 4,0 Prozent.
  • wurden im August 36 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet. 25 weniger als im Vorjahresmonat (minus 41,0 Prozent), minus 13 zum Vormonat (minus 26,5 Prozent). Besonders hoch ist die Nachfrage im Gesundheits- und Sozialwesen, bei den freiberuflichen, wissensch. und techn. Dienstleistungen sowie im Gastgewerbe.
  • sind 202 Bewerber*innen für eine Ausbildungsstelle gemeldet. 67 weniger als vor einem Jahr (minus 24,9 Prozent). 28 Berufseinsteiger waren am Ende des Berichtsmonats noch unversorgt. 7 weniger als im Vorjahr (minus 20,0 Prozent)
  • sind 380 Ausbildungsstellen gemeldet. 47 mehr als vor einem Jahr (plus 14,1 Prozent). 129 Ausbildungsstellen waren am Ende des Berichtsmonats noch unbesetzt. 9 mehr als im Vorjahr (plus 7,5 Prozent).

Im Geschäftsstellenbezirk Schleswig

  • waren im August 3.016 Menschen arbeitslos gemeldet. 370 mehr als im Vorjahresmonat (plus 14,0 Prozent), Plus 152 zum Vormonat (plus 5,3 Prozent).
  • lag die Arbeitslosenquote 6,5 Prozent. Im Vorjahresmonat lag sie bei 5,8 Prozent, im Vormonat bei 6,2 Prozent.
  • wurden im August 137 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet. 58 mehr als im August 2022 (plus 73,4 Prozent), Plus 51 zum Vormonat (plus 58,3 Prozent). Besonders hoch ist die Nachfrage im Handel, im verarbeitenden Gewerbe und im Gesundheits- und Sozialwesen.
  • sind 523 Bewerber*innen für eine Ausbildungsstelle gemeldet. 146 weniger als vor einem Jahr (minus 21,8 Prozent). 130 Berufs-einsteiger waren am Ende des Berichtsmonats noch unversorgt. 19 weniger als im Vorjahr (minus 12,8 Prozent)
  • sind 519 Ausbildungsstellen gemeldet. 18 mehr als vor einem Jahr (plus 3,6 Prozent). 201 Ausbildungsstellen waren am Ende des Berichtsmonats noch unbesetzt. 35 mehr als im Vorjahr (plus 21,1 Prozent).

Im Geschäftsstellenbezirk Westerland

  • waren im August 198 Menschen arbeitslos gemeldet. 69 mehr als im Vorjahresmonat (plus 53,5 Prozent), Plus 3 zum Vormonat (plus 1,5 Prozent).
  • lag die Arbeitslosenquote bei 1,6 Prozent. Im Vorjahresmonat lag sie bei 1,1 Prozent, keine Veränderung zum Vormonat.
  • wurden im August 46 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet. 3 weniger als im Vorjahresmonat (minus 6,1 Prozent), Plus 5 zum Vormonat (plus 12,2 Prozent). Besonders hoch ist die Nachfrage im Handel, Gastgewerbe und im Gesundheits- und Sozialwesen.
  • sind 18 Bewerber*innen für eine Ausbildungsstelle gemeldet. 29 weniger als vor einem Jahr (minus 61,7 Prozent). 3 Berufseinsteiger waren am Ende des Berichtsmonats noch unversorgt. 5 weniger als im Vorjahr (minus 62,5 Prozent)
  • sind 194 Ausbildungsstellen gemeldet. 14 weniger als vor einem Jahr (minus 6,7 Prozent). 88 Ausbildungsstellen waren am Ende des Berichtsmonats noch unbesetzt. 8 weniger als im Vorjahr (minus 8,3 Prozent).

Im Geschäftsstellenbezirk Tönning

  • waren im August 525 Menschen arbeitslos gemeldet. 24 mehr als im Vorjahresmonat (plus 4,8 Prozent), Minus 16 zum Vormonat (minus 3,0 Prozent).
  • lag die Arbeitslosenquote 4,5 Prozent. Im Vorjahresmonat lag sie bei 4,3 Prozent, im Vormonat bei 4,6 Prozent.
  • 38 neue sozialversicherungspflichtige Stellen wurden im August gemeldet. 13 weniger als im Vorjahresmonat (minus 28,3 Prozent), Plus 5 zum Vormonat (plus 15,2 Prozent). Besonders hoch ist die Nachfrage im Gastgewerbe, dem Gesundheits- und Sozialwesen und der öffentlichen Verwaltung.
  • sind 73 Bewerber*innen für eine Ausbildungsstelle gemeldet. 6 weniger als vor einem Jahr (minus 7,6 Prozent). 9 Berufseinsteiger waren am Ende des Berichtsmonats noch unversorgt.
  • sind 148 Ausbildungsstellen gemeldet. 7 mehr als vor einem Jahr (plus 4,5 Prozent). 68 Ausbildungsstellen waren am Ende des Berichtsmonats noch unbesetzt. 14 mehr als im Vorjahr (plus 25,9 Prozent). 

 

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