06.10.2022 | Presseinfo Nr. 64

Dualer Karrieretag am 10. Oktober

Am Montag, 10. Oktober, findet die dritte Auflage der Bildungs- und Berufsmesse für Leistungssportlerinnen und Leistungssportler am Olympiastützpunkt Freiburg-Schwarzwald statt. Von 9 bis 12 Uhr informieren Unternehmen und Hochschulen über Ausbildungsberufe und Studiengänge unter besonderer Berücksichtigung von Trainings- und Wettkampfbedingungen. Laufbahnberaterinnen und -berater des Olympiastützpunkts Freiburg-Schwarzwald sowie Expertinnen und Experten der Agentur für Arbeit Freiburg vermitteln Kontakte, beraten in allen Fragen der beruflichen Karriere. Ziel ist dabei die Vereinbarkeit von Ausbildung, Studium, Beruf auf der einen und dem Leistungssport auf der anderen Seite. Die Veranstalter erwarten rund 80 Sportlerinnen und Sportler. Darunter auch Leonie Walter, Paralympics-Siegerin von Peking 2022 und Sandra Paruszewski, Bronzemedaillengewinnerin bei den Europameisterschaften im Ringen ebenfalls 2022.
 

Der Vorsitzende des Olympiastützpunkts Freiburg-Schwarzwald und Präsident des Badischen Sportbunds, Gundolf Fleischer, möchte vermeiden, dass hochtalentierte Frauen und Männer aus beruflichen oder finanziellen Gründen vorzeitig ihre sportliche Karriere beenden. Er betonte: „Spitzenathletinnen und -athleten müssen neben dem Sport auch eine berufliche Perspektive aufbauen können. Darum müssen wir uns gemeinsam kümmern“. Mit Blick auf die inzwischen flexiblen Formen, eine Ausbildung oder Arbeit anzugehen, sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Freiburg, Andreas Finke: „Wir kennen den Markt und stehen in ständigem Kontakt mit Schulen, Bildungseinrichtungen und Arbeitgebern. Damit sind wir in der Lage, speziell auf die Bedürfnisse sportlicher Leistungsträger zugeschnittene Angebote zu vermitteln“.

Grundlage der Bildungs- und Berufsmesse ist eine Kooperation zwischen dem Olympiastützpunkt Freiburg-Schwarzwald und der Agentur für Arbeit Freiburg, die vor drei Jahren zur Vereinbarkeit von Spitzensport und Beruf geschlossen wurde. Beide Seiten vereinbarten, bei der Berufsorientierung und beruflichen Eingliederung von Spitzensportlern eng zusammen zu arbeiten.