30.09.2020 | Presseinfo Nr. 46

Die Arbeitsmarktentwicklung im Monat September 2020

Herbstbelebung trotz Corona

  • Saisonal üblich sinkt die Arbeitslosigkeit auch diesen September
    Vormonat: - 658 Personen oder 4,7 Prozent auf 13.447
    Vorjahresmonat: Plus 3.270 Personen oder 32,1 Prozent
  • Aktuelle Arbeitslosenquote: 3,9 Prozent - Vorjahr: 3,0 Prozent
  • Corona - Kurzarbeit: Geprüfte Anzeigen: 6.325, Personen: 103.286
  • Stellenzugang im Monat: Minus 7,7 Prozent gegenüber Vorjahresmonat

 

Trotz anhaltender Beschränkungen im Zuge der Corona-Krise stellt sich im September die saisonal übliche Herbstbelebung ein. So sind im Agenturbezirk Fürth mit seinen Städten Fürth und Erlangen sowie den Landkreisen Fürth, Erlangen-Höchstadt und Neustadt/Aisch – Bad Windsheim 13.447 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 658 Personen oder 4,7 Prozent weniger als im Vormonat, aber 3.270 oder 32,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt mit aktuell 3,9 Prozent um 0,2 Prozentpunkte niedriger als vor einem Monat, aber 0,9 höher als im September letzten Jahres.

 

Thomas Dippold, Vorsitzender der Geschäftfsführung der Agentur für Arbeit Fürth, erklärt: „Mit minus 4,7 Prozent ist der Rückgang der Arbeitslosigkeit in diesem September sogar fast doppelt so groß wie vor einem Jahr. Zum großen Teil liegt das daran, dass viele junge Arbeitslose zwischen 15 und 25 Jahren eine Ausbildung oder Beschäftigung gefunden haben oder sich für einen weiteren Schulbesuch oder ein Studium entschieden haben. Dennoch sind die Arbeitslosenzahlen gegenüber dem Vorjahr deutlich höher. Allerdings ist die Steigerungsrate in den letzten drei Monaten leicht abgeflacht. Ein Grund dafür ist, dass es wieder mehr Menschen gelingt, ihre Arbeitslosigkeit durch Beschäftigungsaufnahme zu beenden. Andererseits haben sich weniger Personen nach vorheriger Erwerbstätigkeit arbeitslos gemeldet. Dazu wird das Kurzarbeitergeld weiterhin stark genutzt, was zur Stabilisierung des Arbeitsmarktes beiträgt. Nach einer aktuellen Befragung des IAB hat etwa die Hälfte der Unternehmen in Deutschland während der Corona-Krise Kurzarbeit angezeigt. Tatsächlich beantragt haben es 35 Prozent. Dadurch und aufgrund weiterer personalpolitischer Maßnahmen konnten bisher die meisten Betriebe Entlassungen vermeiden. Ob das in den kommenden Monaten so bleibt, hängt insbesondere vom Infektionsgeschehen und den politischen Maßnahmen zu dessen Eindämmung ab.“

 

Personengruppen – Arbeitslosenzahlen sinken vor allem bei Jüngeren

Saisonal üblich sinkt vor allem bei den Jüngeren die Arbeitslosigkeit deutlich.

Aber auch bei den Älteren, jedoch nur leicht. Ausnahmen bilden Langzeitarbeitslose und schwerbehinderte Menschen, wo wir leicht steigende Werte verzeichnen. So sind derzeit 1.508 jungen Menschen im Alter von 15 bis 25 Jahren arbeitslos gemeldet. Das sind 287 Personen oder 16,0 Prozent weniger als vor einem Monat, aber 271 oder 21,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Darunter befinden sich 309 arbeitslose 15 bis 20-Jährige. Das sind 81 Jugendliche oder 20,8 Prozent weniger als ein Monat zuvor und elf oder 3,4 Prozent weniger als im September letzten Jahres. Am anderen Ende der Altersklassen sind 4.545 Frauen und Männer ab 50 Jahren arbeitslos gemeldet. Das sind 81 Ältere oder 1,8 Prozent weniger als im Vormonat, aber 1.041 oder 29,7 Prozent mehr als im letztjährigen September. Darunter befinden sich 3.016 Arbeitslose ab 55 Jahren. Das sind 33 Personen oder 1,1 Prozent weniger als vor einem Monat, aber 676 oder 28,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind derzeit 3.471 Frauen und Männer. Das sind 84 Personen oder 2,5 Prozent mehr als im August und 726 oder 26,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Gruppe der schwerbehinderten Menschen umfasst 1.500 arbeitslos Gemeldete. Das sind zwölf Personen oder 0,8 Prozent mehr als ein Monat zuvor und 294 oder 24,4 Prozent mehr als im September letzten Jahres. Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen mit ausländischem Pass beträgt 3.989. Das sind 181 Betroffene oder 4,3 Prozent weniger als im August aber 865 oder 27,7 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Corona: Zugang Arbeitslose aus Beschäftigung am 1. Arbeitsmarkt  

Von April bis September haben sich 8.456 Personen arbeitslos gemeldet, die vorher am 1. Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 1.153 Personen oder 15,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die am stärksten betroffenen Branchen sind: Verarbeitendes Gewerbe: 1.341, Dienstleistung*: 1.267, Handel: 1.225, Zeitarbeit: 1.017; Logistik: 530.

Dienstleistung*: Finanz- und Versicherungsdienstleistungen, Immobilien, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen

 

Zugang Arbeitsstellen im Berichtsmonat – leicht abgeschwächt  

Entgegen der sonst üblichen Herbstbelebung, ist die Personalnachfrage etwas abgeschwächt. So haben die ansässigen Arbeitgeber im Berichtsmonat 802 offene Stellen gemeldet. Das sind 33 Angebote oder 4,0 Prozent weniger als im Vormonat und 67 oder 7,7 Prozent weniger als im September letzten Jahres. Seit Jahresbeginn wurden 7.459 Vakanzen gemeldet. Das sind 2.448 Ausschreibungen oder 24,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst aktuell 3.691 offene Stellen. Das sind 82 Angebote oder 2,3 Prozent mehr als im August, aber 1.010 oder 21,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die meisten Stellen werden in diesen Branchen angeboten: Zeitarbeit: 796, Gesundheits- und Sozialwesen: 547, Handel: 545, Dienstleistung*: 1.380.

Dienstleistung*: Finanz- und Versicherungsdienstleistungen, Immobilien, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen

 

Unterbeschäftigung deutlich über Vorjahresniveau

Unter dem Begriff der Unterbeschäftigung werden grundsätzlich zwei Gruppen subsummiert: Zum einen die registrierten Arbeitslosen, zum anderen diejenigen, die zwar nach Sozialgesetzbuch nicht als arbeitslos gezählt werden, aber ohne reguläres Beschäftigungsverhältnis sind. Dazu gehören beispielsweise Menschen, die sich in einer beruflichen Weiterbildung befinden oder vorübergehend arbeitsunfähig sind. Mit darunter fallen auch Selbständige, die Gründerzuschuss erhalten. Beim Ausweisen der Unterbeschäftigung geht es um die transparente Darstellung der Beschäftigungssituation. Dazu die aktuellen Daten der Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) wie folgt: Im Berichtsmonat sind 16.664 Menschen unterbeschäftigt. Das sind 620 Personen oder 3,6 Prozent weniger als im Vormonat, aber 2.925 oder 21,3 Prozent mehr als im September letzten Jahres. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 4,8 Prozent (Vormonat: 5,0 / Vorjahresmonat: 4,0).

Corona: Kurzarbeit

Von April bis September wurden 6.325 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 103.286 Personen. Im Vorjahreszeitraum wurden 48 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft, hinter denen 2.660 Personen standen. Im Berichtsmonat wurden 25 Anzeigen geprüft, in denen 425 Personen benannt sind.

 

Blick in die Städte und Landkreise

Stadt Fürth: Stellenmarkt seit August abgekühlt

In der Stadt Fürth sind im September 4.593 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 211 Personen oder 4,4 Prozent weniger als im Vormonat, aber 860 oder 23,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt mit aktuell 6,0 Prozent um 0,3 Prozentpunkte niedriger als ein Monat zuvor, aber 1,1 höher als im Vorjahresmonat. Nach kurzer Belebung im August ist die Personalnachfrage wieder abgekühlt. So haben die örtlichen Arbeitgeber im Berichtsmonat 169 offene Stellen gemeldet. Das sind 31 Angebote oder 15,5 Prozent weniger als ein Monat zuvor und 61 oder 26,5 Prozent weniger als im September letzten Jahres. Seit Jahresbeginn wurden 1.597 Vakanzen gemeldet. Das sind 660 Ausschreibungen oder 29,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 855 offene Stellen. Das sind fünf Angebote oder 0,6 Prozent mehr als vor einem Monat, aber 271 oder 24,1 weniger als im letztjährigen September. Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 6.006 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 7,7 Prozent (Vormonat: 8,0 / Vorjahresmonat: 6,8).

Corona: Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit

Von April bis September haben sich 2.528 Menschen arbeitslos gemeldet, die vorher am 1. Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 302 Personen oder 13,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im September waren es 365 Frauen und Männer. Das sind zwei Personen oder 0,5 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Von April bis September wurden 1.431 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 21.430 Personen. Im September wurden drei Anzeigen geprüft, in denen 53 Personen benannt sind.

 

Landkreis Fürth: Leichter Erholungskurs auf dem Stellenmarkt

Aktuell sind im Landkreis Fürth 2.309 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 107 Personen oder 4,4 Prozent weniger als im Vormonat, aber 650 oder 39,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt mit 3,4 Prozent um 0,2 Prozentpunkte niedriger als im August, aber um 0,9 höher als im Vorjahresmonat. Nach einer Belebung im August bleibt die Personalnachfrage weiterhin auf leichtem Erholungskurs. So haben die hiesigen Arbeitgeber im Berichtsmonat 115 offene Stellen gemeldet. Das sind vier Angebote oder 3,6 Prozent mehr als ein Monat zuvor und drei oder 2,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 942 Vakanzen gemeldet. Das sind 315 Ausschreibungen oder 25,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 526 offene Stellen. Das sind zehn Angebote oder 1,9 Prozent mehr als im August, aber 166 oder 24,0 Prozent weniger als im September letzten Jahres. Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 2.731 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 4,1 Prozent (Vormonat: 4,2 / Vorjahresmonat: 3,2).

Corona: Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit

Von April bis September haben sich 1.446 Menschen arbeitslos gemeldet, die vorher am 1. Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 211 Personen oder 17,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im September waren es 190 Frauen und Männer. Das sind 72 Personen oder 27,5 Prozent weniger als im September letzten Jahres. Von April bis September wurden 1.092 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 12.928 Personen. Im September wurden fünf Anzeigen geprüft, in denen 49 Personen benannt sind.

 

Stadt Erlangen: Arbeitslosigkeit vergleichsweise nur leicht gesunken

In der Stadt Erlangen sind 2.899 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 76 Personen oder 2,6 Prozent weniger als im Vormonat, aber 650 oder 28,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt mit aktuell 4,4 Prozent um 0,2 Prozentpunkt niedriger als vor einem Monat, aber 0,9 höher als im September letzten Jahres. Die Personalnachfrage ist nur leicht belebt. So haben die örtlichen Arbeitgeber im Berichtsmonat 236 offene Stellen gemeldet. Das sind acht Angebote oder 3,5 Prozent mehr als ein Monat zuvor und vier oder 1,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 2.304 Vakanzen gemeldet. Das sind 657 Ausschreibungen oder 22,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 878 offene Stellen. Das sind sieben Angebote oder 0,8 Prozent mehr als im Vormonat, aber 264 oder 23,1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 3.409 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 5,2 Prozent (Vormonat: 5,3 / Vorjahresmonat: 4,4).

Corona: Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit

Von April bis September haben sich 1.573 Menschen arbeitslos gemeldet, die vorher am 1. Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 178 Personen oder 12,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im September waren es 254 Frauen und Männer. Das sind vier Personen oder 1,6 Prozent weniger als vor einem Jahr. Von April bis September wurden 1.334 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 23.434 Personen. Im September wurden vier Anzeigen geprüft, in denen neun Personen benannt sind.

 

  Erlangen-Höchstadt: Arbeitslosigkeit vergleichsweise stark gesunken

   

Im Berichtsmonat sind im Landkreis Erlangen-Höchstadt 2.072 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 163 Personen oder 7,3 Prozent weniger als im Vormonat, aber 603 oder 41,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt mit 2,6 Prozent um 0,2 Prozentpunkte niedriger als ein Monat zuvor, aber 0,7 höher als im September letzten Jahres. Die Personalnachfrage hatte im August angezogen, zeigt jedoch aktuell erneut deutliche Bremsspuren. So haben die hiesigen Arbeitgeber im Berichtsmonat 105 offene Stallen gemeldet. Das sind 56 Angebote oder 34,8 Prozent weniger als vor einem Monat und zwölf oder 10,3 Prozent weniger als im letztjährigen September. Seit Jahresbeginn wurden 1.225 Vakanzen gemeldet. Das sind 267 Ausschreibungen oder 17,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 588 offene Stellen. Das sind zehn Angebote oder 1,7 Prozent mehr als vor einem Monat, aber 90 oder 13,3 Prozent weniger als im letztjährigen September. Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 2.541 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 3,2 Prozent (Vormonat: 3,4 Prozent, Vorjahresmonat: 2,6 Prozent).

Corona: Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit

Von April bis September haben sich 1.576 Menschen arbeitslos gemeldet, die vorher am 1. Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 242 Personen oder 18,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im September waren es 232 Frauen und Männer. Das sind zehn Betroffene oder 4,1 Prozent weniger als im September letzten Jahres. Von April bis September wurden 1.238 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 25.649 Personen. Im September wurden neun Anzeigen geprüft, in denen 283 Personen benannt sind.
 

   Neustadt/Aisch-Bad Windsheim: Personalnachfrage deutlich belebt

  

  

Corona: Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit

Von April bis September haben sich 1.333 Menschen arbeitslos gemeldet, die vorher am 1. Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 220 Personen oder 19,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im September waren es 202 Frauen und Männer. Das sind 15 Betroffene oder 6,9 Prozent weniger als im September letzten Jahres. Von April bis September wurden 1.230 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 19.845 Personen. Im September wurden vier Anzeigen geprüft, in denen 31 Personen benannt sind.

 

Arbeitsagentur Neustadt/Aisch – Lebhafte Personalnachfrage

Derzeit sind bei der Agentur für Arbeit Neustadt/Aisch 941 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 63 Personen oder 6,3 Prozent weniger als im Vormonat, aber 306 oder 48,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt mit 2,6 Prozent um 0,1 Prozentpunkte niedriger als ein Monat zuvor, aber 0,9 höher als im September letzten Jahres. Die Personalnachfrage hat stark angezogen. So haben die hiesigen Arbeitgeber im Berichtsmonat 113 offene Stellen gemeldet. Das sind 47 Angebote oder 71,2 Prozent mehr als im Vormonat und 33 oder 41,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 729 Vakanzen gemeldet. Das sind 276 Ausschreibungen oder 27,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 394 offene Stellen. Das sind 42 Angebote oder 11,9 Prozent mehr als ein Monat zuvor, aber 143 oder 26,6 Prozent weniger als im September letzten Jahres.


Arbeitsagentur Bad Windsheim: Arbeitslosigkeit sinkt vergleichsweise deutlich

Im Berichtsmonat sind bei der Agentur für Arbeit Bad Windsheim 633 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 38 Personen oder 5,7 Prozent weniger als im Vormonat, aber 201 oder 46,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt mit 2,9 Prozent um 0,2 Prozentpunkte niedriger als im August, aber 0,9 höher als im September letzten Jahres. Nach einer Belebung der Personalnachfrage im Juli zeigen sich die Betriebe der Region seither zurückhaltend. So haben die hiesigen Arbeitgeber im Berichtsmonat 64 offene Stellen gemeldet. Das sind fünf Angebote oder 7,2 Prozent weniger als vor einem Monat und 34 oder 34,7 Prozent weniger als im letztjährigen September. Seit Jahresbeginn wurden 662 Vakanzen gemeldet. Das sind 273 Ausschreibungen oder 29,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 450 offene Stellen. Das sind acht Angebote oder 1,8 Prozent mehr als ein Monat zuvor, aber 76 oder 14,4 Prozent weniger als vor einem Jahr.