01.12.2020 | Presseinfo Nr. 56

Die Arbeitsmarktentwicklung im Monat November 2020

Sinkflug in den Winter

- Arbeitslosenzahlen gehen erneut zurück
     Vormonat: Minus 303 Personen oder 2,3 Prozent auf 12.664
     Vorjahresmonat: Plus 3.012 Personen oder 31,2 Prozent

- Aktuelle Arbeitslosenquote: 3,7 Prozent - Vorjahr: 2,8 Prozent

- Corona - Kurzarbeit: Geprüfte Anzeigen: 6.655 Personen: 107.374

- Stellenzugang im Monat: Minus 13,5 Prozent gegenüber Vorjahresmonat

Seit September gehen die Arbeitslosenzahlen konstant zurück. So sind derzeit im Agenturbezirk Fürth mit seinen Städten Erlangen und Fürth sowie den Landkreisen Fürth, Erlangen-Höchstadt und Neustadt/Aisch – Bad Windsheim 12.664 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 303 Personen oder 2,3 Prozent weniger als im Vormonat, aber 3.012 oder 31,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ist seit Oktober um 0,1 Prozentpunkte auf aktuell 3,7 Prozent gesunken, liegt jedoch um 0,9 Prozentpunkte höher als im November letzten Jahres.

Thomas Dippold, Vorsitzender der Geschäftfsführung der Agentur für Arbeit Fürth, erklärt: „Es sind mehrere Faktoren, die stabilisierend auf den Arbeitsmarkt wirken. So konnten sich viele von Corona hart getroffene Betriebe über die Sommermonate bis Herbst zumindest etwas erholen. Dazu beigetragen hat Kurzarbeit, die auch weiterhin viele Unternehmen stützt und damit Arbeitsplätze sichert. Daneben gibt es einige stabile Bereiche wie den Gesundheitssektor, die Informationstechnologie (IT) oder den Lebens- mittelhandel mit teils höherem Personalbedarf als vor der Pandemie.  All dies hat dazu beigetragen, dass die Arbeitslosenzahl vom Höchststand im August bis jetzt um nahezu 1.500 oder gut zehn Prozent gesunken ist. Für die weitere Entwicklung wird die Verfügbarkeit eines Impfstoffs, die Dauer des aktuellen Teillockdowns und die Wirksamkeit der staatlichen Fördermaßnahmen entscheidend sein. Denn wir stellen aktuell fest, dass die Anzahl der Anzeigen von Kurzarbeit bei uns wieder steigen.“

Personengruppen – Rückgang vor allem bei den Jüngeren

Von dem erneuten Rückgang der Arbeitslosenzahlen profitieren vor allem die Jüngeren. So sind aktuell 1.164 junge Leute im Alter von 15 bis 25 Jahren arbeitslos gemeldet. Das sind 111 Personen oder 8,7 Prozent weniger als im Vormonat, aber 182 oder 18,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Darunter befinden sich 228 arbeitslose Jugendliche im Alter von 15 bis 20 Jahren. Deren Anzahl hat sich seit Oktober um 24 Personen oder 9,5 Prozent reduziert und gegenüber dem Vorjahresmonat um zwei oder 0,9 Prozent. Am anderen Ende der Altersklassen stagnieren die Zahlen eher. So sind im Alter ab 50 bis 65 Jahren 4.554 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 13 Personen oder 0,3 Prozent weniger als ein Monat zuvor, aber 1.140 oder 33,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Darunter sind 3.110 arbeitslose Ältere ab 55 Jahren. Das sind 31 Personen oder 1,0 Prozent mehr als vor einem Monat und 837 oder 36,8 Prozent mehr als im November letzten Jahres. Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen mit ausländischem Pass beträgt 3.720. Das sind 107 Betroffene oder 2,8 Prozent weniger als im Oktober, aber 714 oder 23,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Als langzeitarbeitslos gemeldet sind 3.597 Menschen. Das sind 57 Betroffene oder 1,6 Prozent mehr als im Oktober und 860 oder 31,4 Prozent mehr als im letztjährigen November. Die Gruppe schwerbehinderter Menschen umfasst derzeit 1.512 Arbeitslose. Das sind zwei Personen oder 0,1 Prozent weniger als vor einem Monat, aber 299 oder 24,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Corona: Zugang Arbeitslose aus Beschäftigung am 1. Arbeitsmarkt 

So haben sich von April bis November 11.079 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 1.189 Personen oder 12,0 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die meisten Zugänge kommen aus diesen Branchen: Verarbeitendes Gewerbe mit 1.753, Handel mit 1.587, Zeitarbeit mit 1.323, wirtschaftliche Dienstleistungen mit 878, Logistik mit 712 und das Gastgewerbe mit 685.

Zugang Arbeitsstellen im Berichtsmonat – Wieder im Rückwärtsgang

Nachdem sich der Stellenmarkt im Oktober etwas belebt hatte, ist die Personalnachfrage aktuell wieder abgekühlt. So haben die regionalen Arbeitgeber im November 813 offene Stellen gemeldet. Das sind 55 Angebote oder 6,3 Prozent weniger als im Vormonat und 127 oder 13,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 9.140 Vakanzen gemeldet. Das sind 2.562 Ausschreibungen oder 21,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 3.683 offene Stellen. Das sind acht Angebote oder 0,2 Prozent mehr als ein Monat zuvor, aber 852 oder 18,8 Prozent weniger als im November letzten Jahres. Die meisten Stellen werden in diesen Branchen angeboten: Zeitarbeit: 850, Handel: 518, Gesundheits- und Sozialwesen: 494, Verarbeitendes Gewerbe: 316.

Unterbeschäftigung mit leichtem Rückgang

Unter dem Begriff der Unterbeschäftigung werden grundsätzlich zwei Gruppen subsummiert: Zum einen die registrierten Arbeitslosen, zum anderen diejenigen, die zwar nach Sozialgesetzbuch nicht als arbeitslos gezählt werden, aber ohne reguläres Beschäftigungsverhältnis sind. Dazu gehören beispielsweise Menschen, die sich in einer beruflichen Weiterbildung befinden oder vorübergehend arbeitsunfähig sind. Mit darunter fallen auch Selbständige, die Gründerzuschuss erhalten. Beim Ausweisen der Unterbeschäftigung geht es um die transparente Darstellung der Beschäftigungssituation. Dazu die aktuellen Daten der Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) wie folgt: Im Berichtsmonat sind 16.354 Menschen unterbeschäftigt. Das sind 104 Personen oder 0,6 Prozent weniger als im Vormonat, aber 2.826 oder 20,9 Prozent mehr als im November letzten Jahres. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 4,7 Prozent (Vormonat: 4,7 / Vorjahresmonat: 3,9).

Corona: Anzeigen von Kurzarbeit und benannte Personen

Von April bis November wurden 6.655 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 107.374 Personen. Im Vorjahreszeitraum waren es 77 Anzeigen für Kurzarbeit, hinter denen 3.142 Personen standen. Im November wurden 253 Anzeigen geprüft, in denen 1.858 Personen benannt sind.

Blick in die Städte und Landkreise

Stadt Fürth: Personalnachfrage leicht belebt

Im Fürther Stadtgebiet sind im November 4.300 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 125 Personen oder 2,8 Prozent weniger als im Vormonat, aber 819 oder 23,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ist seit Oktober um 0,2 Prozentpunkte auf aktuell 5,6 Prozent gesunken, liegt jedoch um 1,0 Prozentpunkte höher als im Vorjahresmonat. Die Personalnachfrage ist leicht belebt. So haben die lokalen Arbeitgeber im Berichtsmonat 163 offene Stellen gemeldet. Das sind elf Angebote oder 7,2 Prozent mehr als ein Monat zuvor, aber 56 oder 25,6 Prozent weniger als im November letzten Jahres. Seit Jahresbeginn wurden 1.912 Vakanzen gemeldet. Das sind 730 Ausschreibungen oder 27,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 810 offene Stellen. Das sind 14 Angebote oder 1,7 Prozent weniger als im Oktober und 288 oder 26,2 Prozent weniger als vor einem Jahr. Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 5.818 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 7,5 Prozent (Vormonat: 7,6 / Vorjahresmonat: 6,7).

Corona: Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit

Von April bis November haben sich 3.268 Menschen arbeitslos gemeldet, die vorher am 1. Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 192 Personen oder 6,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im November waren es 369 Frauen und Männer. Das sind 50 Betroffene oder 11,9 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Von April bis November wurden 1.493 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 21.867 Personen. Im November waren es 46 Anzeigen, in denen 307 Personen benannt sind.

Landkreis Fürth: Arbeitslosenzahlen nochmals leicht sinkend

2.223 Frauen und Männer sind derzeit im Landkreis Fürth arbeitslos gemeldet. Das sind sechs Personen oder 0,3 Prozent weniger als im Vormonat, aber 619 oder 38,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote bleibt mit aktuell 3,3 Prozent seit Oktober unverändert, liegt jedoch 0,9 Prozentpunkte höher als im November letzten Jahres. Die Personalnachfrage ist abgeschwächt. So haben die hiesigen Arbeitgeber im Berichtsmonat 85 offene Stellen gemeldet. Das sind 17 Angebote oder 16,7 Prozent weniger als ein Monat zuvor und 18 oder 17,5 Prozent weniger als im November letzten Jahres. Seit Jahresbeginn wurden 1.129 Vakanzen gemeldet. Das sind 343 Ausschreibungen oder 23,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 500 offene Stellen. Das sind zwölf Angebote oder 2,3 Prozent weniger als im Vormonat und 145 oder 22,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 2.740 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 4,1 Prozent (Vormonat: 4,0 / Vorjahresmonat: 3,2).

Corona: Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit

Von April bis November haben sich 1.897 Menschen arbeitslos gemeldet, die vorher am 1. Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 242 Personen oder 14,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im November waren es 233 Frauen und Männer. Das sind 23 Betroffene oder 11,0 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Von April bis November wurden 1.160 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 13.335 Personen. Im November waren es 54 Anzeigen, in denen 332 Personen benannt sind.

Stadt Erlangen: Arbeitslosigkeit sinkt erneut  

Im November sind in der Stadt Erlangen 2.697 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 80 Personen oder 2,9 Prozent weniger als im Vormonat, aber 494 oder 22,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ist seit Oktober um 0,2 Prozentpunkte auf aktuell 4,1 Prozent gesunken, liegt jedoch um 0,7 Prozentpunkte höher als im November letzten Jahres. Die Personalnachfrage ist abgekühlt. So haben die lokalen Arbeitgeber im Berichtsmonat 192 offene Stellen gemeldet. Das sind 62 Angebote oder 24,4 Prozent weniger als ein Monat zuvor und 79 oder 29,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn wurden 2.750 Vakanzen gemeldet. Das sind 771 Ausschreibungen oder 21,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 809 offene Stellen. Das sind 58 Angebote oder 6,7 Prozent weniger als vor einem Monat und 290 oder 26,4 Prozent weniger als im letztjährigen November. Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 3.363 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 5,1 Prozent (Vormonat: 5,1 / Vorjahresmonat: 4,4).

Corona: Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit

Von April bis November haben sich 2.095 Menschen arbeitslos gemeldet, die vorher am 1. Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 209 Personen oder 11,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im November waren es 236 Frauen und Männer. Das sind 14 Betroffene oder 6,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Von April bis November wurden 1.422 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 25.709 Personen. Im November waren es 68 Anzeigen, in denen 554 Personen benannt sind.

Erlangen-Höchstadt: Personalnachfrage höher als im Vorjahresmonat

Im Landkreis Erlangen-Höchstadt sind 1.951 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 28 Personen oder 1,4 Prozent weniger als im Vormonat, aber 596 oder 44,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote bleibt mit aktuell 2,5 Prozent seit Oktober unverändert, liegt jedoch um 0,8 Prozentpunkte höher als im November letzten Jahres. Die Personalnachfrage ist, wie schon im Oktober, belebt. So haben die hiesigen Arbeitgeber im Berichtsmonat 163 offene Stellen gemeldet. Das sind 19 Angebote oder 13,2 Prozent mehr als ein Monat zuvor und acht oder 5,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn wurden 1.532 Vakanzen gemeldet. Das sind 237 Ausschreibungen oder 13,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 653 Angebote. Das sind 55 Angebote oder 9,2 Prozent mehr als vor einem Monat, aber 14 oder 2,1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 2.487 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 3,1 Prozent (Vormonat: 3,2 Prozent, Vorjahresmonat: 2,5 Prozent).

Corona: Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit

Von April bis November haben sich 2.073 Menschen arbeitslos gemeldet, die vorher am 1. Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 321 Personen oder 18,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im November waren es 255 Frauen und Männer. Das sind 48 Betroffene oder 23,2 Prozent mehr als im November letzten Jahres. Von April bis November wurden 1.299 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 26.262 Personen. Im November waren es 41 Anzeigen, in denen 335 Personen benannt sind.

Neustadt/Aisch - Bad Windsheim: Arbeitslosigkeit sinkt  

Corona: Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit

Von April bis November haben sich 1.746 Menschen arbeitslos gemeldet, die vorher am 1. Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 225 Personen oder 14,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im November waren es 198 Frauen und Männer. Das sind 13 Betroffene oder 7,0 Prozent mehr als im November letzten Jahres. Von April bis November wurden 1.281 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 20.201 Personen. Im November waren es 44 Anzeigen, in denen 330 Personen benannt sind.

Arbeitsagentur Neustadt/Aisch – Arbeitslosigkeit sinkt nochmals leicht

926 Frauen und Männer sind derzeit bei der Agentur für Arbeit Neustadt/Aisch arbeitslos gemeldet. Das sind 13 Personen oder 1,4 Prozent weniger als im Vormonat, aber 315 oder 51,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt 2,5 Prozent und ist damit um 0,1 Prozentpunkte seit Oktober gesunken, liegt jedoch 0,8 Prozentpunkte höher als im November letzten Jahres. Die Personalnachfrage ist abgekühlt. So haben die ansässigen Arbeitgeber im Berichtsmonat 98 offene Stellen gemeldet. Das sind zwölf Angebote oder 10,9 Prozent weniger als ein Monat zuvor und drei oder 3,0 Prozent weniger als im letztjährigen November. Seit Jahresbeginn wurden 937 Vakanzen gemeldet. Das sind 251 Ausschreibungen oder 21,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 419 offene Stellen. Das sind 17 Angebote oder 4,2 Prozent mehr als im Vormonat, aber 105 oder 20,0 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Arbeitsagentur Bad Windsheim: Arbeitslosigkeit merklich gesunken

Bei der Agentur für Arbeit Bad Windsheim sind 567 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 51 Personen oder 8,3 Prozent weniger als im Vormonat, aber 169 oder 42,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt 2,6 Prozent und ist damit um 0,3 Prozentpunkte seit Oktober gesunken, liegt jedoch 0,7 Prozentpunkte höher als im Vorjahresmonat. Die Personalnachfrage ist leicht belebt. So haben die hiesigen Arbeitgeber im Berichtsmonat 112 offene Stellen gemeldet. Das sind sechs Ausschreibungen oder 5,7 Prozent mehr als ein Monat zuvor und 21 oder 23,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 880 Vakanzen gemeldet. Das sind 230 Ausschreibungen oder 20,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 492 offene Stellen. Das sind 20 Angebote oder 4,2 Prozent mehr als im Vormonat, aber zehn oder 2,0 Prozent weniger als im November letzten Jahres.