31.03.2021 | Presseinfo Nr. 16

Die Arbeitsmarktentwicklung im Monat März 2021

Arbeitsmarkt bleibt robust
 

  • Arbeitslosenzahl nochmals fallend
    Vormonat: Minus 379 Personen oder 2,7 Prozent auf 13.668
    Vorjahresmonat: Plus 3.088 Personen oder 29,2 Prozent
  • Aktuelle Arbeitslosenquote: 4,0 Prozent - Vorjahr: 3,1 Prozent
  • Corona - Kurzarbeit: Geprüfte Anzeigen: 8.455, Personen: 124.423
  • Stellenzugang im Monat: Minus 7,3 Prozent gegenüber Vorjahresmonat
  • Ausbildung Halbjahresbilanz – Viel weniger Bewerber und Lehrstellen

Im Agenturbezirk Fürth mit den Städten Fürth und Erlangen sowie den Landkreisen Fürth, Erlangen-Höchstadt und Neustadt/Aisch – Bad Windsheim sind derzeit 13.668 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 379 Personen oder 2,7 Prozent weniger als im Vormonat, aber 3.088 oder 29,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die aktuelle Arbeitslosenquote beträgt 4,0 Prozent. Sie liegt damit um 0,1 Prozentpunkte niedriger als vor einem Monat, aber 0,9 Prozentpunkte höher als im letztjährigen März.     

Thomas Dippold, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Fürth, sagt: „Nach gut einem Jahr Corona hat die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr ein deutlich höheres Niveau erreicht. Ferner hat sich dieser Abstand seit Februar nochmals leicht vergrößert. Dabei ist die Gruppe der Langzeitarbeitslosen besonders betroffen. Die Vorjahresbetrachtung wird sich jedoch mit den Aprilwerten gravierend ändern, da im letztjährigen März die Pandemie statistisch noch nicht erkennbar war. Ab April ist dann zu sehen, wie sich unser Arbeitsmarkt nach dem ersten Schock langsam beruhigt hat und bis heute – wenn auch unter großem Druck -  insgesamt robust zeigt. Eine wesentliche Rolle spielt dabei auch weiterhin das Kurzarbeitergeld. Was die aktuelle Lage von der in 2020 jedoch grundlegend unterscheidet, ist die Perspektive der Impfungen. Diese bringen das Überwinden der Krise Schritt für Schritt näher. Nach und nach werden vermutlich die meisten Branchen ihre Aktivitäten wieder aufnehmen können. So rechne ich im Jahresverlauf 2021 zwar mit insgesamt sinkender Arbeitslosigkeit und einer wenigstens stabilen Beschäftigungslage. Was allerdings die Arbeitslosenzahl angeht, halte ich auch nur eine Annäherung an das Vor-Corona-Niveau in diesem Jahr für unerreichbar.“

Personengruppen – Außer bei Langzeitarbeitslosen sinken die Zahlen

Trotz Corona bringt der März eine Frühjahrsbelebung des Arbeitsmarktes mit sich, wenn auch deutlich schwächer ausgeprägt als zu Zeiten vor der Krise. So sind derzeit 1.316 Jüngere im Alter von 15 bis 25 Jahren arbeitslos gemeldet. Das sind 28 Personen oder 2,1 Prozent weniger als im Vormonat, aber 228 oder 21,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. Darunter befinden sich 240 Jugendliche im Alter von 15 bis 20 Jahren. Das sind fünf Arbeitslose oder 2,0 Prozent weniger als vor einem Monat, aber 27 oder 12,7 Prozent mehr als im letztjährigen März. Ganz ähnlich ist der Monatstrend am anderen Ende der Altersklassen. So sind 5.010 Frauen und Männer im Alter ab 50 Jahren arbeitslos gemeldet. Das sind 137 Ältere oder 2,7 Prozent weniger als ein Monat zuvor, aber 1.263 oder 33,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Darunter befinden sich 3.462 Menschen im Alter ab 55 Jahren. Das sind 52 Personen oder 1,5 Prozent weniger als im Vormonat, aber 1.006 oder 41,0 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen mit ausländischem Pass beträgt 4.176.  Das sind 66 Betroffene oder 1,6 Prozent weniger als im Vormonat, aber 890 oder 27,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Als langzeitarbeitslos gemeldet sind 4.200 Menschen. Das sind 138 Betroffene oder 3,4 Prozent mehr als im Februar und 1.433 oder 51,8 Prozent mehr als im letztjährigen März. Die Gruppe schwerbehinderter Menschen umfasst derzeit 1.546 Arbeitslose. Das sind 13 Personen oder 0,8 Prozent weniger als vor einem Monat, aber 303 oder 24,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Corona: Zugang Arbeitslose aus Beschäftigung am 1. Arbeitsmarkt 

So haben sich von April 2020 bis März dieses Jahres 16.545 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 626 Personen oder 3,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die meisten Zugänge kommen aus diesen Branchen: Verarbeitendes Gewerbe mit 2.475, Handel mit 2.343, Zeitarbeit mit 1.944, wirtschaftliche Dienstleistungen mit 1.414, Logistik mit 1.102 sowie das Baugewerbe mit 1.079.

Zugang Arbeitsstellen im Berichtsmonat – Wieder abgeschwächt

Nach dem Absturz der Stellenzugänge am Jahresbeginn zog die Personalnachfrage im Februar umso deutlicher an. Aktuell jedoch gehen die Meldungen wieder zurück. So haben die Arbeitgeber im Berichtsmonat 968 offene Stellen gemeldet. Das sind 76 Angebote oder 7,3 Prozent weniger als im Vormonat und 64 oder 6,2 Prozent weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 2.587 Vakanzen gemeldet. Das sind 338 Ausschreibungen oder 11,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 3.793 offene Stellen. Das sind 110 Angebote oder 3,0 Prozent mehr als ein Monat zuvor, aber 790 oder 17,2 Prozent weniger als im März letzten Jahres. Die meisten Stellen werden in diesen Branchen angeboten: Zeitarbeit: 831, Handel: 587, Gesundheits- und Sozialwesen: 464, Verarbeitendes Gewerbe: 364.

Unterbeschäftigung seit Januar leicht gestiegen

Unter dem Begriff der Unterbeschäftigung werden grundsätzlich zwei Gruppen subsummiert: Zum einen die registrierten Arbeitslosen, zum anderen diejenigen, die zwar nach Sozialgesetzbuch nicht als arbeitslos gezählt werden, aber ohne reguläres Beschäftigungsverhältnis sind. Dazu gehören beispielsweise Menschen, die sich in einer beruflichen Weiterbildung befinden oder vorübergehend arbeitsunfähig sind. Mit darunter fallen auch Selbständige, die Gründerzuschuss erhalten. Beim Ausweisen der Unterbeschäftigung geht es um die transparente Darstellung der Beschäftigungssituation. Dazu die aktuellen Daten der Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) wie folgt: Im Berichtsmonat sind 17.195 Menschen unterbeschäftigt. Das sind 354 Personen oder 2,0 Prozent weniger als im Vormonat, aber 2.599 oder 17,8 Prozent mehr als im März letzten Jahres. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 4,9 Prozent (Vormonat: 5,0 / Vorjahresmonat: 4,2).

Corona: Anzeigen von Kurzarbeit und benannte Personen

Von April 2020 bis März dieses Jahres wurden 8.455 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 124.423 Personen. Im Vorjahreszeitraum waren es 1.005 Anzeigen für Kurzarbeit, hinter denen 21.501 Personen standen. Im März wurden 161 Anzeigen geprüft, in denen 1.894 Personen benannt sind.

 

Ausbildung Halbjahresbilanz – Deutlich weniger Bewerber und Lehrstellen

Seit Beginn des Ausbildungsjahres 2020/2021 zum 1. Oktober letzten Jahres haben sich 2.100 Bewerber und Bewerberinnen gemeldet. Das sind 634 oder 23,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Zum 30.09.2020 blieben 1.307 unversorgt. Das sind 124 oder 8,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Im aktuellen Ausbildungsjahr haben die Arbeitgeber 2.515 Ausbildungsplätze gemeldet. Das sind 899 Angebote oder 26,3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Davon sind derzeit 1.654 Lehrstellen unbesetzt. Das sind 490 offene Lehrstellen oder 22,9 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

Blick in die Städte und Landkreise

Stadt Fürth: Arbeitslosigkeit geht zurück

Im Gebiet der Stadt Fürth sind derzeit 4.642 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 126 Personen oder 2,6 Prozent weniger als im Vormonat, aber 907 oder 24,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt 6,1 Prozent. Damit liegt sie 0,2 Prozentpunkte niedriger als im Februar, aber 1,2 Prozentpunkte höher als im Vorjahresmonat. Die Personalnachfrage hatte vor einem Monat deutlich zugelegt, ist jedoch aktuell wieder leicht rückläufig. So haben die hiesigen Arbeitgeber im Berichtsmonat 203 offene Stellen gemeldet. Das sind 16 Angebote oder 7,3 Prozent weniger als ein Monat zuvor und 32 oder 13,6 Prozent weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 550 Vakanzen gemeldet. Das sind 80 Ausschreibungen oder 12,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 801 offene Stellen. Das sind 26 Angebote oder 3,4 Prozent mehr als vor einem Monat, aber 353 oder 30,6 Prozent weniger als im März letzten Jahres. Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 6.057 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 7,8 Prozent (Vormonat: 7,9 / Vorjahresmonat: 7,1).

Corona: Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit
Von April 2020 bis März dieses Jahres haben sich 4.915 Menschen arbeitslos gemeldet, die vorher am 1. Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 35 Personen oder 0,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Im März waren es 306 Frauen und Männer. Das sind 122 Betroffene oder 28,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Von April 2020 bis März dieses Jahres wurden 1.904 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 26.201 Personen. Im März waren es 34 Anzeigen, in denen 269 Personen benannt sind.

Ausbildung Halbjahresbilanz: Mehr als ein Drittel weniger Lehrstellen
Seit Beginn des Ausbildungsjahres 2020/2021 haben sich 592 Bewerber und Bewerberinnen gemeldet. Das sind 91 Personen oder 13,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Bis zum 30.09. letzten Jahres blieben 405 der Ausbildungssuchenden unversorgt. Das sind 46 oder 10,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Im aktuellen Ausbildungsjahr haben die Arbeitgeber 514 Ausbildungsplätze gemeldet. Das sind 283 Lehrstellen oder 35,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Davon sind im Berichtsmonat 319 Ausbildungsplätze unbesetzt. Das sind 151 oder 32,1 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Landkreis Fürth: Mehr Stellenmeldungen als im Vorjahresmonat

Derzeit sind im Landkreis Fürth 2.390 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 37 Personen oder 1,5 Prozent weniger als im Vormonat, aber 630 oder 35,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die aktuelle Arbeitslosenquote beträgt 3,6 Prozent. Damit bleibt sie seit Februar unverändert, liegt jedoch um 1,0 Prozentpunkte höher als im März letzten Jahres. Gegen den momentanen Allgemeintrend hat die Personalnachfrage im Berichtsmonat etwas angezogen. So haben die hiesigen Arbeitgeber 121 offene Stellen gemeldet. Das sind sieben Angebote oder 6,1 Prozent mehr als ein Monat zuvor und zwölf oder 11,0 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn wurden 323 Vakanzen gemeldet. Das sind 27 Ausschreibungen oder 7,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 555 offene Stellen. Das sind 48 Angebote oder 9,5 Prozent mehr als vor einem Monat, aber 53 oder 8,7 Prozent weniger als vor einem Jahr. Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 2.920 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 4,3 Prozent (Vormonat: 4,4 / Vorjahresmonat: 3,5).

Corona: Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit
Von April 2020 bis März dieses Jahres haben sich 2.887 Menschen arbeitslos gemeldet, die vorher am 1. Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 211 Personen oder 7,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im März waren es 182 Frauen und Männer. Das sind 22 Betroffene oder 10,8 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Von April 2020 bis März dieses Jahres wurden 1.476 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 15.393 Personen. Im März waren es 29 Anzeigen, in denen 267 Personen benannt sind.

Ausbildung Halbjahresbilanz: Wesentlich mehr Bewerber als Lehrstellen
Seit Beginn des Ausbildungsjahres 2020/2021 haben sich 445 Bewerber und Bewerberinnen gemeldet. Das sind 85 Personen oder 16,0 Prozent weniger als im Vorjahr. Bis zum 30.09. letzten Jahres blieben 309 der Ausbildungssuchenden unversorgt. Das sind 15 oder 5,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Im aktuellen Ausbildungsjahr haben die Arbeitgeber 286 Ausbildungsplätze gemeldet. Das sind 121 Lehrstellen oder 29,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Davon sind im Berichtsmonat 215 Ausbildungsplätze unbesetzt. Das sind vier oder 1,8 Prozent weniger als vor einem Jahr.


Stadt Erlangen: Arbeitslosigkeit nur etwas zurückgegangen   

Im Gebiet der Stadt Erlangen sind derzeit 2.946 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind elf Personen oder 0,4 Prozent weniger als im Vormonat, aber 664 oder 29,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote bleibt mit aktuell 4,5 Prozent seit Februar unverändert, liegt jedoch um 1,0 Prozentpunkte höher als im März letzten Jahres. Die Personalnachfrage war im Februar sprunghaft angestiegen und hält bis dato dieses Niveau. So haben die hiesigen Arbeitgeber im Berichtsmonat 337 offene Stellen gemeldet. Das sind zwei Angebote oder 0,6 Prozent mehr als ein Monat zuvor, aber zwölf oder 3,4 Prozent weniger als im letztjährigen März. Seit Jahresbeginn wurden 799 Vakanzen gemeldet. Das sind 145 Ausschreibungen oder 15,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 912 offene Stellen. Das sind 99 Angebote oder 12,2 Prozent mehr als im Vormonat, aber 244 oder 21,1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 3.571 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 5,4 Prozent (Vormonat: 5,5 / Vorjahresmonat: 4,5).

Corona: Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit
Von April 2020 bis März dieses Jahres haben sich 3.046 Menschen arbeitslos gemeldet, die vorher am 1. Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 101 Personen oder 3,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im März waren es 179 Frauen und Männer. Das sind 77 Personen oder 30,1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Von April 2020 bis März dieses Jahres wurden 1.799 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 28.927 Personen. Im März waren es 38 Anzeigen, in denen 292 Personen benannt sind.

Ausbildung Halbjahresbilanz: Doppelt so viele Lehrstellen wie Bewerber
Seit Beginn des Ausbildungsjahres 2020/2021 haben sich 321 Bewerber und Bewerberinnen gemeldet. Das sind 105 Personen oder 24,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Bis zum 30.09. letzten Jahres blieben 190 der Ausbildungssuchenden unversorgt. Das sind vier oder 2,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Im aktuellen Ausbildungsjahr haben die Arbeitgeber 631 Ausbildungsplätze gemeldet. Das sind 321 Lehrstellen oder 33,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Davon sind im Berichtsmonat 379 Ausbildungsplätze unbesetzt. Das sind 218 oder 36,5 Prozent weniger als vor einem Jahr.
 

EErlangen-Höchstadt: Arbeitslosigkeit vergleichsweise deutlich gefallen

Im Landkreis Erlangen-Höchstadt sind derzeit 2.110 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 125 Personen oder 5,6 Prozent weniger als im Vormonat, aber 470 oder 28,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ist seit Februar um 0,1 Prozentpunkte auf aktuell 2,7 Prozent gesunken, liegt jedoch um 0,6 Prozentpunkte höher als im März letzten Jahres. Die Personalnachfrage ist nach einer Belebung im Februar wieder rückläufig. So haben die ansässigen Arbeitgeber im Berichtsmonat 130 offene Stellen gemeldet. Das sind 21 Angebote oder 13,9 Prozent weniger als ein Monat zuvor und 20,0 oder 13,3 Prozent weniger als im letztjährigen März. Seit Jahresbeginn wurden 379 Vakanzen gemeldet. Das sind 71 Ausschreibungen oder 15,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 590 offene Stellen. Das sind drei Angebote oder 0,5 Prozent weniger als im Vormonat und 41 oder 6,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 2.644 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 3,3 Prozent (Vormonat: 3,5 Prozent, Vorjahresmonat: 2,8 Prozent).

Corona: Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit
Von April 2020 bis März dieses Jahres haben sich 3.126 Menschen arbeitslos gemeldet, die vorher am 1. Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 301 Personen oder 10,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im März waren es 191 Frauen und Männer. Das sind 17 Betroffene oder 8,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Von April 2020 bis März dieses Jahres wurden 1.646 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 29.618 Personen. Im März waren es 29 Anzeigen, in denen 316 Personen benannt sind.

Ausbildung Halbjahresbilanz: 35 Prozent weniger Bewerber als im Vorjahr
Seit Beginn des Ausbildungsjahres 2020/2021 haben sich 444 Bewerber und Bewerberinnen gemeldet. Das sind 238 Personen oder 34,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Bis zum 30.09. letzten Jahres blieben 238 der Ausbildungssuchenden unversorgt. Das sind 51 oder 17,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Im aktuellen Ausbildungsjahr haben die Arbeitgeber 492 Ausbildungsplätze gemeldet. Das sind 142 Lehrstellen oder 22,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Davon sind im Berichtsmonat 322 Ausbildungsplätze unbesetzt. Das sind 97 oder 23,2 Prozent weniger als vor einem Jahr.

  Neustadt/Aisch - Bad Windsheim: Personalnachfrage wieder abgeschwächt   

Corona: Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit
Von April 2020 bis März dieses Jahres haben sich 2.571 Menschen arbeitslos gemeldet, die vorher am 1. Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 48 Personen oder 1,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im März waren es 167 Frauen und Männer. Das sind 15 Betroffene oder 8,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Von April 2020 bis März dieses Jahres wurden 1.630 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 24.284 Personen. Im März waren es 31 Anzeigen, in denen 750 Personen benannt sind.

Ausbildung Halbjahresbilanz: Nur etwas weniger Lehrstellen als im Vorjahr
Seit Beginn des Ausbildungsjahres 2020/2021 haben sich 298 Bewerber und Bewerberinnen gemeldet. Das sind 115 Personen oder 27,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Bis zum 30.09. letzten Jahres blieben 165 der Ausbildungssuchenden unversorgt. Das sind 38 oder 18,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Im aktuellen Ausbildungsjahr haben die Arbeitgeber 592 Ausbildungsplätze gemeldet. Das sind 32 Lehrstellen oder 5,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Davon sind im Berichtsmonat 419 Ausbildungsplätze unbesetzt. Das sind 20 oder 4,6 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Arbeitsagentur Neustadt/Aisch – Personalnachfrage bleibt stabil

Bei der Agentur für Arbeit Neustadt/Aisch sind derzeit 961 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 60 Personen oder 5,9 Prozent weniger als im Vormonat, aber 275 oder 40,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ist seit Februar um 0,2 Prozentpunkte auf aktuell 2,6 Prozent gesunken, liegt jedoch 0,7 Prozentpunkte höher als im letztjährigen März. Die Personalnachfrage hatte im Februar deutlich angezogen und bleibt seither stabil. So haben die lokalen Arbeitgeber im Berichtsmonat 102 offene Stellen gemeldet. Das sind ein Angebot oder 1,0 Prozent weniger als ein Monat zuvor und zwei oder 1,9 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn wurden 290 Vakanzen gemeldet. Das sind zwölf Ausschreibungen oder 4,0 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 423 offene Stellen. Das sind 63 Angebote oder 13,0 Prozent weniger als vor einem Monat und 125 oder 22,8 Prozent weniger als im März letzten Jahres.

Ausbildung Halbjahresbilanz: Mehr gemeldete Lehrstellen als im Vorjahr
Seit Beginn des Ausbildungsjahres 2020/2021 haben sich 175 Bewerber und Bewerberinnen gemeldet. Das sind 45 Personen oder 20,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Bis zum 30.09. letzten Jahres blieben 103 der Ausbildungssuchenden unversorgt. Das sind sechs oder 5,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Im aktuellen Ausbildungsjahr haben die Arbeitgeber 316 Ausbildungsplätze gemeldet. Das sind 32 Lehrstellen oder 11,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Davon sind im Berichtsmonat 224 Ausbildungsplätze unbesetzt. Das sind fünf oder 2,3 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Arbeitsagentur Bad Windsheim: Personalnachfrage fast auf Vorjahresniveau

Bei der Agentur für Arbeit Bad Windsheim sind derzeit 619 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 20 Personen oder 3,1 Prozent weniger als im Vormonat, aber 142 oder 29,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Mit aktuell 2,9 Prozent bleibt die Arbeitslosenquote seit Februar unverändert, liegt jedoch um 0,7 Prozentpunkte höher als im letztjährigen März. Die Personalnachfrage war im Februar sprunghaft angestiegen, ist jedoch im März wieder deutlich abgeschwächt. So haben die lokalen Arbeitgeber im Berichtsmonat 75 offene Stellen gemeldet. Das sind 47 Angebote oder 38,5 Prozent weniger als ein Monat zuvor und zehn oder 11,8 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn wurden 246 Vakanzen gemeldet. Das sind drei Ausschreibungen oder 1,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 512 offene Stellen. Das sind drei Angebote oder 0,6 Prozent mehr als vor einem Monat und 26 oder 5,3 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Ausbildung Halbjahresbilanz: Mehr als ein Drittel weniger Bewerber
Seit Beginn des Ausbildungsjahres 2020/2021 haben sich 123 Bewerber und Bewerberinnen gemeldet. Das sind 70 Personen oder 36,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Bis zum 30.09. letzten Jahres blieben 62 der Ausbildungssuchenden unversorgt. Das sind 32 oder 34,0 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Im aktuellen Ausbildungsjahr haben die Arbeitgeber 276 Ausbildungsplätze gemeldet. Das sind 64 Lehrstellen oder 18,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Davon sind im Berichtsmonat 195 Ausbildungsplätze unbesetzt. Das sind 25 oder 11,4 Prozent weniger als vor einem Jahr.