05.01.2021 | Presseinfo Nr. 1

Die Arbeitsmarktentwicklung im Monat Dezember 2020

- Arbeitslosenzahlen steigen nur leicht

     Vormonat: Plus 185 Personen oder 1,5 Prozent auf 12.849
     Vorjahresmonat: Plus 2.928 Personen oder 29,5 Prozent

- Aktuelle Arbeitslosenquote: 3,7 Prozent - Vorjahr: 2,9 Prozent

- Corona - Kurzarbeit: Geprüfte Anzeigen: 7.182, Personen: 112.073

- Stellenzugang im Monat: Minus 3,8 Prozent gegenüber Vorjahresmonat
 

Im Agenturbezirk Fürth mit seinen Städten Fürth und Erlangen sowie den Landkreisen Fürth, Erlangen-Höchstadt und Neustadt/Aisch – Bad Windsheim sind derzeit 12.849 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 185 Personen oder 1,5 Prozent mehr als im Vormonat und 2.928 oder 29,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote bleibt mit aktuell 3,7 Prozent seit November unverändert, liegt jedoch um 0,8 Prozentpunkte höher als zum Ende letzten Jahres.

Sibel Kilcioglu, Geschäftfsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Fürth, erklärt: Ob und wie sich der erneute Lockdown auf unseren Arbeitsmarkt auswirken wird, ist frühestens Ende Januar belegbar. Die momentane Lage jedenfalls kann als saisonal üblich bezeichnet werden. Der Anstieg der Arbeitslosenzahlen von 1,5 Prozent seit November fällt im Vorjahresvergleich sogar deutlich geringer aus. Vor einem Jahr betrug dieser Wert 2,8 Prozent. Daneben verzeichnen wir auch beim monatlichen Zugang gemeldeter Arbeitsstellen keine gravierende Abweichung zum Vorjahresmonat. Insofern ist unsere Region in einer seit September stabilen Arbeitsmarktlage. Entscheidend bleiben in den nächsten Wochen zwei Faktoren: Das Geschehen um die Pandemie und die Wirksamkeit staatlicher Fördermaßnahmen. Bisher hat sich vor allem das Kurzarbeitergeld bewährt. Es sichert viele Betriebe und bewahrt noch viel mehr Beschäftigte vor Arbeitslosigkeit. Die Mittel dafür stehen auch weiterhin zur Verfügung und werden gerade jetzt wieder verstärkt genutzt.“

Personengruppen – Arbeitslosigkeit Jugendlicher auf Vorjahresniveau

Die Arbeitslosenzahlen steigen mit einer Ausnahme über alle Personengruppen hinweg. So sind derzeit 216 Jugendliche im Alter von 15 bis 20 Jahren arbeitslos gemeldet. Das sind zwölf Personen oder 5,3 Prozent weniger als im Vormonat, aber fünf oder 2,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Bei den 15 bis 25-jährigen dagegen ist die Arbeitslosigkeit aktuell leicht gestiegen, liegt aber weit über dem letztjährigen Dezember. So sind derzeit 1.165 jüngere Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind eine Person oder 0,1 Prozent mehr als vor einem Monat und 238 oder 25,7 Prozent mehr als im Dezember letzten Jahres. Am anderen Ende der Altersklassen ist die Zahl der Arbeitslosen ebenfalls gestiegen. So sind im Berichtsmonat 4.642 Frauen und Männer im Alter ab 50 Jahren arbeitslos gemeldet. Das sind 88 Personen oder 1,9 Prozent mehr als im November und 1.153 oder 33,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. Darunter befinden sich 3.161 Ältere ab 55 Jahren. Das sind 51 Personen oder 1,6 Prozent mehr als vor einem Monat und 888 oder 39,1 Prozent mehr als im letztjährigen Dezember. Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen mit ausländischem Pass beträgt 3.799. Das sind 79 Betroffene oder 2,1 Prozent mehr als im Vormonat und 658 oder 20,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Als langzeitarbeitslos gemeldet sind 3.685 Menschen. Das sind 88 Betroffene oder 2,4 Prozent mehr als im November und 953 oder 34,9 Prozent mehr als im letztjährigen Dezember. Die Gruppe schwerbehinderter Menschen umfasst derzeit 1.522 Arbeitslose. Das sind zehn Personen oder 0,7 Prozent mehr als vor einem Monat und 300 oder 24,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Corona: Zugang Arbeitslose aus Beschäftigung am 1. Arbeitsmarkt 

So haben sich von April bis Dezember 12.377 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 1.156 Personen oder 10,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die meisten Zugänge kommen aus diesen Branchen: Verarbeitendes Gewerbe mit 1.901, Handel mit 1.778, Zeitarbeit mit 1.455, wirtschaftliche Dienstleistungen mit 1.019, Logistik mit 800 und das Gastgewerbe mit 753.

Zugang Arbeitsstellen im Berichtsmonat – Leicht gebremst

Die Personalnachfrage bleibt den zweiten Monat in Folge leicht rückläufig. So haben die Arbeitgeber im Dezember 807 offene Stellen gemeldet. Das sind sechs Angebote oder 0,7 Prozent weniger als im Vormonat und 32 oder 3,8 Prozent weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 9.947 Vakanzen gemeldet. Das sind 2.594 Ausschreibungen oder 20,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 3.727 gemeldete Stellen. Das sind 44 Angebote oder 1,2 Prozent mehr als ein Monat zuvor, aber 823   oder 18,1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die meisten Stellen werden in diesen Branchen angeboten: Zeitarbeit: 877, Handel: 543, Gesundheits- und Sozialwesen: 507, Verarbeitendes Gewerbe: 302.  

Unterbeschäftigung leicht gestiegen

Unter dem Begriff der Unterbeschäftigung werden grundsätzlich zwei Gruppen subsummiert: Zum einen die registrierten Arbeitslosen, zum anderen diejenigen, die zwar nach Sozialgesetzbuch nicht als arbeitslos gezählt werden, aber ohne reguläres Beschäftigungsverhältnis sind. Dazu gehören beispielsweise Menschen, die sich in einer beruflichen Weiterbildung befinden oder vorübergehend arbeitsunfähig sind. Mit darunter fallen auch Selbständige, die Gründerzuschuss erhalten. Beim Ausweisen der Unterbeschäftigung geht es um die transparente Darstellung der Beschäftigungssituation. Dazu die aktuellen Daten der Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) wie folgt: Im Berichtsmonat sind 16.538 Menschen unterbeschäftigt. Das sind 143 Personen oder 0,9 Prozent mehr als im Vormonat und 2.792 oder 20,3 Prozent mehr als im Dezember letzten Jahres. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 4,7 Prozent (Vormonat: 4,7 / Vorjahresmonat: 4,0).

Corona: Anzeigen von Kurzarbeit und benannte Personen

Von April bis Dezember wurden 7.182 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 112.073 Personen. Im Vorjahreszeitraum waren es 86 Anzeigen für Kurzarbeit, hinter denen 3.316 Personen standen. Im Dezember wurden 440 Anzeigen geprüft, in denen 4.023 Personen benannt sind.

Blick in die Städte und Landkreise

Stadt Fürth: Arbeitslosigkeit vergleichsweise deutlich gestiegen

Im Fürther Stadtgebiet sind im Dezember 4.415 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 115 Personen oder 2,7 Prozent mehr als im Vormonat und 846 oder 23,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt mit aktuell 5,8 Prozent um 0,2 Prozentpunkte höher als vor einem Monat und um 1,1 Prozentpunkte über dem Wert vom Dezember letzten Jahres. Die Personalnachfrage ist stark zurückgegangen. So haben die hiesigen Arbeitgeber im Berichtsmonat 140 offene Stellen gemeldet. Das sind 23 Angebote oder 14,1 Prozent weniger als ein Monat zuvor und zehn oder 6,7 Prozent weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 2.052 Vakanzen gemeldet. Das sind 740 Ausschreibungen oder 26,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 766 offene Stellen. Das sind 44 Angebote oder 5,4 Prozent weniger als vor einem Monat und 350 oder 31,4 Prozent weniger als im letztjährigen Dezember. Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 5.896 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 7,6 Prozent (Vormonat: 7,5 / Vorjahresmonat: 6,7).

Corona: Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit

Von April bis Dezember haben sich 3.673 Menschen arbeitslos gemeldet, die vorher am 1. Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 177 Personen oder 5,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Dezember waren es 405 Frauen und Männer. Das sind 15 Betroffene oder 3,6 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Von April bis Dezember wurden 1.616 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 22.885 Personen. Im Dezember waren es 107 Anzeigen, in denen 852 Personen benannt sind.

Landkreis Fürth: Arbeitslosenzahlen nur leicht gestiegen

Im Landkreis Fürth sind im Dezember 2.238 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 15 Personen oder 0,7 Prozent mehr als im Vormonat und 592 oder 36,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote bleibt mit aktuell 3,3 Prozent seit November unverändert, liegt jedoch um 0,8 Prozentpunkte höher als im Dezember letzten Jahres. Die Personalnachfrage bleibt abgekühlt. So haben die hiesigen Arbeitgeber im Berichtsmonat 85 offene Stellen gemeldet. Das sind exakt so viele wie im November, aber acht oder 8,6 Prozent weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 1.214 Vakanzen gemeldet. Das sind 351 Ausschreibungen oder 22,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 506 offene Stellen. Das sind sechs Angebote oder 1,2 Prozent mehr als im Vormonat, aber 106 oder 17,3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 2.747 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 4,1 Prozent (Vormonat: 4,1 / Vorjahresmonat: 3,3).

Corona: Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit

Von April bis Dezember haben sich 2.140 Menschen arbeitslos gemeldet, die vorher am 1. Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 268 Personen oder 14,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Dezember waren es 243 Frauen und Männer. Das sind 26 Betroffene oder 12,0 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Von April bis Dezember wurden 1.250 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 13.896 Personen. Im Dezember waren es 71 Anzeigen, in denen 399 Personen benannt sind.

Stadt Erlangen: Gegen den Trend - belebte Personalnachfrage  

Im Erlanger Stadtgebiet sind im Dezember 2.713 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 16 Personen oder 0,6 Prozent mehr als im Vormonat und 536 oder 24,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ist seit November um 0,1 Prozentpunkte auf aktuell 4,2 Prozent gestiegen und liegt damit 0,8 Prozentpunkte höher als im Vorjahresmonat. Die Personalnachfrage hat im Dezember angezogen. So haben die örtlichen Arbeitgeber im Berichtsmonat 240 offene Stellen gemeldet. Das sind 48 Angebote oder 25,0 Prozent mehr als ein Monat zuvor, aber 20 oder 7,7 Prozent weniger als im letztjährigen Dezember. Seit Jahresbeginn wurden 2.990 Vakanzen gemeldet. Das sind 791 Ausschreibungen oder 20,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 839 offene Stellen. Das sind 30 Angebote oder 3,7 Prozent mehr als im November, aber 287 oder 25,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 3.394 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 5,2 Prozent (Vormonat: 5,1 / Vorjahresmonat: 4,3).

Corona: Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit

Von April bis Dezember haben sich 2.311 Menschen arbeitslos gemeldet, die vorher am 1. Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 202 Personen oder 9,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Dezember waren es 216 Frauen und Männer. Das sind sieben Betroffene oder 3,1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Von April bis Dezember wurden 1.537 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 26.439 Personen. Im Dezember waren es 94 Anzeigen, in denen 578 Personen benannt sind.

Erlangen-Höchstadt: Arbeitslosigkeit gestiegen

Derzeit sind im Landkreis Erlangen-Höchstadt 1.981 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 30 Personen oder 1,5 Prozent mehr als im Vormonat und 540 oder 37,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote bleibt mit aktuell 2,5 Prozent seit November unverändert, liegt jedoch um 0,7 Prozentpunkte höher als im Vorjahresmonat. Nach einer belebten Personalnachfrage im Oktober und November haben sich die Arbeitgeber im Berichtsmonat zurückgehalten. So wurden im Dezember 125 offene Stellen gemeldet. Das sind 38 Angebote oder 23,3 Prozent weniger als ein Monat zuvor und 52 oder 29,4 Prozent weniger als im letztjährigen Dezember. Seit Jahresbeginn haben die hiesigen Arbeitgeber 1.657 Vakanzen gemeldet. Das sind 289 Ausschreibungen oder 14,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. der Bestand umfasst derzeit 667 offene Stellen. Das sind 14 Angebote oder 2,1 Prozent mehr als vor einem Monat, aber 43 oder 6,1 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 2.557 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 3,2 Prozent (Vormonat: 3,2 Prozent, Vorjahresmonat: 2,6 Prozent).

Corona: Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit

Von April bis Dezember haben sich 2.322 Menschen arbeitslos gemeldet, die vorher am 1. Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 323 Personen oder 16,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Dezember waren es 249 Frauen und Männer. Das sind zwei Betroffene oder 0,8 Prozent mehr als im Dezember letzten Jahres. Von April bis Dezember wurden 1.410 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 27.260 Personen. Im Dezember waren es 93 Anzeigen, in denen 880 Personen benannt sind.

Neustadt/Aisch - Bad Windsheim: Arbeitslosigkeit nur leicht gestiegen  

Corona: Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit

Von April bis Dezember haben sich 1.931 Menschen arbeitslos gemeldet, die vorher am 1. Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 186 Personen oder 10,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Dezember waren es 185 Frauen und Männer. Das sind 39 Betroffene oder 17,4 Prozent weniger als im Dezember letzten Jahres. Von April bis Dezember wurden 1.369 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 21.593 Personen. Im Dezember waren es 75 Anzeigen, in denen 1.314 Personen benannt sind.

Arbeitsagentur Neustadt/Aisch – Gegen den Trend: Arbeitslosigkeit sinkt leicht

Bei der Agentur für Arbeit Neustadt/Aisch sind derzeit 915 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind elf Personen oder 1,2 Prozent weniger als im Vormonat, aber 263 oder 40,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote bleibt mit aktuell 2,5 Prozent seit November unverändert, liegt jedoch um 0,7 Prozentpunkte höher als im Vorjahresmonat. Die Personalnachfrage bleibt zurückhaltend. So haben die hiesigen Arbeitgeber im Berichtsmonat 95 offene Stellen gemeldet. Das sind drei Angebote oder 3,1 Prozent weniger als ein Monat zuvor, aber 19 oder 25,0 Prozent mehr als im Dezember letzten Jahres. Seit Jahresbeginn wurden 1.032 Vakanzen gemeldet. Das sind 232 Ausschreibungen oder 18,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 439 offene Stellen. Das sind 20 Angebote oder 4,8 Prozent mehr als vor einem Monat, aber 83 oder 15,9 Prozent weniger als im letztjährigen Dezember.

Arbeitsagentur Bad Windsheim: Personalnachfrage bleibt belebt

Bei der Agentur für Arbeit Bad Windsheim sind derzeit 587 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 20 Personen oder 3,5 Prozent mehr als im Vormonat und 151 oder 34,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ist seit November um 0,1 Prozentpunkte auf aktuell 2,7 Prozent gestiegen und liegt damit um 0,7 Prozentpunkte höher als im Vorjahresmonat. Die Personalnachfrage bleibt, wie schon im November, belebt. So haben die hiesigen Arbeitgeber im Berichtsmonat 122 offene Stellen gemeldet. Das sind zehn Angebote oder 8,9 Prozent mehr als ein Monat zuvor und 39 oder 47,0 Prozent mehr als im Dezember letzten Jahres. Seit Jahresbeginn wurden 1.002 Vakanzen gemeldet. Das sind 191 Ausschreibungen oder 16,0 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 510 offene Stellen. Das sind 18 Angebote oder 3,7 Prozent mehr als vor einem Monat und 46 oder 9,9 Prozent mehr als im letztjährigen Dezember.