02.03.2021 | Presseinfo Nr. 8

Die Arbeitsmarktentwicklung im Monat Februar 2021

Arbeitsmarkt bleibt angespannt

 
- Arbeitslosenzahl geht nur geringfügig zurück

     Vormonat: Minus 25 Personen oder 0,2 Prozent auf 14.047
     Vorjahresmonat: Plus 3.083 Personen oder 28,1 Prozent

- Aktuelle Arbeitslosenquote: 4,1 Prozent - Vorjahr: 3,2 Prozent

- Corona - Kurzarbeit: Geprüfte Anzeigen: 8.276, Personen: 122.406

- Stellenzugang im Monat: Minus 7,4 Prozent gegenüber Vorjahresmonat
 

Im Agenturbezirk Fürth mit seinen Städten Fürth und Erlangen sowie den Landkreisen Fürth, Erlangen-Höchstadt und Neustadt/Aisch – Bad Windsheim sind aktuell 14.047 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 25 Personen oder 0,2 Prozent weniger als im Vormonat, aber 3.083 oder 28,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote bleibt mit aktuell 4,1 Prozent seit Januar unverändert, liegt jedoch um 0,9 Prozentpunkte höher als im Februar letzten Jahres.

Thomas Dippold, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Fürth, erklärt: „Unser Arbeitsmarkt ist nach wie vor angespannt. Zwar ist ein Rückgang der Arbeitslosenzahl zu sehen, dieser ist jedoch für einen Februar nur sehr gering und wesentlich schwächer als etwa 2019 und auch noch 2020 vor der Pandemie. Zudem ist der Abstand zum Vorjahr aktuell wieder größer geworden. So liegt der Arbeitslosenbestand rund 28 Prozent höher als vor einem Jahr. Im Januar lag dieser Wert noch bei knapp 25 Prozent über dem Vorjahresmonat. Durchaus positiv sehe ich die Entwicklung der Personalnachfrage im Februar. Diese muss allerdings relativiert werden. Wir hatten im Vormonat geradezu einen Absturz beim Stellenzugang, so daß wir dem Vor-Corona-Niveau immer noch weit hinterher hinken. Letztlich bleibt die entscheidende Frage, wie lange der Lockdown noch andauern und wie lange die finanzielle Decke der betroffenen Betriebe noch tragen wird. Hoffnung auf Lockerungen hinsichtlich wirtschaftlicher Aktivität geben steigende Impfkapazitäten sowie der vermehrte Einsatz von Schnell- und Selbsttests. Dennoch rechne ich damit, dass Kurzarbeit in den nächsten Wochen noch stark genutzt werden muss, um Beschäftigte möglichst zu halten. An dieser Stelle empfehle ich wo immer möglich, die Zeit in Kurzarbeit zur beruflichen Weiterbildung der Mitarbeiter zu nutzen. Dafür haben wir die finanziellen Mittel zur Qualifizierung Beschäftigter und selbstverständlich auch Arbeitsloser nochmals aufgestockt.“

Personengruppen – Mehr arbeitslose junge Erwachsene als im Januar

Derzeit sind 1.344 junge Erwachsene im Alter von 15 bis 25 Jahren arbeitslos gemeldet. Das sind 57 junge Menschen oder 4,4 Prozent mehr als im Vormonat und 269 oder 25,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. Darunter befinden sind 245 Jugendliche von 15 bis 20 Jahren. Deren Arbeitslosenzahl stieg seit Januar um acht Personen oder 3,4 Prozent und gegenüber dem Vorjahr sind es 35 oder 16,7 Prozent mehr. Am anderen Ende der Altersklassen ging die Arbeitslosigkeit zurück. So sind aktuell 5.147 Frauen und Männer im Alter ab 50 Jahren arbeitslos gemeldet. Das sind 27 Ältere oder 0,5 Prozent weniger als ein Monat zuvor, aber 1.279 oder 33,1 Prozent mehr als im Februar letzten Jahres. Darunter befinden sich 3.514 Arbeitslose ab 55 Jahren. Deren Anzahl hat sich seit Januar nicht verändert, liegt jedoch um 976 Personen oder 38,5 Prozent höher als vor einem Jahr. Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen mit ausländischem Pass beträgt 4.242. Das sind 64 Betroffene oder 1,5 Prozent mehr als im Vormonat und 824 oder 24,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Als langzeitarbeitslos gemeldet sind 4.062 Menschen. Das sind 105 Betroffene oder 2,7 Prozent mehr als im Januar und 1.281 oder 46,1 Prozent mehr als im letztjährigen Februar. Die Gruppe schwerbehinderter Menschen umfasst derzeit 1.559 Arbeitslose. Das sind 33 Personen oder 2,1 Prozent weniger als vor einem Monat, aber 263 oder 20,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Corona: Zugang Arbeitslose aus Beschäftigung am 1. Arbeitsmarkt 

So haben sich von April 2020 bis Februar dieses Jahres 15.520 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 879 Personen oder 6,0 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die meisten Zugänge kommen aus diesen Branchen: Verarbeitendes Gewerbe mit 2.322, Handel mit 2.186, Zeitarbeit mit 1.815, wirtschaftliche Dienstleistungen mit 1.322, Logistik mit 1.026 sowie das Baugewerbe mit 1.021.

Zugang Arbeitsstellen im Berichtsmonat – Personalnachfrage belebt

Nach rückläufigen Stellenzugängen im November und Dezember letzten Jahres und dem darauffolgenden Absturz im Januar zieht die Personalnachfrage aktuell umso deutlicher an. So haben die Arbeitgeber im Berichtsmonat 1.044 offene Stellen gemeldet. Das sind 469 Angebot oder 81,6 Prozent mehr als im Vormonat, aber 83 oder 7,4 Prozent weniger als im Februar letzten Jahres. Seit Jahresbeginn wurden 1.619 Vakanzen gemeldet. Das sind 274 Ausschreibungen oder 14,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 3.683 offene Stellen. Das sind 217 Angebote oder 6,3 Prozent mehr als ein Monat zuvor, aber 771 oder 17,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die meisten Stellen werden in diesen Branchen angeboten: Zeitarbeit: 884, Handel: 555, Gesundheits- und Sozialwesen: 466, Verarbeitendes Gewerbe: 329.

Unterbeschäftigung seit Januar leicht gestiegen

Unter dem Begriff der Unterbeschäftigung werden grundsätzlich zwei Gruppen subsummiert: Zum einen die registrierten Arbeitslosen, zum anderen diejenigen, die zwar nach Sozialgesetzbuch nicht als arbeitslos gezählt werden, aber ohne reguläres Beschäftigungsverhältnis sind. Dazu gehören beispielsweise Menschen, die sich in einer beruflichen Weiterbildung befinden oder vorübergehend arbeitsunfähig sind. Mit darunter fallen auch Selbständige, die Gründerzuschuss erhalten. Beim Ausweisen der Unterbeschäftigung geht es um die transparente Darstellung der Beschäftigungssituation. Dazu die aktuellen Daten der Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) wie folgt: Im Berichtsmonat sind 17.583 Menschen unterbeschäftigt. Das sind 96 Personen oder 0,5 Prozent mehr als im Vormonat und 2.736 oder 18,4 Prozent mehr als im Februar letzten Jahres. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 5,0 Prozent (Vormonat: 5,0 / Vorjahresmonat: 4,3).

Corona: Anzeigen von Kurzarbeit und benannte Personen

Von April 2020 bis Februar dieses Jahres wurden 8.276 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 122.406 Personen. Im Vorjahreszeitraum waren es 111 Anzeigen für Kurzarbeit, hinter denen 3.993 Personen standen. Im Februar wurden 409 Anzeigen geprüft, in denen 3.972 Personen benannt sind.

Blick in die Städte und Landkreise

Stadt Fürth: Personalnachfrage sogar etwas stärker als vor einem Jahr

In der Stadt Fürth sind derzeit 4.768 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind fünf Personen oder 0,1 Prozent mehr als im Vormonat und 902 oder 23,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ist seit Januar um 0,1 Prozentpunkte auf aktuell 6,3 Prozent gestiegen und liegt damit um 1,2 Prozentpunkte höher als im letztjährigen Februar. Die Personalnachfrage hat nach zwei zurückhaltenden Monaten deutlich an Fahrt aufgenommen und ist sogar etwas stärker als vor einem Jahr. So haben die lokalen Arbeitgeber im Berichtsmonat 219 offene Stellen gemeldet. Das sind 91 Angebote oder 71,1 Prozent mehr als im Januar und fünf oder 2,3 Prozent mehr als im Februar letzten Jahres. Seit Jahresbeginn wurden 347 Vakanzen gemeldet. Das sind 48 Ausschreibungen oder 12,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 775 offene Stellen. Das sind 32 Angebote oder 4,3 Prozent mehr als ein Monat zuvor, aber 322 oder 29,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 6.177 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 8,0 Prozent (Vormonat: 7,9 / Vorjahresmonat: 7,2).

Corona: Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit

Von April 2020 bis Februar dieses Jahres haben sich 4.609 Menschen arbeitslos gemeldet, die vorher am 1. Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 87 Personen oder 1,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Februar waren es 355 Frauen und Männer. Das sind 42 Betroffene oder 10,6 Prozent weniger als vor einem Jahr. Von April 2020 bis Februar dieses Jahres wurden 1.865 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 25.900 Personen. Im Februar waren es 77 Anzeigen, in denen 1.258 Personen benannt sind.

Landkreis Fürth: Arbeitslosigkeit leicht gesunken

Im Landkreis Fürth sind derzeit 2.427 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das 21 Personen oder 0,9 Prozent weniger als im Vormonat, aber 578 oder 31,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ist seit Januar um 0,1 Prozentpunkte auf aktuell 3,6 Prozent gesunken und liegt damit um 0,8 Prozentpunkte höher als im letztjährigen Februar. Die Personalnachfrage ist belebt. So haben die ansässigen Arbeitgeber im Berichtsmonat 114 offene Stellen gemeldet. Das sind 26 Angebote oder 29,5 Prozent mehr als ein Monat zuvor, aber 44 oder 27,8 weniger als im Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn wurden 202 Vakanzen gemeldet. Das sind 39 Ausschreibungen oder 16,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 507 offene Stellen. Das sind drei Angebote oder 0,6 Prozent weniger als im Vormonat und 89 oder 14,9 Prozent weniger als vor einem Jahr. Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 2.947 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 4,4 Prozent (Vormonat: 4,3 / Vorjahresmonat: 3,6).

Corona: Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit

Von April 2020 bis Februar dieses Jahres haben sich 2.705 Menschen arbeitslos gemeldet, die vorher am 1. Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 233 Personen oder 9,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Februar waren es 212 Frauen und Männer. Das sind vier Betroffene oder 1,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Von April 2020 bis Februar dieses Jahres wurden 1.445 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 15.121 Personen. Im Februar waren es 73 Anzeigen, in denen 607 Personen benannt sind.

Stadt Erlangen: Personalnachfrage sprunghaft gestiegen  

In der Stadt Erlangen sind derzeit 2.957 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 19 Personen oder 0,6 Prozent mehr als im Vormonat und 677 oder 29,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote bleibt mit aktuell 4,5 Prozent seit Januar unverändert, liegt jedoch um 1,0 Prozentpunkte höher als im Februar letzten Jahres. Die Personalnachfrage ist sprunghaft angestiegen. So haben die örtlichen Arbeitgeber im Berichtsmonat 335 offene Stellen gemeldet. Das sind 208 Angebote oder 163,8 Prozent mehr als ein Monat zuvor, aber 25 oder 6,9 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn wurden 462 Vakanzen gemeldet. Das sind 133 Ausschreibungen oder 22,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 813 offene Stellen. Das sind 148 Angebote oder 22,3 Prozent mehr als im Vormonat, aber 288 oder 26,2 Prozent weniger als im letztjährigen Februar. Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 3.626 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 5,5 Prozent (Vormonat: 5,4 / Vorjahresmonat: 4,5).

Corona: Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit

Von April 2020 bis Februar dieses Jahres haben sich 2.867 Menschen arbeitslos gemeldet, die vorher am 1. Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 178 Personen oder 6,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Februar waren es 198 Frauen und Männer. Das sind 23 Person oder 10,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Von April 2020 bis Februar dieses Jahres wurden 1.755 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 28.591 Personen. Im Februar waren es 91 Anzeigen, in denen 896 Personen benannt sind.

Erlangen-Höchstadt: Arbeitslosigkeit nur leicht gestiegen

Im Landkreis Erlangen-Höchstadt sind derzeit 2.235 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind zwölf Personen oder 0,5 Prozent mehr als im Vormonat und 528 oder 30,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote bleibt mit aktuell 2,8 Prozent seit Januar unverändert, liegt jedoch um 0,6 Prozentpunkte höher als im Februar letzten Jahres. Die Personalnachfrage ist belebt. So haben die ansässigen Arbeitgeber 151 offene Stellen gemeldet. Das sind 53 Angebote oder 54,1 Prozent mehr als ein Monat zuvor, aber 35 oder 18,8 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn wurden 249 Vakanzen gemeldet. Das sind 51 Ausschreibungen oder 17,0 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 593 offene Stellen. Das sind zwei Angebote oder 0,3 Prozent weniger als im Vormonat und 40 oder 6,3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 2.758 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 3,5 Prozent (Vormonat: 3,5 Prozent, Vorjahresmonat: 2,9 Prozent).

Corona: Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit

Von April 2020 bis Februar dieses Jahres haben sich 2.935 Menschen arbeitslos gemeldet, die vorher am 1. Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 318 Personen oder 12,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Februar waren es 221 Frauen und Männer. Das sind elf Betroffene oder 5,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Von April 2020 bis Februar dieses Jahres wurden 1.615 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 29.281 Personen. Im Februar waren es 79 Anzeigen, in denen 495 Personen benannt sind.

Neustadt/Aisch - Bad Windsheim: Personalnachfrage deutlich gestiegen  

Corona: Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit

Von April 2020 bis Februar dieses Jahres haben sich 2.404 Menschen arbeitslos gemeldet, die vorher am 1. Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 63 Personen oder 2,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Februar waren es 154 Frauen und Männer. Das sind 46 Betroffene oder 23,0 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Von April 2020 bis Februar dieses Jahres wurden 1.596 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 23.513 Personen. Im Februar waren es 89 Anzeigen, in denen 716 Personen benannt sind.

Arbeitsagentur Neustadt/Aisch – Arbeitslosigkeit gesunken

Bei der Agentur für Arbeit Neustadt/Aisch sind derzeit 1.021 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 20 Personen oder 1,9 Prozent weniger als im Vormonat, aber 281 oder 38,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote bleibt mit aktuell 2,8 Prozent seit Januar unverändert, liegt jedoch um 0,8 Prozentpunkte höher als im Februar letzten Jahres. Die Personalnachfrage ist belebt. So haben die hiesigen Arbeitgeber im Berichtsmonat 103 offene Stellen gemeldet. Das sind 18 Angebote oder 21,2 Prozent mehr als ein Monat zuvor, aber vier oder 3,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn wurden 188 Vakanzen gemeldet. Das sind zehn Ausschreibungen oder 5,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 486 offene Stellen. Das sind 35 Angebote oder 7,8 Prozent mehr als im Vormonat, aber 57 oder 10,5 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Arbeitsagentur Bad Windsheim: Stellenangebot leicht über Vorjahresniveau

Bei der Agentur für Arbeit Bad Windsheim sind derzeit 639 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 20 Personen oder 3,0 Prozent weniger als im Vormonat, aber 117 oder 22,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ist seit Januar um 0,1 Prozentpunkte auf aktuell 2,9 gesunken, liegt jedoch um 0,5 Prozentpunkte höher als im Februar letzten Jahres. Die Personalnachfrage ist sprunghaft angestiegen, sodass das Stellenangebot insgesamt das Vorjahresniveau sogar leicht übersteigt. So haben die hiesigen Arbeitgeber im Berichtsmonat 122 offene Stellen gemeldet. Das sind 73 Angebote oder 149,0 Prozent mehr als im Vormonat und 20 oder 19,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 171 Vakanzen gemeldet. Das sind sieben Ausschreibungen oder 4,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 509 offene Stellen. Das sind sieben Angebote oder 1,4 Prozent mehr als ein Monat zuvor und 25 oder 5,2 Prozent mehr als im letztjährigen Februar.