09.08.2021 | Presseinfo Nr. 29

„Assistierte Ausbildung flexibel“ fördert Fachkräftenachwuchs

Das neue Förderinstrument „Assistierte Ausbildung flexibel“ (AsA flex) dient der Sicherung von Nachwuchskräften. Es unterstützt Jugendliche in der Bewerbungsphase und stabilisiert sie im Ausbildungsverhältnis.
 

An Fachkräften fehlt es zunehmend. Die Engpässe werden größer. Das spüren viele Unternehmen momentan auf dem Ausbildungsmarkt. Die Gewinnung Jugendlicher als zukünftige Spezialistinnen und Spezialisten unterstützen die Agentur für Arbeit Gelsenkirchen/Bottrop, das Integrationscenter für Arbeit Gelsenkirchen (Jobcenter IAG) und das Jobcenter Arbeit für Bottrop (AfB) ab sofort mit der „Assistierten Ausbildung flexibel“ (AsA flex). Das Förderinstrument ermöglicht es, die Erfolgsaussichten Jugendlicher in der Bewerbungsphase zu erhöhen und laufende Ausbildungsverhältnisse zu festigen. In diesem neuen Förderinstrument gehen die „Assistierte Ausbildung“ und die „Ausbildungsbegleitenden Hilfen“ auf.

Um zukünftige Fachkräfte zu entwickeln und zu binden, sind Unternehmen zunehmend bereit, Ausbildungsstellen mit einer Bewerberin oder einem Bewerber auch dann zu besetzen, wenn die Qualifikationen zwar nicht ganz den Wunschvorstellungen entsprechen, aber Potentiale gesehen werden und wenn daher die Perspektive stimmt. Eine Förderung durch AsA flex unterstützt Jugendliche in solchen Fällen gezielt in der Entwicklung zu Fachkräften und stabilisiert damit das Ausbildungsverhältnis.

„Gefördert werden durch AsA flex junge Menschen, die ohne Unterstützung eine Berufsausbildung nicht aufnehmen oder fortsetzen können oder voraussichtlich Schwierigkeiten haben werden, eine Berufsausbildung abzuschließen. Auch eine betriebliche Einstiegsqualifizierung, eine Art sozialversicherungspflichtiges Praktikum, kann unterstützt werden“, betont Valeska Hurraß, Geschäftsführerin operativ der Arbeitsagentur Gelsenkirchen.

AsA flex ermöglicht unter anderem, Jugendliche sprachlich zu fördern und ihnen begleitend fachliche Fähigkeiten zu vermitteln. Die Unterstützung der Auszubildenden orientiert sich stets am individuellen Förderbedarf.

Kontakt zur Arbeitsagentur:

Interessierte Jugendliche können sich in der Berufsberatung der Arbeitsagentur unter der Rufnummer 0209 164 222 (montags bis donnerstags von 9 - 16 Uhr und freitags von 9 - 14 Uhr) melden.

Unternehmen wenden sich unter der kostenfreien Servicenummer 0800 4 55555 20 an den Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur.

Kontakt zum Integrationscenter für Arbeit Gelsenkirchen:

Interessierte Jugendliche können sich unter der Service-Nr. 0209/60509-0 (montags bis mittwochs von 8 – 16.00 Uhr, donnerstags von 8 – 18.00 Uhr und freitags von 8 – 12.30 Uhr) oder per Email an Jobcenter-Gelsenkirchen.Ausbildungsvermittlung@jobcenter-ge.de melden.

Unternehmen wenden sich unter der kostenfreien Servicenummer 0209 60509-100 an den Service für Arbeitgebende des Jobcenters.

Kontakt zum Jobcenter Arbeit für Bottrop (AfB):

Interessierte Jugendliche können sich unter der Service-Nr. 02041-7764-0 (montags bis dienstags von 8 – 15.30 Uhr, mittwochs 8 – 13.00 Uhr, donnerstags von 8 – 18.00 Uhr und freitags von 8 – 12.30 Uhr) oder per Email an Jobcenter-Arbeit-fuer-Bottrop.210@jobcenter-ge.de  melden.

Arbeitgeber/Unternehmen wenden sich an die Hotline 02041-7764-555 des Arbeitgeberservice im Jobcenter Arbeit für Bottrop.