23.11.2020 | Presseinfo Nr. 74

"Lehramt studieren" Thema im abi-Chat

• Chat am Mittwoch, 25. November, im abi>>Portal der Arbeitsagentur

• Experten antworten Schülern und Studienanfängern

• abi>>Chat rund um die Berufswahl

Wissen vermitteln, Orientierung geben, Charakter bilden – Lehrer übernehmen wichtige Aufgaben für die Gesellschaft. Das reizt offenbar viele junge Menschen: Die Zahl der Lehramtsstudierenden ist hoch. Doch worum geht es im Studium überhaupt? Was müssen Interessierte dafür mitbringen? Und wie sieht es mit den Einstellungschancen für Absolvent*innen aus? Diese und viele weitere Fragen beantworten die Experten beim nächsten abi>> Chat am 25. November von 16 bis 17.30 Uhr.

Interessierte loggen sich ab 16 Uhr ein unter http://chat.abi.de und stellen ihre Fragen direkt im Chatraum. Die Teilnahme ist kostenfrei. Wer zum angegebenen Termin keine Zeit hat, kann seine Fragen auch gerne vorab an die abi>> Redaktion richten (abi-redaktion@meramo.de) und die Antworten im Chatprotokoll nachlesen, das nach dem Chat im abi>> Portal veröffentlicht wird.

Zusatzinfo

Lehramt boomt: Knapp 254.000 Studierende, die eine Lehramtsprüfung anstreben, zählte das Statistische Bundesamt im Wintersemester 2019/20 an deutschen Hochschulen. Zehn Jahre zuvor waren es lediglich 210.000. Nach erfolgreichem Abschluss dürfen sie auf gute Einstellungschancen hoffen. Laut Bundesagentur für Arbeit (BA) hat sich der Arbeitsmarkt weiter positiv entwickelt. Die Nachfrage nach Lehrpersonal stabilisierte sich auf hohem Niveau, die Arbeitslosigkeit ist gering. Wie optimistisch die individuellen Prognosen ausfallen, hängt aber natürlich auch von Faktoren wie der im Studium gewählten Schulform, des Schulfachs und des Bundeslands ab.

Fingerspitzengefühl und Stressresistenz

In jedem Fall steckt der Lehrerberuf voller Herausforderungen. Lehrkräfte vermitteln Wissen, getan ist es damit aber nicht. Sie fungieren als Ansprechpartner für junge Menschen, begleiten diese beim Erwachsenwerden, geben Orientierung und ebnen den Übergang in Studium und Ausbildung. Das ist fordernd und bedarf Fingerspitzengefühl sowie Stressresistenz. Zudem verändern Entwicklungen wie die Digitalisierung den Schullalltag rasant. Der diesjährige Lockdown aufgrund der Covid19-Pandemie dürfte hier als Beschleuniger wirken.