09.03.2021 | Presseinfo Nr. 17

Berufswahl-Telefonaktion zur Woche der Ausbildung

• Arbeitsagentur bietet Telefonaktion für Jugendliche und deren Eltern, um bei der Berufswahl zu unterstützen

• Jugendliche und Arbeitgeber werden bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle bzw. einem Auszubildenden beraten

• Berufsberater stehen am 16. und 18. März von 14 bis 19 Uhr telefonisch zur Verfügung
 

Jugendliche bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle und Unternehmen bei der Besetzung von Ausbildungsstellen zu unterstützen, sind die Ziele der „Woche der Ausbildung“. Die seit Jahren bewährte Aktion finden in diesem Jahr bundesweit vom 15. bis 19. März statt. Organisator ist die Arbeitsagentur.

Im Vogelsbergkreis bieten Berufsberater zwei Telefonsprechtage für Jugendliche auf Ausbildungssuche und deren Eltern an. Sie stehen am 16. und 18. März von jeweils 14 bis 19 Uhr telefonisch unter 06641 964520 zur Verfügung. Ausdrücklich sind auch Interessierte eingeladen anzurufen, die derzeit noch nicht in Kontakt zur Arbeitsagentur stehen. Die Teilnahme ist kostenlos.

„Leider besteht durch die Pandemie eine große Unsicherheit, sowohl bei den Jugendlichen und auch bei den Betrieben“, kommentiert Michael Rausch, Berufsberater der Arbeitsagentur Gießen. „Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten und zahlreiche offene Ausbildungsstellen. Daher bieten wir diese Telefonaktion an und möchten bei der Suche nach und der Besetzung von Ausbildungsstellen behilflich sein.“ Es könnten individuelle Fragen gestellt oder auch ein Termin mit den Berufsberatern vereinbart werden, ergänzt Rausch.

Arbeitgeber können von Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 18 Uhr die kostenfreie Rufnummer 0800 4555520 nutzen oder ihren persönlichen Ansprechpartner bei der Agentur für Arbeit kontaktieren.

Zusatzinformationen

Eine berufliche Ausbildung ist für junge Menschen der Grundstein für eine dauerhafte existenzsichernde und erfüllende Beschäftigung. Für Arbeitgeber ist Ausbildung ein wesentlicher Bestandteil der eigenen Fachkräftesicherung. Durch Ausbildung sichern sie sich ihren eigenen Nachwuchs, beugen Personalengpässen vor und erhalten ihre Wettbewerbsfähigkeit. Aufgrund der demografischen Entwicklung sinkt allerdings die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber, die eine duale Ausbildung anstreben. Bereits heute fällt es Unternehmen in verschiedenen Branchen zunehmend schwerer, geeigneten Nachwuchs zu finden. Viele Lehrstellen bleiben unbesetzt. Diese Tendenz wird sich in den nächsten Jahren vermutlich fortsetzen und die Situation noch verschärfen. Darum ist es von besonderer Bedeutung, möglichst attraktive Ausbildungsstellen zu schaffen und zielgruppengerecht zu bewerben. Eine weitere Chance liegt in der stärkeren Ausschöpfung von Potentialen, die bislang noch nicht vollständig genutzt werden (z. B. Jugendliche mit Behinderungen oder mit Migrationshintergrund).