Studentinnen und Akademikerinnen

Studieren und Berufseinstieg mit Kind, Studieren in MINT, Berufsfindung, Bewerbung,
Vielfalt als Ressource, Resilienz

Workshops für Studierende und Akademikerinnen


Um Studium und Berufseinstieg für Frauen, insbesondere in MINT-Fächern und für Studierende mit Kind zu verbessern, biete ich Seminare und Vorträge an.
Hierbei kooperiere ich mit der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Technischen Hochschule Mittelhessen und dem Studentenwerk Gießen (Beratung und Service) , dem Jobcenter Gießen und unserem Hochschulteam der Agentur für Arbeit Gießen.


Partner sind insbesondere das Gleichstellungsbüro der Technischen Hochschule Mittelhessen sowie Career Centre und Graduiertenzentrum für Geistes- und Kulturwissenschaften der Justus Liebig Universität Gießen und die Familienservicestellen und das Studentenwerk der Hochschulen.
Gemeinsam bieten wir Veranstaltungen zu

  • Studium, Berufseinstieg und Karriere mit Kind
  • Berufsfindung für Promovierende und PostDocs
  • Kompetenzfeststellung, Bewerbung und Vorstellungsgespräch
  • Vielfalt der Herkunft als Ressource nutzen
  • Resilienz und Studieren im Gleichgewicht

Geplante Termine für die (Online-)Veranstaltungen finden Sie hier:

und in der zentralen Veranstaltungsdatenbank:

Alle Angebote des Hochschulteams finden Sie hier.
Fehlt Ihnen etwas oder wünschen Sie weitere Kooperation? Sprechen Sie mich an:

Beratung: Das Hochschulteam informiert und berät über berufliche Möglichkeiten, Bewerbung und Berufseinstieg nach dem Studium sowie bei Studienzweifeln.
Sie erreichen das Hochschulteam unter:

Im Folgenden einige Beispiele für Veranstaltungen:


Wir sind anders – wir sind bunt - na und! – Vielfalt als Ressource - für Studentinnen
Online-Seminar für mehr Vielfalt am Arbeitsmarkt


Gemischte Teams bieten Vorteile. Mitarbeiter*innen bringen aufgrund ihrer Verschiedenheit unterschiedliche Kompetenzen und diverse Sichtweisen ein.
Mit welchen Besonderheiten können Sie Teams bereichern?
Dem wollen wir im Online-Workshop auf die Spur kommen.
Insbesondere für Frauen in technischen Berufen, mit Behinderungen, mit Migrationshintergrund, mit Kinderwunsch, Kopftuch, dunklerer Hautfarbe, Women of Color, BIPoC oder „Arbeiterkinder“ sind Bildungskarriere und Einstieg in den Beruf oft ein wenig anspruchsvoller, als für männliche „Mainstream-Hessen“.
Da aber nicht jedes Unternehmen Erfahrungen mit allen denkbaren Besonderheiten haben kann, ist es an jedem selbst, mit vielleicht falschen Vorstellungen umzugehen und die eigenen Vorteile für Arbeitgeber*innen herauszuarbeiten und zu präsentieren.

Den Berufsberaterinnen Christine Schramm-Spehrer, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, und Christiane Meyer-Fenderl vom Hochschulteam geht es darum zu zeigen, dass Vielfalt Ressourcen beinhaltet und alle weiterbringt.
Die Referentinnen können aus eigenen Erfahrungen aufgrund von Migrationshintergrund, sozialer Herkunft, Frau in Führung, junger Frau in Führung, Frau in Männerdomänen berichten.
Ein Seminar für Frauen und Männer mit Besonderheiten und welche, die mehr die der anderen lernen möchten.
Hintergrund:
Vielfalt am Arbeitsplatz setzt sich vielerorts durch. Nicht nur in kreativen Branchen oder bei Startups, sondern auch in konservativeren Arbeitsbereichen. Der Grund ist der mittlerweile anerkannte wirtschaftliche Vorteil durch die sogenannte Diversität. Wie Männer und Frauen davon beruflich profitieren können, ist Thema eines Online-Seminars.

Angeboten wird der Workshop von der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Arbeitsagentur Gießen in Kooperation mit dem THM Gleichstellungsbüro.


„Mein Beruf – meine Ziele“
– Dimensionen in der Berufsfindung. Workshop für Frauen zur Erweiterung des Berufswahlspektrums beim Einstieg in Wirtschaft und Verwaltung.

Forschen, schreiben, veröffentlichen – damit kennen Sie sich aus.
Karrierewege in der Uni – auch kein Problem.
Aber ist es das, was Sie wollen?
Das, was zu Ihrem Leben passt?
Und: Was ginge denn sonst noch?
Gäbe es auch Alternativen, die sich nicht so auf den ersten Blick erschließen?
Oder sich für Sie als Frau erst einmal untypisch anfühlen?
Wir möchten Sie dabei unterstützen, Alternativen zu wissenschaftlichen Karrierewegen erarbeiten. Gemeinsam wollen wir überlegen, ob es gendertypische Herausforderungen in Ihrer Zukunft geben könnte und wie Sie diese dann in Ihre Berufs- und Lebenswegplanung einbeziehen könnten.
Wenn Sie alternative Karrierewege außerhalb der Wissenschaft frühzeitig durchdenken, vielleicht auch erst einmal als „Plan B“, haben Sie die Chance, sich für diese Wege bereits während der Promotion möglichst gut vorzubereiten.
Inhalt & Methode
Einstieg/Überblick:
Nach einem Überblick über die Aufgaben in der Berufswegplanung wollen wir diese Schritt für Schritt andenken und in Übungen vertiefen.
Kompetenzen:
Wo stehe ich in meiner persönlichen und beruflichen Entwicklung momentan?
Welche Kompetenzen und Erfahrungen haben mir geholfen, die aktuelle Position zu erreichen? Arbeitsblatt, alternativ MindMap
Rahmen:
Welche Werte, Wünsche und Rahmenbedingungen sind für mich relevant?
Welche Besonderheiten bringt die Rolle als Frau jetzt oder in der Zukunft mit sich, beispielsweise als Frau in Führung, als Familienfrau oder Frau mit Pflegepflichten?
Assoziatives Zeichnen, alternativ MindMap
Recherche:
Welche Optionen könnten mir offenstehen? – Alternativen – Perspektiven
Wie erfahre ich mehr über Verdienstmöglichkeiten? – Recherche und Positionierung
geleitete Internet-Recherche über Rechner der Dozentin und Link-Liste
Bewerten und Entscheiden:
Was ist mir wichtig? Welche Alternativen möchte ich bevorzugt vorantreiben?
Ableitung von Entscheidungskriterien und persönliche Abwägung
Umsetzen:
Welche nächsten Schritte muss ich gehen, um meine Ziele zu erreichen?
Wie kann ich diese Schritte planen und umsetzen?


Das kann ich! Vorbereitung auf die Bewerbung

Bevor ich andere überzeugen kann, muss ich selbst meine Stärken erkennen, schätzen und vertreten können. Fragt man Menschen, können sie oft schnell aufzählen, was sie nicht können. Doch im Studium werden neben Fachwissen weitere Kompetenzen fürs Berufsleben erworben. Meist haben Sie Erfahrungen in anderen Lebensbereichen gesammelt, die bei einer Bewerbung Pluspunkte bringen. Hobbys, Projekte, Jobs, Praktika, Vereine, Familie – das hat sehr wohl mit Kompetenzentwicklung zu tun.

Wir wollen gemeinsam Ihre Ressourcen erkunden und Ihre Stärken bilanzieren:
- Leben heißt Lernen: Welche Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen haben Sie bisher erworben?
- Wie können Sie diese erfolgreich in Bewerbung und Assessment einsetzen?

Die Beraterin im Hochschulteam Iris Heilgendorf hat Diplom-Sozialwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität und der University of Wisconsin, Whitewater studiert. Sie hat jahrelange Beratungserfahrung mit studentischen Incomings und internationalen Promovierenden an der JLU gesammelt.
Zurzeit berät sie als Intercultural Coach und Berufsberaterin Absolvierende und Studierende der Gießener Hochschulen in Fragen der beruflichen Orientierung. Zudem bietet sie auch zahlreiche Präsenz- und Onlineworkshops rund um den Orientierungs- und Bewerbungsprozess an.


Für Studentinnen THM und Alumnae: Die schriftliche Bewerbung

Für Ihre Bewerbung müssen Sie einige Grundregeln beherrschen und sollten außerdem wissen, worauf Personalentscheider achten. Wenn Sie gegen eine Vielzahl von Mitbewerber/innen antreten, reicht eine Standardbewerbung nicht aus. Bewerben Sie sich individuell - mit Ihren persönlichen Argumenten. Arbeitgeber wollen wissen, ob Ihr Fachwissen, Ihre Praxiserfahrung und Ihre Motivation zur Stelle passen.
In diesem Seminar erlernen Sie die Basics, um Ihre Bewerbung selbständig formulieren zu können. Wir besprechen auch inhaltliche und formale Besonderheiten der Online-Bewerbung.
Sie können das Seminar als Einstieg in das Thema nutzen, aber auch dafür, bisher eingesetzte Bewerbungen zu optimieren.


Iris Heilgendorf hat Diplom-Sozialwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität und der University of Wisconsin, Whitewater studiert. Sie hat jahrelange Beratungserfahrung mit studentischen Incomings und internationalen Promovierenden an der JLU gesammelt.
Zurzeit berät sie als Intercultural Coach und Berufsberaterin Absolvierende und Studierende der Gießener Hochschulen in Fragen der beruflichen Orientierung. Zudem bietet sie auch zahlreiche Präsenz- und Onlineworkshops rund um den Orientierungs- und Bewerbungsprozess an.


Studieren mit Kind - Ich habs geschafft

Ein Studium mit Kind stellt eine besondere Herausforderung dar.
Die Familienservicestelle des Studentenwerkes der JLU Gießen bietet gemeinsam mit der Hochschulteam der Arbeitsagentur Gießen Veranstaltungen, um gemeinsam den Einstieg zu planen:
– Worauf sollten Sie achten?
– Welche Angebote gibt es?
– Wie können Sie es sich leichter machen?
Eine ehemalige Studierende erzählt, wie es ihr gelungen ist, Studium und Kind unter einen Hut zu bringen, ihren Abschluss zu machen und erfolgreich in den Beruf einzusteigen. Sie berichtet:
– Wie ist es, mit Kind zu studieren?
– Zeitmanagement beim Studium mit Kind
– Teilzeitstudium
– Berufseinstieg
Anschließend besteht Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen.


Kind und Studium - die Finanzen

Studieren mit Kind – wie soll ich das finanziell schaffen. Die Akteure zeigen Möglichkeiten der Finanzierung und Ansprechpartner auf.
In Kooperation mit der Familienservicestelle am Studentenwerk Gießen, dem Gleichstellungsbüro der Technischen Hochschule Mittelhessen, der Zentralen Studienberatung der Justus-Liebig Unversität Gießen und der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters Gießen.


Frauen in Gehaltsverhandlungen

Frauen verdienen in Deutschland etwa 23% weniger als Männer. Etwa zwei Drittel dieses „Gender Pay Gap“ erklären die Statistiker des Statistischen Bundesamtes mit strukturellen Unterschieden zwischen den Geschlechtern.  Frauen arbeiten eher in schlechter bezahlten Berufen und im Durchschnitt auf niedrigeren Führungsstufen. Zudem fällt unter Frauen die Neigung zur Teilzeitbeschäftigung höher aus. Allerdings bleibt auch unter Einbezug der Strukturunterschiede immer noch ein realer Lohnunterschied von etwa 8 Prozent zwischen Frauen und Männern. Forscherinnen und Forscher sehen vor allem unterschiedliche Vorgehensweisen bei Gehaltsverhandlungen als Ursache für diese Ungleichheit in der Bezahlung. Frauen treten im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen bei Lohnverhandlungen in der Regel defensiver auf. Im Vorstellungsgespräch sollten daher gerade Frauen ihren "Marktwert" kennen und Verhandlungsgeschick in Gehaltsfragen zeigen. Hierbei können auch die sogenannten geldwerten Ersatzleistungen eine entscheidende Rolle spielen:
Wie bereite ich mich auf Gehaltsverhandlungen vor?
Wo finde ich Information über Gehälter?
Was sind geldwerte Ersatzleistungen?
Muss ich im Bewerbungsanschreiben meine Gehaltsvorstellung nennen?
Welche Strategie verfolge ich bei Gehaltsverhandlungen?
In Kooperation mit dem Career Centre der Justus Liebig Universität Gießen


Arbeiten und Studieren im Gleichgewicht - was uns stark macht (Resilienz) - für Studentinnen

Studium, Lernen auf die Ferne, Prüfungen, Veränderungen, Privatleben, Nebenjob oder dessen Verlust – das Leben bietet gerade in den momentanen Zeiten mit nahezu täglich neuen Bedingungen viele Herausforderungen.
Was können Sie dem entgegensetzen?
Wer resilient ist, lässt sich von den Belastungen des Alltags nicht unterkriegen, sondern schafft es immer wieder, in einen Zustand der Ausgeglichenheit zurückzufinden.
Der Zeitdruck wird immer größer, es kommen ständig Erwartungen auf Sie zu. In diesem ganz normalen hektischen Arbeitsalltag helfen nur Gelassenheit, lösungsorientierte Strategien und Selbstsicherheit.
Die Berufsberaterinnen Christine Schramm-Spehrer, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, und Christiane Meyer-Fenderl vom Hochschulteam geben Tipps, wie es gelingen kann, die eigene innere Kraft und Stärke zu erkennen und weiter zu entwickeln.
Mit Design-Thinking Methoden kommen Sie Ihren eigenen Herausforderungen und ersten Lösungsansätzen näher.


„Was würden Sie tun,…?“  – Kompetenzen zeigen im Auswahlverfahren

Workshop für weibliche Promovierende und PostDocs zum Meistern von Fallstudien
Sie haben mit Ihrer schriftlichen Bewerbung überzeugt und sind zum Vorstellungsgespräch eingeladen?
Arbeitgeber möchten ihre „Top-Kandidat/innen nun im Auswahlverfahren kennenlernen. Häufig auch anhand einer ersten „Arbeitsprobe“.
Die Fallstudie, der Business Case oder die Präsentation einer Arbeitsprobe können daher Bestandteil im Auswahlprozess sein. Sie werden gebeten, sich in die Lage einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters zu versetzen und eine bestimmte Problemstellung, wie z.B. „...wie möchten Sie den Erfolg des Produktes verbessern?“ zu lösen.
Schon beim Klären der Aufgabe oder der strukturierten Herangehensweise sieht der Arbeitgeber wie Sie im Arbeitsalltag vorgehen würden - spätestens bei einer Präsentation der Ergebnisse auch ihre fachlichen Fähigkeiten und Kompetenzen im Bereich Präsentation.
So individuell wie Stellen sind, sind auch die Aufgabenstellungen einer Fallstudie. Es gibt aber praxiserprobte Schritte und Tipps in der Herangehensweise, die in diesem Workshop vorgestellt und dann erprobt werden.
Inhalt & Methoden
Impulsvortrag: Der Vortrag gibt einen Überblick über den Ablauf von Auswahlverfahren und mögliche Arten von Fallstudien anhand von Beispielen aus der Praxis. Es werden Schritte in der Bearbeitung dargestellt und Do’s und Don’ts besprochen.
„Traumstelle“: Die Teilnehmenden wählen eine für Sie attraktive Stelle aus, auf die sie sich gerne bewerben würden.
Perspektivwechsel - Arbeitgeber: Welche Kompetenzen möchte der Arbeitgeber im Auswahlverfahren erkennen - die Teilnehmenden versetzen sich in die Arbeitgeberrolle und definieren eine anspruchsvolle Aufgabe als Arbeitsprobe für die „Traumstelle“.
Perspektivwechsel – Bewerber/in: Die Teilnehmenden bearbeiten nun die Aufgabenstellung und überführen dies in eine Präsentationsform für das Online-Plenum.
Präsentation und Feedback: Die Teilnehmenden präsentieren ihre Aufgabenstellung und ihre erarbeitete Lösung im Plenum, in dem nun die Dozenten als Arbeitgeber fungieren. Im Anschluss erfolgt ein unmittelbares Feedback