Jugendbüros von GO!ES: Keiner darf verloren gehen

Erfolgreiche Zusammenarbeit wird fortgesetzt und vertieft

14.10.2022 | Presseinfo Nr. 34

Ein erfolgreicher Übergang von der Schule in den Beruf ist eine Voraussetzung für die Gestaltung des beruflichen und persönlichen Lebenswegs. Nicht immer gelingt dies ohne Unterstützung. Im Rahmen der Jugendberufsagentur Landkreis Esslingen haben sich die Agentur für Arbeit, das Jobcenter Landkreis Esslingen und das Landratsamt Esslingen zusammengeschlossen, um eine Betreuung aus einer Hand anzubieten. Unter dem Label „GO!ES“ finden Jugendliche im Landkreis Esslingen flächendeckend ein niederschwelliges Angebot, wo sie ein offenes Ohr von Fachleuten finden und unterstützt werden.

Die Verantwortlichen der beteiligten Institutionen haben sich über die Entwicklungen im letzten Jahr ausgetauscht.

Karin Käppel leitet die Agentur für Arbeit Göppingen mit vier Geschäftsstellen im Landkreis Esslingen: „Die Jugendarbeitslosigkeit liegt im Kreis bei nur 2,3 Prozent. Mit der Jugendberufsagentur haben wir ein richtig gutes Instrument an der Hand, um die Arbeitslosigkeit bei jungen Menschen weiter auf einem so niedrigen Niveau zu halten“.

Katharina Kiewel, Sozialdezernentin des Landratsamtes Esslingen, betont: „Eine solche integrierte Zusammenarbeit, wie wir sie mit unseren Partnern im Landkreis Esslingen pflegen, ist in Baden-Württemberg und Deutschland einmalig.“

„Wir haben festgestellt, dass das flächendeckende Angebot mit fünf Standorten gerade in den letzten Monaten, die geprägt waren durch die Herausforderungen der Corona-Krise, eine wichtige Rolle dabei gespielt hat, dass Jugendliche nicht verloren gegangen sind“, so Astrid Mast, Geschäftsführerin des Jobcenters Landkreis Esslingen. Die Sorgen, Nöte und Ausgangssituationen der Jugendlichen sind dabei sehr unterschiedlich. Von den Ansprechpartnern in den Jugendbüros kann dann der Kontakt zur richtigen Organisation hergestellt werden, sei es beim Landratsamt oder der Berufsberatung der Arbeitsagentur.

Das Angebot GO!ES, das bereits von der Bundesagentur für Arbeit ausgezeichnet wurde, soll weitergeführt werden. Denn der Bedarf an niederschwelliger Unterstützung bleibt aufgrund der Herausforderungen in Gesellschaft und Wirtschaft hoch.

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