26.10.2020 | Presseinfo Nr. 60

Abgeordnete informieren sich zu Arbeitsmarktthemen in der Agentur für Arbeit Hagen

Die Entwicklung auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Zeiten von Corona sowie die Umsetzungen neuerer arbeitsmarktpolitischer Instrumente waren die zentralen Themen einer Zusammenkunft der Bundestags- und Landtagsabgeordneten aus Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis, zu der Katja Heck, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen, auch den Leiter des Jobcenters Hagen, Holger Schmitz, und den des Jobcenters EN, Heiner Dürwald, eingeladen hatte.

Es bestand auch die Möglichkeit, per Videokonferenz teilzunehmen. Die meisten Parlamentarier kamen jedoch lieber persönlich, wobei natürlich die aktuellen Hygiene- und Sicherheitskonzepte streng eingehalten wurden.

Unter dem Eindruck der Pandemieauswirkungen gab es eine rege Diskussion über die Betroffenheit von Arbeitslosigkeit in der gewerblich geprägten heimischen Region. Die Nutzung der Kurzarbeit und ihre aktuelle Dimension waren wichtige Informationen für die Parlamentarier vor dem Hintergrund möglicher Verlängerungen oder Vereinfachungen der betreffenden gesetzlichen Regelungen.

Überhaupt wurden die Auswirkungen aktueller gesetzlicher Erleichterungen hervorgehoben, verbunden mit der Hoffnung, auch weiterhin mit wenig administrativem Aufwand zeitnahe Umsetzungen im Interesse der Kunden realisieren zu können, solange dies notwendig ist.

Ausführlich befassten sich die Parlamentarier mit den verschiedenen aktuellen Instrumenten der Arbeitsmarktpolitik in beiden Rechtskreisen, aber auch insbesondere mit den Auswirkungen der Pandemie auf den Ausbildungsmarkt, der von großen Verunsicherungen und zeitlichen Verzögerungen geprägt ist. „Eines gilt in dieser
Krisenzeit noch mehr als sonst", bringt Katja Heck die Lage auf den Punkt: „Bildung und Weiterbildung sind das Gebot der Stunde."

Die regelmäßige Konferenz der Abgeordneten in der Agentur für Arbeit Hagen ist ein wichtiger und gewinnbringender Austausch für beide Seiten, da der unmittelbare Kontakt zu den Institutionen vor Ort wichtige Impulse aus der Praxis für die parlamentarische Arbeit bietet.