20.11.2020 | Presseinfo Nr. 77

„Lehramt studieren“

Wissen vermitteln, Orientierung geben, Charakter bilden – Lehrer*innen übernehmen wichtige Aufgaben für die Gesellschaft. Das reizt offenbar viele junge Menschen: Die Zahl der Lehramtsstudierenden ist hoch. Doch worum geht es im Studium überhaupt? Was müssen Interessierte dafür mitbringen? Und wie sieht es mit den Einstellungschancen für Absolvent*innen aus? Diese und viele weitere Fragen beantworten die Expert*innen beim nächsten abi>> Chat am 25. November von 16 bis 17.30 Uhr.
 

Lehramt boomt: Knapp 254.000 Studierende, die eine Lehramtsprüfung anstreben, zählte das Statistische Bundesamt im Wintersemester 2019/20 an deutschen Hochschulen. Zehn Jahre zuvor waren es lediglich 210.000. Nach erfolgreichem Abschluss dürfen sie auf gute Einstellungschancen hoffen. Wie optimistisch die individuellen Prognosen ausfallen, hängt aber natürlich auch von Faktoren wie der im Studium gewählten Schulform, des Schulfachs und des Bundeslands ab.

Fingerspitzengefühl und Stressresistenz

In jedem Fall steckt der Lehrer*innenberuf voller Herausforderungen. Lehrkräfte vermitteln Wissen, getan ist es damit aber nicht. Sie fungieren als Ansprechpartner*innen für Schüler, begleiten diese beim Erwachsenwerden, geben Orientierung und ebnen den Übergang in Studium und Ausbildung. Das ist fordernd und bedarf Fingerspitzengefühl sowie Stressresistenz. Zudem verändern Entwicklungen wie die Digitalisierung den Schullalltag rasant. Der Lockdown aufgrund der Covid19-Pandemie dürfte hier als Beschleuniger wirken.

Wer mit dem Gedanken spielt, Lehramt zu studieren, sollte sich vorab ausführlich informieren. Eine gute Möglichkeit hierzu bietet der nächste abi>> Chat am 25. November. Von 16 bis 17.30 Uhr nehmen sich die fachkundigen Expert*innen Zeit für die Teilnehmer*innen und beantworten Fragen wie: Nach welchen Kriterien erfolgt die Zulassung für ein Lehramtsstudium? Wie ist ein Lehramtsstudium aufgebaut? Wer eignet sich dafür? Welche Abschlüsse gibt es? Und was muss man für den Lehrer*innenberuf mitbringen?