27.04.2018 | Presseinfo Nr. 9

Arbeitsagentur veröffentlicht Arbeitsmarktdaten in der Udo Lindenberg Experience

Auch wenn die Reeperbahn für die Veröffentlichung der monatlichen Arbeitsmarktda-ten eher ungewöhnlich ist, gibt es gute Gründe die aktuelle Lage am Hamburger Arbeitsmarkt gerade dort vorzustellen.

Denn Sönke Fock, Chef der Agentur für Arbeit Hamburg, und seine Kollegen* erhielten den Auftrag für die Besetzung zahlreicher Jobs in der PANIK CITY - DIE UDO LINDENBERG EXPERIENCE. „Seit Jahresbeginn sind uns 16.000 neue sozialversicherungspflichtige Jobs von Hamburger Unternehmen gemeldet worden. U.a. sechs Teil- bzw. Vollzeitstellen und zahlreiche Minijobs aus der PANIK CITY, Udo Linden-bergs multimedialer Erlebniswelt. Es sind ungewöhnliche und auch spannende Arbeitsplätze mitten im Herzen Hamburgs. Hauptsächlich wurden Tour Guides eingestellt, die Lindenbergs Fans und Hamburg Gäste durch sein buntes Leben führen."

„Unser künstlerisches Angebot kommt sehr gut an. Das Konzept lebt und steht besonders von und mit unseren neu eingestellten Tour Guides. Gleichzeitig beschäftigen wir bewusst Minijobber, die wir bei freiwerdenden Kapazitäten auch in Teilzeit einstellen wollen. In zwei Fällen hat dies schon geklappt", freut sich Petra Roitsch, Betriebsleiterin der Panik City Betriebs GmbH. Ihre neuen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen* sind hoch motiviert und kennen Udo, um den es ja geht, häufig schon Jahrzehnte. „Für mich war es der beste Vermittlungsvorschlag meines Lebens!", entgegnete eine Bewerberin, als sie sich bei ihrem Arbeitsvermittler bedankte und aus der Arbeitslosigkeit abmeldete. Sie nahm eine Teilzeitbeschäftigung auf, wie auch drei weitere Bewerberinnen,die von gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Hamburg und vom Jobcenter team.arbeit.hamburg, vermittelt wurden.

Udo Lindenberg: „Wir sind ja hier die Flexibel Betriebe, ne. Dann kann man auch mal mit nem Minijob starten und dann gucken, wohin das noch geht mit der Panik Family. Bunte Truppe hier. Sind auch paar echte Marken hier bei unseren Tourguides dabei. Immer easy und keine Panik."

Axel Strehlitz, Geschäftsführer: "Die Panik City ist eine echte Jobmaschine. Sie hat uns bei der Mitarbeiterfindung vor große Herausforderungen gestellt. Die Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur war außergewöhnlich unbürokratisch und zielführend, worüber wir sehr dankbar sind."

Im September 2017 gab es in Hamburg insgesamt 173.000 Minijobber, von denen 100.700 ausschließlich diese geringfügige Tätigkeit ausübten. Die anderen 72.000 haben ihren Nebenjob zusätzlich zu einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, einem Studium, einer Selbständigkeit, zur Rente oder während der Kindeserziehung.

„Minijobs können unter bestimmten Bedingungen, insbesondere wenn sie auf eine kurze Dauer angelegt sind, für Arbeitsuchende ein direkter Weg in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sein. Gleiches gilt für Betriebspraktika. Schließlich bekommen Frauen und Männer dadurch die Chance direkt im Betrieb ihre Motivation, Persönlichkeit und Fachkenntnisse zu zeigen. Für Unternehmen und auch für unsere Arbeitsvermittlung haben Minijobs eine positive Brückenfunktion in Beschäftigung, denn jeden Monat wechseln über 1.300 Frauen und Männer aus der geringfügigen Tätigkeit in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Die Einstellung und der konkrete Schritt von einem Minijob zu einer sozialversicherungspflichtigen (Teilzeit-) Beschäftigung beginnt allerdings in den Köpfen von Arbeitgeber und Minijobber. Udos Panik City ist ein gutes Beispiel dafür", bekräftigt Fock. Er unterstreicht dabei die wichtige Beratungsleistung seiner Vermittlungs- und Integrationsfachkräfte in der Agentur für Arbeit Hamburg und dem Jobcenter team.arbeit.hamburg: „Ziel ist und bleibt es, Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug zu beenden."

Über die PANIK CITY (www.panikcity.de):

Auf einer Fläche von etwa 700 Quadratmetern ist die multimediale Erlebniswelt PANIK CITY – DIE UDO LINDENBERG EXPERIENCE auf Hamburgs Reeperbahn zu Hause.

Das innovative Technik-, Kunst- und Kultur-Projekt zeichnet das musikalische und politische Wirken des Ausnahmekünstlers Udo Lindenberg nach und macht es mittels technischer Innovationen wie Virtual Reality und 360°-Videos erlebbar. Geschäftsführer sind Corny Littmann, Axel Strehlitz, Volker Filipp und Damian Rodgett.

Presseteam der Agentur für Arbeit Hamburg

Frau Marina Marquardt