05.04.2020 | Presseinfo Nr. 73

Kurzarbeit im Ausbildungsbetrieb - Berufsberatung der Agentur für Arbeit hilft

In Hamburger Unternehmen absolvieren über 32.000 junge Menschen ihre Berufsausbildung. Die Einschränkungen und Herausforderungen durch die Corona-Pandemie zwingt viele Unternehmen und auch Ausbildungsbetriebe in die Kurzarbeit.
Kann ein Unternehmen in dieser Situation auch seinen Azubi in Kurzarbeit schicken?

Die Handelskammer Hamburg, Handwerkskammer, die Schulbehörde und alle Partner der beruflichen Ausbildung stellen auf ihren Internetseiten zu allen aktuellen Fragen der Berufsausbildung wichtige Informationen zur Verfügung.

„Ob ein Ausbildungsbetrieb Kurzarbeit für seinen Azubi anordnen kann und ob die Ausbildungsvergütung sofort gekürzt werden darf, beantwortet die FAQ-Übersicht auf der Homepage der Jugendberufsagentur Hamburg. Dort ist auch der Hinweis auf unsere Hotline oder E-Mail-Adresse aufgeführt, die Auszubildende kontaktieren sollten, wenn tatsächlich eine Kündigung ausgesprochen wurde“, erklärt Sönke Fock, Vorsitzender der Geschäftsführung in der Agentur für Arbeit Hamburg.

Trotz der derzeitig schwierigen Situation richtet Fock einen Appell an die Hamburger Ausbildungsbetrieb: „Ihre Auszubildende sind die Fachkräfte von morgen und die Führungskräfte von übermorgen. Halten sie diese so lange es irgend geht, sie werden es ihnen nicht vergessen!“
Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Hamburg berät Auszubildende über die Hotline 040 2485-1188 und nimmt Anfragen über Hamburg.Berufsberatung@arbeitsagentur.de entgegen, wenn ein neuer Ausbildungslatz gesucht wird.
Schülerinnen und Schüler, die in diesem Jahr nach der Schule eine Ausbildung absolvieren möchten, können sich ebenfalls über diese Kontaktmöglichkeiten bei der Berufsberatung melden und erhalten einen (Telefon-) Termin bei ihrem Berufsrater, denn bis auf Weiteres ist eine persönliche Beratung nicht möglich.

Presseteam der Agentur für Arbeit Hamburg

Frau Marina Marquardt