26.07.2022 | Presseinfo Nr. 14

Einbruch in der Agentur für Arbeit Hamburg

In der Nacht von Sonntag, dem 24.Juli 2022, auf Montag wurde in das Gebäude der Agentur für Arbeit Hamburg in der Kurt-Schumacher-Allee 16 eingebrochen. Einsatzkräfte der Hamburger Polizei konnten zwei Tatverdächtige festnehmen, die über mehrere Etagen des Bürogebäudes nach Diebesgut suchten.

Zahlreiche Schreibtische, Rollcontainer und Aktenschränke wurden aufgebrochen, viele Büros sind dabei verwüstet worden. Neben behördlicher Hardware und Büromaterial entwendeten die Täter auch persönliche Gegenstände der Beschäftigten.
Bei der Suche nach verwertbarer Beute wurden auch Aktenschränke mit personen-bezogenen Daten aufgebrochen.
„Derzeit gehen wir davon aus, dass es sich um reine Beschaffungskriminalität handelt und keine personenbezogenen Daten oder gar Akten entwendet wurden. Der angerichtete Schaden am Mobiliar ist aber erheblich“, erklärt Reinhold Wellen, Operativer Geschäftsführer in der Agentur für Arbeit Hamburg.
In dem Dienstgebäude befinden sich auch Büros der Familienkasse Nord und des Betriebspsychologischen Dienstes, die ebenfalls von den Einbrechern heimgesucht und verwüstet wurden.
Laut Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, das Arbeitsministerium und die Öffentlichkeit zu unterrichten, wenn es zu einer möglichen Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten gekommen ist.
„Dieser Verpflichtung nach der DSGVO sind wir sofort nachgekommen. Wir stehen weiterhin mit der Spurensicherung des Kriminaldauerdienstes und des zuständigen Einbruchsdezernats in sehr engem Kontakt“, ergänzt Reinhold Wellen abschließend. Über weitere wichtige Erkenntnisse informiert die Agentur für Arbeit Hamburg entsprechend.

Presseteam der Agentur für Arbeit Hamburg

Frau Marina Marquardt