04.01.2019 | Presseinfo Nr. 4

Unternehmen melden schwerbehinderte Beschäftigte

· Anzahl schwerbehinderter Beschäftigter muss der Arbeitsagentur jährlich angezeigt werden 
· Frist läuft bis 31. März
· Software-Programm zur Meldung ist freigeschaltet

Private und öffentliche Arbeitgeber mit mindestens 20 Arbeitsplätzen sind gesetzlich verpflichtet, mindestens fünf Prozent schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Unternehmen, die dieser Vorgabe nicht nachkommen, müssen eine Ausgleichsabgabe zahlen. Die Höhe der Abgabe ist von der Beschäftigungsquote abhängig.

Zur Überprüfung der Beschäftigungspflicht im vergangenen Jahr müssen die betroffenen Arbeitgeber bis zum 31. März 2019 ihre Beschäftigungsdaten anzeigen. Die Meldung wird bei der Arbeitsagentur abgegeben, in deren Bezirk das Unternehmen seinen Sitz hat.

Unternehmen können ab sofort das Programm IW-Elan von der Homepage www.IW-Elan.de herunterladen. Das Programm ist kostenlos, unterstützt bei der Bearbeitung und ermöglicht die Abgabe der Anzeige in elektronischer Form. Auf der Website finden Arbeitgeber auch Informationen zur Installation und Anwendung des Programms.

Die Bundesagentur für Arbeit versendet erstmals keine CD-ROM mit der Software mehr. Wer keine Download-Möglichkeit hat, kann ab dem 7. Januar eine CD-ROM mit der Software bestellen (https://www.iw-elan.de/de/bestellservice/index.html). Auch Papierformulare können hier angefordert werden.

Wieviel sparen Unternehmen, wenn sie einen behinderten Menschen einstellen oder ausbilden? Das lässt sich mit dem Ersparnisrechner feststellen:

www.iw-elan.de/de/Ersparnisrechner/index.html

Fragen zum Anzeigeverfahren und der Beschäftigungspflicht können Arbeitgeber an die Mailadresse Frankfurt-Main.OS-SBAV-AZV@arbeitsagentur.de richten.

Unternehmen, die sich zur Einstellung schwerbehinderter Menschen informieren möchten, können sich direkt an ihren persönlichen Ansprechpartner im Arbeitgeber-Service wenden oder die kostenlose Hotline 0800 4 5555 20 anrufen.