25.03.2021 | Presseinfo Nr. 14

Flexibel, unkompliziert und transparent – die Digitalisierung der Arbeitsagentur schreitet in großen Schritten voran

Während der Corona-Pandemie haben Kundinnen und Kunden vermehrt die Online-Angebote der Bundesagentur für Arbeit (BA) genutzt und insbesondere Anträge auf Arbeitslosengeld digital eingereicht. Ein zusätzliches eService-Angebot unterstützt Antragstellerinnen und Antragsteller darin, den Bearbeitungsstand ihres Arbeitslosengeldantrags I online einzusehen. Und Kunden der BA können nun orts- und zeitunabhängig einen Gesprächstermin buchen.

Die BA hat die persönlichen Kontakte mit Kundinnen und Kunden seit Ausbruch der Corona-Krise in der Zeit des Lockdowns aus Gesundheitsschutzgründen stark eingeschränkt. Kundenanliegen werden seitdem überwiegend telefonisch oder online geklärt.


Nutzungszahlen der eServices während der Corona-Pandemie stark gestiegen
Dies spiegelt sich auch in den stark gestiegenen Nutzungszahlen der eServices wider.

Insbesondere die online eingereichten Anträge auf Arbeitslosengeld verzeichneten im Jahr der Corona-Pandemie einen neuen Rekord. Im Jahr 2020 wurden alleine 1,4 Millionen Online-Anträge auf Arbeitslosengeld gestellt. Das sind erstmals mehr als die Hälfte (52 Prozent) aller Anträge auf Arbeitslosengeld.
Bereits seit 2015 kann der Arbeitslosengeldantrag online beantragt werden. Seither ist der Anteil der digital eingereichten Anträge deutlich gestiegen.


Der Prozess der Antragstellung wird transparenter
Die zusätzliche Serviceleistung besteht nun darin, dass Kundinnen und Kunden den Status des online gestellten Antrags auf Arbeitslosengeld ab sofort einsehen können. Wenn noch Unterlagen fehlen, werden sie automatisch darauf aufmerksam gemacht und gebeten, die Unterlagen auf digitalem Weg nachzureichen.
Ronald Geist, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Heide: „Wir freuen uns, dass die Bürgerinnen und Bürger unsere Online-Angebote mehr und mehr nutzen. Wie im Bundesdurchschnitt sind auch in der Agentur Heide im Jahr 2020 über die Hälfte aller Anträge für Arbeitslosengeld online eingegangen. Das zusätzliche eService-Angebot gibt unseren Kundinnen und Kunden nun die Möglichkeit, bequem und rund um die Uhr den Status des Arbeitslosengeld-Antrages zu überprüfen. Der Prozess der Antragstellung wird jetzt noch transparenter, da sich über den Versand der Unterlagen hinaus der Bearbeitungsstand des Onlineantrages jederzeit nachverfolgen lässt.“
Sobald sich eine Kundin bzw. ein Kunde im Online-Portal eingeloggt hat und die Statusanzeige aufruft, wird je nach Bearbeitungsstand des Antrages eine der folgenden Informationen angezeigt: „Online begonnen“, „Unterlagen zur Bearbeitung fehlen“, „Unterlagen und persönliche Arbeitslosmeldung fehlen“ oder „Antrag liegt zur Bearbeitung vor". Kundinnen und Kunden erhalten über den Mitteilungsservice direkt eine Nachricht, ob und welche Unterlagen fehlen. Erforderliche Dokumente und Nachweise können dann sofort ins Online-Portal hochgeladen werden.


Unkomplizierte online-Buchung eines Termins für Kunden der Agentur
Auch mit einer weiteren Neuerung reagiert die BA auf die Wünsche der Kunden. Bei zahlreichen Befragungen haben sie immer wieder geäußert, dass sie eine unkomplizierte, orts- und zeitunabhängige Terminvergabe von der Agentur erwarten. Seit dem 01.02.2021 besteht daher nun das Angebot für Kunden der Agentur für Arbeit Heide, online einen Gesprächstermin bei der Arbeitsvermittlung zu buchen. Dadurch ergeben sich auf beiden Seiten viele Vorteile.
Die online-Terminvergabe ist schnell und unkompliziert durchzuführen. Zusätzlich ist sie ist unabhängig von Öffnungszeiten und daher sehr flexibel. Kundinnen und Kunden haben zudem die Möglichkeit, Termine nach persönlichen Präferenzen zu buchen. Zum Buchungsvorgang selbst gehört auch die direkte Terminbestätigung, die bei Bedarf ausgedruckt werden kann.
„Insgesamt ist der Mehrwert für Kundinnen und Kunden als auch für unsere Beschäftigten sehr groß. Warte- und Bearbeitungszeiten fallen weg. Es entstehen weitere Zeitfenster in denen wir aktiv beraten können. Die Agentur für Arbeit nutzt also auch hier die Möglichkeiten der Digitalisierung sowohl im Interesse unserer Kundinnen und Kunden, als auch im Interesse unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagt Geist.