07.10.2021 | Presseinfo Nr. 42

Wenn das Geld nicht reicht… Arbeitsagentur unterstützt Auszubildende mit Berufsausbildungsbeihilfe

Die Agentur für Arbeit unterstützt mit der Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) Jugendliche, die während einer betrieblichen Ausbildung nicht bei ihren Eltern wohnen können und finanzielle Hilfe benötigen.
 

Die Berufsausbildungsbeihilfe ist vom tatsächlichen Bedarf des Auszubildenden (für Unterkunft, Fahrtkosten etc.) sowie von seinem Einkommen und dem Einkommen der Eltern abhängig und wird daher für jeden Auszubildenden individuell errechnet.

Der BAB-Antrag sollte möglichst früh gestellt werden. Eine rückwirkende Bewilligung ist nur von Beginn des Monats an möglich, in dem die Leistung beantragt worden ist.

Oftmals reicht die Ausbildungsvergütung nicht aus, um anfallende Kosten wie Miete oder Fahrtkosten abzudecken. Die Berufsausbildungsbeihilfe greift daher denjenigen unter die Arme, die ohne weitere finanzielle Hilfe die geplante betriebliche Ausbildung abbrechen oder erst gar nicht antreten würden.

Wer vorab schon einmal selbst schauen möchte, ob die Voraussetzungen für BAB grundsätzlich vorliegen und in welcher Höhe BAB voraussichtlich gezahlt werden würde, kann dies unter https://www.babrechner.arbeitsagentur.de/ tun.

Weitere Informationen über BAB finden Interessierte im Internet unter: https://www.arbeitsagentur.de/bildung/ausbildung/berufsausbildungsbeihilfe-bab

Wichtiger Hinweis: Jugendliche, die eine schulische Ausbildung beginnen wollen, müssen sich für die Beantragung von finanziellen Hilfen an das zuständige Amt für Ausbildungsförderung wenden. Studieninteressierte wenden sich an das Studentenwerk, das für die Hochschule zuständig ist, an der sie studieren wollen.