30.11.2021 | Presseinfo Nr. 49

Arbeitsmarkt weiterhin robust

Arbeitslosenquote sinkt nochmals leicht auf nun 5,1 Prozent - Stellenmeldungen auch im November stabil

Entwicklung der Arbeitslosigkeit

Die Arbeitslosigkeit sank im November im Vorjahresvergleich um 12,5 Prozent (-1.034 Personen). Auch im Vormonatsvergleich von Oktober auf November sank sie abermals (-193 Personen, -2,6 Prozent) auf nunmehr 7.248 arbeitslos gemeldete Personen. Die Arbeitslosenquote liegt nun bei 5,1 Prozent. Vor einem Jahr lag dieser Wert noch bei 5,8 Prozent, im Vormonat bei 5,2 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Kunden der Agentur für Arbeit) sind zurzeit 2.226 Personen arbeitslos gemeldet. Die Zahl der Arbeitslosen sank damit im Vergleich zum Vorjahr um 27,8 Prozent (-859 Personen). Im Vergleich zum Vormonat ist auch hier ein erneuter Rückgang zu verzeichnen – wenngleich er auch nur sehr gering ausfällt. Der Rückgang liegt bei -1,1 Prozent (-24 Personen).

Im Rechtskreis SGB II (Kunden der Jobcenter) sank die Zahl der Arbeitslosen im Vorjahresvergleich leicht auf nunmehr 5.022 Personen (-175 Personen, -3,4 Prozent). Auch im Vergleich zum Vormonat sank die Zahl arbeitslosen gemeldeten Personen nochmals leicht (-169 Personen, -3,3 Prozent).

Die Entwicklung des Arbeitsmarktes wird von Ronald Geist, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Heide weiterhin positiv eingeschätzt: „Wir verzeichnen im Agenturbezirk fast 200 Arbeitslose weniger als im vergangenen Monat. Dieser Rückgang ist vor dem Hintergrund der sich gerade wieder beunruhigend entwickelnden Pandemie, als besonders erfreulich einzustufen. Der Arbeitsmarkt stellt sich insgesamt betrachtet für alle Personengruppen als gut aufnahmefähig dar. Dies mache ich daran fest, dass auch ältere und ausländische Arbeitnehmer sowie Kundinnen und Kunden der Jobcenter deutlich von dieser Entwicklung profitieren konnten.“

Arbeitsmarktlage in den beiden Kreisen

Im Kreis Dithmarschen sind aktuell 3.550 Personen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosigkeit sank damit im Vergleich zum November 2020 um 12,4 Prozent (-502 Personen). Auch im Vergleich zum Vormonat sank sie leicht. Diesmal reduzierte sich der Bestand um 29 Personen (-0,8 Prozent). Die Arbeitslosenquote liegt nun bei 5,0 Prozent. Vor einem Jahr befand sie sich noch bei 5,8 Prozent, vor einem Monat bei 5,1 Prozent.

Im Kreis Steinburg liegt die Arbeitslosenzahl bei nun 3.698 Personen (-532 Personen, -12,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Im Vergleich zum Vormonat ist erneut auch in Steinburg eine Verringerung der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen (-164 Personen, -4,2 Prozent). Die Arbeitslosenquote liegt nunmehr bei 5,1 Prozent. Im Oktober lag dieser Wert noch bei 5,3 Prozent, im November 2020 bei 5,8 Prozent.

Stellenmarkt

Im November teilten die Arbeitgeber dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Heide und der beiden Jobcenter Dithmarschen und Steinburg insgesamt 487 offene Arbeitsstellen mit. Das sind 114 Stellen mehr (+30,6 Prozent) als im November 2020 und 98 mehr als im Vormonat (+25,2).

In Dithmarschen wurden mit 189 gemeldeten Stellen 19 mehr mitgeteilt als im Vorjahr (+11,2 Prozent) und 5 Stellen weniger als im Oktober (-2,6 Prozent).

In Steinburg wurden im November dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service 298 offene Arbeitsstellen gemeldet. Dies sind 95 Stellen mehr als im Vergleich zum Vorjahr (+46,8 Prozent). Im Vergleich zum Vormonat ist hier eine Steigerung von 103 Stellen zu verzeichnen (+52,8 Prozent).

Die im November gemeldeten Stellenangebote stammen größtenteils aus den Bereichen der öffentlichen Verwaltung, des Gesundheits- und Sozialwesens und der Beherbergung und Gastronomie.

„Die Entwicklung des Stellenmarkts ist weiterhin sehr positiv. Insbesondere im Kreis Steinburg haben die Arbeitgeber deutlichen Bedarf an Arbeitskräften signalisiert – in diesem Monat und auch bei der Betrachtung des Zugangs seit Jahresbeginn. Eine mögliche Ursache hierbei könnte sein, dass die öffentliche Verwaltung in Steinburg einige neue Stellen dazugewonnen hat“, erklärt Geist. Trotz des insgesamt positiven Verlaufs ist die Situation durch die aktuelle Entwicklung der Pandemie jedoch nicht unkritisch. „Die Wirtschaft in beiden Kreisen zeigt sich sehr widerstandsfähig – quasi so als sei sie gegen das Virus geimpft. Aber die nächsten Wochen werden zeigen, ob und wie sich der Fortgang der Pandemie auf den Arbeitsmarkt auswirken wird“, erläutert Geist.