Was ist eine betriebliche Einzelumschulung?

Eine betriebliche Einzelumschulung ist die abschlussorientierte Ausbildung im Betrieb ähnlich einem Auszubildenden. Der Arbeitgeber muss über die entsprechende Ausbildungsberechtigung verfügen. Arbeitnehmer und Arbeitgeber schließen einen Umschulungsvertrag, der auch bei der Kammer in das Ausbildungsverzeichnis eingetragen wird und vereinbaren eine Umschulungsvergütung (nicht zu verwechseln mit einer Ausbildungsvergütung, d.h. mindestens der tarifliche oder gesetzliche Mindestlohn). Die Ausbildung muss um mindestens 1/3 der regulären Ausbildungszeit verkürzt werden (Ausnahme: Alten-/Krankenpflege), d.h. beispielsweise von 36 Monate auf 24 Monate. Der Umschüler macht somit eine verkürzte Ausbildung im Betrieb inkl. Teilnahme an der Berufsschule.

Muster-Umschulungsverträge erhalten Sie bei den jeweiligen Kammern.