29.11.2022 | Presseinfo Nr. 98

Landtagsabgeordnete Angela Freimuth (FDP) besucht die Agentur für Arbeit Iserlohn

Die Landtagsabgeordnete Angela Freimuth (FDP) und Sandra Pawlas, Chefin der Arbeitsagentur Iserlohn, trafen sich zum Austausch über die aktuellen Themen, die den märkischen Arbeits- und Ausbildungsmarkt bewegen.

An Themen mangelte es nicht: Digitalisierung, Inflation, Bürgergeld, die Integration der geflüchteten Menschen aus der Ukraine - dies alles vor dem Hintergrund von Energiekrise und Verkehrsproblematik im Märkischen Kreis. „Die gesperrte Brücke belastet unserer Region sehr, wir spüren die Trennung zwischen Nordkreis und Südkreis“, sagt Sandra Pawlas. Dass der Arbeitsmarkt dennoch aufnahmefähig ist, zeigt einmal mehr den großen Fachkräftebedarf in der Region, der sich über alle Branchen und Berufe erstreckt. „Arbeitgeber sollten jetzt die Chance nutzen, ihre Mitarbeitenden über Qualifizierungsinstrumente zu fördern und so langfristig zu halten“, sind sich Angela Freimuth und Sandra Pawlas einig. Hierbei unterstützt die Agentur für Arbeit die Arbeitgeber ebenso wie die Menschen, die bereits im Erwerbsleben stehen. „Die Agentur für Arbeit ist für alle da“, betont Sandra Pawlas. „Wir beraten Berufstätige zu Weiterbildungsmöglichkeiten oder alternativen Wegen, damit sie für die Zukunft gut aufgestellt sind. Ein präventiver Ansatz, um Menschen fit zu machen für die sich auch aufgrund der digitalen Transformation rasant verändernde Arbeitswelt.“
Rege diskutiert wurde auch die Frage, wie es gelingen kann, mehr Jugendliche für eine duale Ausbildung zu begeistern und so den dringend benötigten Fachkräftenachwuchs von morgen auszubilden. Denn trotz der hohe Ausbildungsbereitschaft im Märkischen Kreis bleiben viele Stellen unbesetzt, der Trend zur Akademisierung hält an. Als gelernte Werkzeugmacherin und Rechtsanwältin kennt Angela Freimuth beide Seiten. „Eine duale Ausbildung im Handwerk oder in der Industrie kann viele Karrierechancen eröffnen. Diese Chancen müssen wir den Jugendlichen und ihren Eltern und Lehrpersonen unbedingt aufzeigen“, sagt sie. „Es ist wichtig, dass heimische Unternehmen proaktiv auf junge Menschen und damit potenzielle Auszubildende zu gehen. Viele Jugendliche haben keine Vorstellung über Karrieremöglichkeiten im Handwerk oder in technischen Berufen in der heimischen Industrie. Ausbildungsmessen und berufsorientierende Praktika bieten beispielsweise dazu wichtige Gelegenheiten.“