14.05.2020 | Presseinfo Nr. 41

Frist zur Förderung von Hauptschülern verlängert

Agentur für Arbeit Kassel weist auf Sonderprogramm hin

Die Antragsfrist für das hessische Förderprogramm „Ausbildungsstellen für Hauptschülerinnen und Hauptschüler“ wurde um weitere drei Monate verlängert und auf den 31. Juli verschoben. Auf diese Weise sollen die Unternehmen unterstützt werden, die trotz der wirtschaftlich schwierigen Lage in Folge der Corona-Pandemie in ihren Ausbildungsanstrengungen nicht nachlassen. Darauf hat jetzt die Arbeitsagentur Kassel hingewiesen.

Aus dem Programm „Ausbildungsplatzförderung für Hauptschüler“ können Arbeitgeber Zuschüsse erhalten, wenn sie Ausbildungsverträge mit Schülern der neunten Klasse einer allgemeinbildenden Schule schließen, sofern diese die Schule mit höchstens einem Hauptschulabschluss verlassen und bei der Arbeitsagentur gemeldet sind. Die Arbeitsagentur ruft die Neuntklässler daher auf, sich möglichst schnell ausbildungssuchend zu melden.

Voraussetzung ist, dass das Ausbildungsverhältnis im gleichen Kalenderjahr beginnt und dass die zukünftige Nachwuchskraft mit Hauptwohnsitz in Hessen gemeldet ist. Die Zahl der Förderfälle ist begrenzt. Entschieden wird nach der Reihenfolge des Antragseingangs im Regierungspräsidium. Betriebe und Hauptschüler müssen daher schnell handeln.

Der Zuschuss beträgt im ersten Ausbildungsjahr 50 Prozent, im zweiten Jahr 25 Prozent der Ausbildungsvergütung. Zuschläge, wie Weihnachts- und Urlaubsgeld oder vermögenswirksame Leistungen, bleiben unberücksichtigt. Jugendliche, die sich bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit melden wollen, können unter der Hotline 0561 701 1774 Kontakt aufnehmen. Arbeitgeber erreichen ihren Ansprechpartner unter der 0800 45555 20.