10.11.2020 | Presseinfo Nr. 70

Digitaler Service

Identifizierung per Handy für Arbeitslose noch bis Ende des Jahres möglich

Die aktuellen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie führen dazu, dass persönliche Vorsprachen in den Agenturen für Arbeit nur noch eingeschränkt möglich sind. Normalerweise ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass man sich persönlich bei der zuständigen Agentur für Arbeit arbeitslos melden muss, um den Anspruch auf Arbeitslosengeld geltend zu machen. In der Zeit der Pandemie kann dies ausnahmsweise auch telefonisch oder online geschehen. Die Identitätsprüfung muss aber in jedem Fall nachgeholt werden.

Zusätzlicher Service: „Selfie-Ident-Verfahren“ für Kundinnen und Kunden

Als zusätzlichen Service bietet die Bundesagentur für Arbeit bis zum 31. Dezember 2020 das sogenannte „Selfie-Ident-Verfahren“ für Kundinnen und Kunden der Arbeitsagenturen an. Damit kann die notwendige Identifikation ohne persönliches Erscheinen über Handy oder Tablet erfolgen.

Für die Online-Identifizierung braucht es drei Dinge: erstens ein App-fähiges Gerät mit Kamera (Smartphone, Tablet), zweitens eine stabile Internetverbindung und drittens ein gültiges Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass) mit holographischem Merkmal. Kundinnen und Kunden, die das Verfahren nutzen können, bekommen ein Schreiben ihrer zuständigen Agentur mit einem QR-Code.

Über diesen QR-Code bzw. durch Aufruf der im Schreiben benannten Internetseite (https://www.arbeitsagentur.de/selfieident) erhält man weitere Informationen zum Verfahren.

Das Angebot, am Selfie-Ident-Verfahren teilzunehmen, ist freiwillig. Sollten sich Kunden der Agenturen dagegen entscheiden, erhalten sie zu einem späteren Zeitpunkt einen Brief mit einem Vor-Ort-Termin, um sich auf herkömmlichem Weg persönlich in ihrer Agentur für Arbeit zu identifizieren.