29.11.2019 | Presseinfo Nr. 82

Arbeitsmarktbericht für den Kreis Plön

Daten und Einschätzungen zur aktuellen Lage auf dem Arbeitsmarkt
 

Petra Eylander, Leiterin der Agentur für Arbeit Kiel, sagte zur Entwicklung der Arbeitslosenzahlen im Kreis Plön:

„Die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer im Kreis Plön bleibt im November stabil und weiterhin auf einem erfreulich niedrigen Wert. Im Vergleich zum Vorjahr ist sie gesunken, zum Vormonat ist hingegen ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Schaut man auf die vergangenen Jahre, so ist diese Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Plön in dieser Jahreszeit durchaus normal. In einigen Jahren steigt die Arbeitslosigkeit im Spätherbst, in anderen Jahren sinkt sie leicht. Das liegt vor allem daran, dass der Winter vor der Tür steht, das Tourismusgeschäft deutlich abnimmt und auch die Einstellungen für das Vorweihnachtsgeschäft in diesem Jahr zum größten Teil gelaufen sind. Dennoch bleibt festzustellen: Auch der November liefert mit einer Arbeitslosenquote von nur 3,9 Prozent ein starkes Ergebnis für den Arbeitsmarkt im Kreis Plön!“

Die aktuelle Zahl von 2.568 arbeitslosen Frauen und Männern ist der niedrigste Wert in einem November seit mindestens 35 Jahren.

Zur Stellenseite des Arbeitsmarktes im Kreis Plön sagte sie:

„Nach zwei sehr starken Monaten wurden dem gemeinsamen Arbeitgeberservice von Arbeitsagentur und Jobcenter im Kreis Plön im November deutlich weniger sozialversicherungspflichtige Stellen als im Vorjahr gemeldet“, sagte Petra Eylander mit Blick auf die Stellenseite des Arbeitsmarktes.

„Ursachen hierfür könnten darin liegen, dass Einstellungen im Zusammenhang mit dem Vorweihnachtsgeschäft früher abgeschlossen wurden, Personal für die kommende Tourismussaison erst in den nächsten Monaten gesucht werden wird, aber auch in den vergangenen Wochen und Monaten viele neue Arbeitskräfte eingestellt wurden. Ein klarer Indikator dafür ist der deutliche Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung im Kreis. Stellenmeldungen sind aber auch letztlich immer abhängig von der aktuellen Auftragslage“.