25.11.2021 | Presseinfo Nr. 57

Spezialitätenköche

Agentur für Arbeit Kiel reagiert auf lokale Berichterstattung

„Wir müssen uns an Recht und Gesetz halten“, sagte Petra Eylander, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Kiel, im Hinblick auf die jüngste lokale Berichterstattung über den Aufenthaltsstatus und die damit verknüpfte Arbeitserlaubnis eines georgischen Spezialitätenkochs in einem Familien-Restaurant in Kiel.

„Die gesetzlichen Regelungen lassen in Fällen, in denen die vierjährige Aufenthaltsdauer für Spezialitätenköche endet, aktuell keine Ermessensspielräume zu“, so die Agentur-Chefin mit Blick auf den § 11 der Beschäftigungsverordnung.

Sie widerspricht ausdrücklich der Darstellung, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Agentur für Arbeit sich nicht lösungsorientiert verhalten hätten: „Sofern Ermessensspielraum vorhanden ist, wird – auch im Zusammenwirken mit beteiligten Institutionen – im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten nach allen erdenklichen Lösungen gesucht.“

Es kann zum Beispiel auch von Spezialitätenköchen im Rahmen der vierjährigen Aufenthaltsdauer eine duale Ausbildung zum Koch/zur Köchin nach dem Berufsausbildungsgesetz in einem zugelassenen Ausbildungsbetrieb absolviert werden.

„Unabhängig davon sind wir – wenn sich noch eine rechtliche Option auftun sollte - unverändert bereit, unseren Beitrag für eine gemeinsame individuelle Lösung zu leisten“, so die Agentur-Chefin abschließend.

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