25.03.2020 | Presseinfo Nr. 16

Meldefrist für Ausgleichsabgabe wird um drei Monate verlängert

Arbeitsagenturen und Integrationsämter entlasten Arbeitgeber
 

Arbeitgeber, die im Jahresdurchschnitt 20 und mehr Mitarbeiter beschäftigen, müssen mindestens fünf Prozent dieser Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen besetzen. Tun sie dies nicht, wird eine Ausgleichsabgabe fällig. Üblicherweise müssen Betriebe bis zum 31. März ihre Beschäftigungsdaten an die zuständige Arbeitsagentur melden, damit die Beschäftigungsquote geprüft und gegebenenfalls die Höhe der Ausgleichsabgabe festgelegt werden kann. Diese Frist wird wegen der aktuellen Corona-Pandemie bis zum 30. Juni 2020 verlängert. Gleiches gilt für die Zahlung der Ausgleichsabgabe.
Die Arbeitsagentur wird bis zu diesem Zeitpunkt keine Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen verspäteter Abgabe einleiten, die Integrations- und Inklusionsämter erheben für den Zeitraum vom 1. April bis zum 30. Juni 2020 keine Säumniszuschläge. Dies soll Arbeitgeber in der aktuell schwierigen Lage zusätzlich entlasten.
Das aktuelle Programm IW-Elan 2019, das die Abgabe der Anzeige in elektronischer Form ermöglicht, kann nach wie vor kostenlos unter www.iw-elan.de heruntergeladen werden.