01.03.2019 | Presseinfo Nr. 16

Arbeitslosigkeit sinkt bereits im Februar

Arbeitslosenzahl deutlich niedriger als im Vorjahr

„Entgegen des saisonüblichen Trends konnte die Arbeitslosigkeit schon im Februar, wenn auch nur leicht, gesenkt werden. Die Arbeitslosenzahlen liegen des Weiteren deutlich unter den Werten des Vorjahres, auch der Stellenzugang liegt auf einem sehr hohen Niveau. Diese Daten sprechen für einen äußerst aufnahmefähigen Arbeitsmarkt“, fasst Dr. Bettina Rademacher-Bensing, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Krefeld, die aktuelle Lage zusammen.

Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen und Regionen

Aktuell sind im Bezirk der Agentur für Arbeit Krefeld 21.143 Menschen arbeitslos gemeldet, das sind 137 weniger als im letzten Monat und 1.824 weniger als im Februar 2018.

Davon werden 6.849 Menschen (677 weniger als im Vorjahr) von der Agentur für Arbeit betreut, 14.294 Arbeitslose (1.147 weniger als im Februar 2018) sind in Betreuung der Jobcenter Krefeld und Kreis Viersen. Damit liegt die Arbeitslosenquote im Bezirk wie im Januar bei 7,5 Prozent (0,7 Prozentpunkte unter Februar 2018).

In der Stadt Krefeld liegt die Arbeitslosenquote unverändert bei 10,0 Prozent (Februar 2018: 10,7%), im Kreisgebiet Viersen ebenfalls wie im Januar bei 5,6 Prozent (Februar 2018: 6,4%).

Die Arbeitslosenquoten in den Geschäftsstellen im Kreisgebiet:

Kempen (Kempen, Grefrath, Tönisvorst):                      4,5 Prozent      (Vorjahr: 5,3%)

Nettetal (Nettetal, Brüggen):                                          5,9 Prozent      (Vorjahr: 6,7%)

Viersen (Stadt Viersen, Willich, Niederkrüchten, Schwalmtal):  

6,0 Prozent      (Vorjahr: 6,8%)

Kräftenachfrage

Der Zugang an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsstellen hat sich im Februar dieses Jahres sehr positiv entwickelt. Mit einem Zugang von 1.136 Stellen lag die Zahl um 370 Stellen über dem Vormonat.

„Die positive Entwicklung der Nachfrage nach Fachkräften zeigt, dass der Arbeitsmarkt auch zu Beginn des Jahres 2019 als äußerst stabil angesehen werden kann und jetzt spürbar anzieht“, zeigt sich Rademacher-Bensing optimistisch beim Ausblick auf die nächsten Monate.