05.07.2019 | Presseinfo Nr. 49

Agentur für Arbeit Krefeld unterstützt Schülerakademie bei Alberdingk Boley

Zusammen mit der Agentur für Arbeit Krefeld eröffnete Alberdingk Boley die Schülerakademie. Die Initiative richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Uerdingen in der Berufsorientierungsphase.

Stimmt der Füllstand in der Anlage? Ist die Temperatur richtig? Wie ist der Durchfluss? Chemikanten sorgen dafür, dass der Herstellungsprozess rund läuft. Anders ist es bei den Chemielaboranten, für sie zählen Tests, Analysen und Dokumentationen zum Handwerkszeug. Wie die Ausbildung in der Praxis abläuft, erfahren Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Schüler-Akademie bei Alberdingk Boley.

 

Dr. Bettina Rademacher-Bensing, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Krefeld, erläutert das Ziel der Schülerakademie: „Mit der Einführung der Schülerakademie bieten wir den Jugendlichen den optimalen Weg, um die verschiedenen Ausbildungsberufe live und in der Praxis zu erleben. Dadurch wird die Entscheidung, welche Beruf zu einem passt, wesentlich erleichtert. Dies ist eine optimale Ergänzung zur persönlichen Beratung durch unsere Berufsberaterinnen und Berufsberater in der Schule. Ziel ist es, weitere Schulen und Arbeitgeber zu gewinnen, um Schülerinnen und Schüler diese Chance zu ermöglichen.“

 

Die Neuntklässler erwartete eine Führung durch Betrieb, Labor und Technikum sowie praktisches Arbeiten und eine Berufswelt zum Anfassen.

 

Über das Motiv für die Schülerakademie erklärt Thomas Hackenberg, Mitglied der Geschäftsführung von Alberdingk Boley: „Wir sind regelmäßig Aussteller auf Ausbildungsmessen. Schüler an unserem Stand berichten uns häufig, dass sie noch so gar keine Vorstellung haben von ihrem späteren beruflichen Leben haben. Trotz aller Information bleiben Berufsbilder abstrakt. Deshalb haben wir uns entschieden, in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit eine Schülerakademie anzubieten. So machen wir die spannende Welt der Chemikanten und Chemielaboranten greifbar. Und, wer weiß, vielleicht springt ja der Funke über.“