30.10.2019 | Presseinfo Nr. 20

Viele unbesetzte Ausbildungsstellen

Zwischen Oktober 2018 und September 2019 hatten sich 2.536 Jugendliche bei der Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen als Bewerber für eine Ausbildung gemeldet. Das waren 129 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Zugleich haben die Betriebe 4.063 Ausbildungsstellen gemeldet. Das waren exakt so viele wie im Vorjahr. Rein rechnerisch ist die Nachwuchslücke damit erheblich.

Zwischen Oktober 2018 und September 2019 hatten sich 2.536 Jugendliche bei der Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen als Bewerber für eine Ausbildung gemeldet. Das waren 129 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Zugleich haben die Betriebe 4.063 Ausbildungsstellen gemeldet. Das waren exakt so viele wie im Vorjahr. Rein rechnerisch ist die Nachwuchslücke damit erheblich.

Insgesamt sind 549 Lehrstellen bis zum 30.9.2019 unbesetzt geblieben. 35 Jugendliche hatten noch keinen Ausbildungsplatz gefunden.

Die meisten Jugendlichen, die eine Ausbildung gesucht haben, konnten versorgt werden. In vielen Branchen haben Betriebe jedoch erhebliche Probleme Nachwuchs zu finden. Insbesondere im Handwerk, hier vor allem im Bereich Lebensmittelverkauf und im Metallbau. Viele Ausbildungsstellen zu Köchen, Elektronikern und Anlagemechanikern für Sanitär, Heizung und Klimatechnik blieben ebenfalls unbesetzt. Nicht nur das Handwerk kämpft um geeignete Auszubildende, auch im Einzelhandel, im Bereich Lagerlogistik und im Bereich Büromanagement sind viele Lehrstellen offengeblieben.

Um aber dennoch Nachwuchskräfte zu finden, sollten Arbeitgeber alle Möglichkeiten nutzen, ihr Unternehmen als attraktiven Ausbildungsbetrieb darzustellen, sei es über die Sozialen Medien, Online-Börsen, die eigene Homepage, oder auch Ausbildungsmessen. „Für Betriebe, die auch schwächeren Jugendlichen eine Chance geben, bieten wir ein umfangreiches Förderspektrum an“, so Eva-Maria Kelch, Leiterin der Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen.

 

Der Ausbildungsmarkt nach regionalen Gesichtspunkten:

Stadt Landshut

In der Stadt Landshut waren 853 und damit 36 Berufsausbildungsstellen mehr als im Vorjahr gemeldet. Davon konnten bis zum Stichtag 66 noch nicht besetzt werden. Die Zahl der Bewerber um einen Ausbildungsplatz in der Stadt Landshut ist um 40 auf 431 gestiegen. Zehn Jugendliche waren am 30. September noch mit Hilfe der Agentur für Arbeit auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz.

 

Landkreis Landshut

Im Zeitraum vom 1. Oktober 2018 bis 30. September 2019 haben Betriebe aus dem Landkreis Landshut der Agentur für Arbeit 1.126 Berufsausbildungsstellen gemeldet. Das waren 10 weniger als im Berichtsjahr 2017/2018. 1.024 Jugendliche waren in diesem Zeitraum Bewerber um eine Ausbildungsstelle (107 mehr als im Vorjahr). Von diesen haben am Stichtag 30. September 2019 noch zehn nach einer Ausbildungsstelle gesucht. Im Oktober gab es demgegenüber noch 155 unbesetzte Ausbildungsplätze. Das entspricht einem Verhältnis von 15,5 unbesetzte Berufsausbildungsstelle je unversorgtem Bewerber.

 

Landkreis Rottal-Inn

Im Landkreis Rottal-Inn wurden von den Betrieben 1.228 und damit 41 Berufsausbildungsstellen weniger gemeldet als im Vorjahr. Davon konnten bis zum Stichtag 267 noch nicht besetzt werden. Die Zahl der Bewerber um einen Ausbildungsplatz im Landkreis Rottal-Inn ist um 19 auf 473 zurückgegangen. Elf Jugendliche waren am 30. September 2019 noch mit Hilfe der Agentur für Arbeit auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz.

Landkreis Dingolfing-Landau

Im Landkreis Dingolfing-Landau waren von den 856 gemeldeten Ausbildungsstellen zum Stichtag noch 61 unbesetzt. 608 Jugendliche waren als Bewerber bei der Agentur für Arbeit gemeldet, das waren einer mehr als im Vorjahreszeitraum. Von diesen hatten vier Jugendliche am 30. September 2019 noch keinen Ausbildungsplatz gefunden.