31.03.2020 | Presseinfo Nr. 6

Existenzsicherung von Unternehmen und Beschäftigten haben oberste Priorität

 
Über 1.800 Anzeigen zu Kurzarbeit eingegangen

Finanzielle Mittel sind ausreichend vorhanden

Leistungsgewährung durch personelle Aufstockung sichergestellt

Wegen der Auswirkungen der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus haben viele Betriebe in der Region Kurzarbeit beantragt. Bis zum Ende der letzten Woche sind im Agenturbezirk Landshut-Pfarrkirchen gut 1.800 Anzeigen hierzu eingegangen. Anders als in der Finanzkrise betrifft die aktuelle Krise nahezu alle Branchen. Das Kurzarbeitergeld ist in dieser Situation ein wichtiger Baustein zur Sicherung der Beschäftigung, es verhindert, dass Menschen arbeitslos werden. „Es ist sehr positiv, dass so viele Unternehmen jetzt Kurzarbeit anmelden und die Beschäftigten im Arbeitsverhältnis halten. Mit dem Kurzarbeitergeld können wir die finanzielle Last der Arbeitgeber in der Krise abmildern, da die Entgeltausfälle, die damit verbunden sind, in Teilen ausgeglichen werden. Unsere Aufgabe ist es nun, die Unternehmen und Beschäftigten hier schnellstmöglich zu beraten und die Auszahlung des Kurzarbeitergeldes sicherzustellen. Um diese Antragsflut bewältigen zu können, haben wir bereits Mitarbeiter*innen geschult und personelle Veränderungen vorgenommen, in dem wir die Teams, die für die Beratung und Auszahlung von Kurzarbeitergeld zuständig sind, auf das Vierfache aufgestockt haben. Hierdurch kann sowohl die Beratung zur Kurzarbeit, als auch die Zahlung des Kurzarbeitergeldes zeitgerecht erfolgen“, so Eva-Maria Kelch, Leiterin der Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen.

Arbeitgeber, die Kurzarbeitergeld beantragen möchten, können sich unter der Service-Hotline 0800 45555 20 bei ihrer Agentur für Arbeit informieren. Anträge, Erklärvideos, Fragen und Antworten zum Kurzarbeitergeld sind außerdem auf den neuen Sonderseiten im Internet unter www.arbeitsagentur.de eingestellt.