10.09.2022 | Presseinfo Nr. 48

Fachkräfte dringend gesucht!

 
Im Rahmen ihrer Sommertour besucht die CDU-Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann-Müller auch traditionell die Agentur für Arbeit Lörrach.
Neben dem Ungleichgewicht auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt, treiben auch die Auswirkungen der Ukraine-Krise um.

„Aus arbeitsmarktlicher Sicht hat sich unser Arbeitsmarkt im ersten halben Jahr äußerst positiv entwickelt. Nach zwei Jahren Pandemie hat sich die Lage längst wieder stabilisiert, auch wenn die Situation in der Ukraine, Liefer- und Versorgungsengpässe, sowie die Energielage große Unsicherheiten für die nächsten Monate mit sich bringen.“, beschreibt Horst Eckert, Leiter der Lörracher Arbeitsagentur die Lage. Zuletzt meldete die Arbeitsagentur Statistikdaten, die zwar einen Anstieg der Arbeitslosigkeit zeigten, sich allerdings auf jährlich wiederkehrende, saisonale Effekte zurückführen ließen. Auch der Übergang der Betreuung ukrainischer Flüchtlinge auf die Grundsicherung sorgte ab 01.06. für einen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Absolut problematisch empfindet Eckert das immer größer werdende Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Der partielle Fachkräftebedarf der letzten Jahre hat sich zu einem Arbeitskräftemangel in allen Branchen entwickelt, der sich nun auch spürbar für die Bevölkerung auswirkt. Mit Blick auf den Ausbildungsmarkt ist mittelfristig auch keine Entspannung zu erwarten: Immer mehr offene Lehrstellen warten auf Besetzung durch immer weniger werdende Ausbildungsplatzsuchende. In der Stärkung der Aus- und Weiterbildung sieht Hartmann-Müller deshalb einen wichtigen politischen Ansatzpunkt. „Bildung ist unser Kapital der Zukunft, hier lohnt es sich zu investieren um den Wirtschaftsstandort langfristig zu erhalten und wettbewerbsfähig zu bleiben.“

Hartmann-Müller beschäftigt zudem die Einführung des neuen Bürgergeldes. Für die Christdemokratin ist hierbei wichtig, Menschen zu unterstützen und zu fördern, insbesondere Leistungsanreize für Arbeit zu setzen.

Sabine Hartmann-Müller im Gespräch mit Horst Eckert