05.01.2021 | Presseinfo Nr. 1

Arbeitsmarkt zum Jahresende stabil: Im Dezember leichter Rückgang der

Zum Jahresabschluss 2020 konnte der regionale Arbeitsmarkt seine Stabilität weiter festigen. So waren im Dezember im Bezirk der Agentur für Arbeit Ludwigshafen mit 16.424 Personen 120 weniger arbeitslos gemeldet als im Vormonat. Die Zahlen liegen allerdings deutlich über dem Niveau des Vorjahres, in dem 2.531 Personen weniger arbeitslos waren.

Im Vergleich der beiden Rechtskreise ist zu erkennen, dass es nur im Bereich des Jobcenters Vorderpfalz-Ludwigshafen zu einem Rückgang kam. Dort waren 9.250 Personen registriert, 165 weniger als im Vormonat. Bei der Agentur für Arbeit Ludwigshafen waren 7.174 Frauen und Männer gemeldet, 45 mehr als im November. Die Arbeitslosenquote sank erneut um 0,1 Prozentpunkte auf 7,0 Prozent.

2.696 Menschen haben sich im Dezember arbeitslos gemeldet, 132 weniger als im Vormonat und sogar 917 weniger als vor einem Jahr. Im selben Zeitraum konnten 2.794 Frauen und Männer ihre Arbeitslosigkeit beenden, 420 weniger als im November und 335 weniger als vor einem Jahr. „Es ist erfreulich, dass wir in der aktuellen Corona-Situation weiterhin einen stabilen Arbeitsmarkt haben. Die Unternehmen der Region haben bedingt durch den zweiten Lockdown wieder verstärkt auf Kurzarbeit zurückgegriffen und konnten damit die Arbeitsplätze ihrer Beschäftigten sichern“, sagt Jeanette Pandza, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Ludwigshafen. 320 Anzeigen auf Kurzarbeit wurden im Dezember gestellt, 19 mehr als im November. Im Jahr 2020 hat die Agentur für Arbeit Ludwigshafen 51,4 Millionen Euro an Kurzarbeitergeld ausbezahlt, im Jahr davor waren es lediglich 180.000 Euro.

Arbeitsstellen

Die Nachfrage nach Personal ist trotz Corona und Lockdown weiter gestiegen, besonders Fachkräfte werden gesucht. Dem Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur wurden im Dezember 694 neue Stellen gemeldet, 31 mehr als im Vormonat und 142 mehr als vor einem Jahr. Von diesen neuen Jobmöglichkeiten sind 453 für Fachkräfte ausgeschrieben. Nach wie vor ist der Bedarf in den Bereichen Erbringung sonstiger wirtschaftlicher Dienstleistungen, Öffentliche Verwaltung, Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen sowie Gesundheit- und Sozialwesen sehr hoch, denn hier wurden erneut die meisten Stellen gemeldet. „Natürlich zeigen sich einige Betriebe angesichts Corona zurückhaltender als in den Vorjahren. Jedoch bieten auch die Wintermonate für Menschen, die in der Region nach einer Arbeit oder neuen Perspektiven suchen, gute Chancen“, meint Pandza. Der Bestand umfasst momentan 2.990 Stellen, was einem leichten Rückgang von knapp 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Stadt Ludwigshafen

In der Stadt Ludwigshafen waren im Dezember mit 8.951 Menschen 70 weniger arbeitslos gemeldet als im Vormonat, allerdings 1.207 mehr als vor einem Jahr. 1.573 Frauen und Männer haben ihre Arbeitslosigkeit beendet, 161 weniger als im November und 151 weniger als vor einem Jahr. Im selben Zeitraum haben sich 1.511 Personen arbeitslos gemeldet, 9 mehr als im Vormonat, jedoch 544 weniger als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 9,5 Prozent.

Geschäftsstellenbezirk Frankenthal

Im letzten Monat des Jahres 2020 ist die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Frankenthal leicht zurückgegangen. Im Dezember waren mit 2.473 Personen 11 weniger arbeitslos gemeldet als im Vormonat, allerdings 391 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt weiterhin unverändert bei 6,5 Prozent.

395 Personen haben sich im Dezember arbeitslos gemeldet, 25 weniger als im November und 120 weniger als im Vorjahr. Im selben Zeitraum konnten 403 Frauen und Männer ihre Arbeitslosigkeit beenden, 117 weniger als im Vormonat und 60 weniger als vor einem Jahr. „Seit den verschärften Corona-Maßnahmen stagnieren die Zahlen am Arbeitsmarkt. Wir verzeichneten daher im Dezember weniger Zu- und Abgänge als in den vergangenen Jahren. Betrachtet man das globale Ausmaß der Pandemie, insbesondere auf die Wirtschaft, ist es doch erfreulich, dass wir durch unsere arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, wie zum Beispiel Kurzarbeitergeld oder berufliche Weiterbildungen, eine Massenarbeitslosigkeit verhindern konnten“, berichtet Ralf Lenke, Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit Frankenthal.

Im Bereich der Stellenaufnahme wurden der Agentur für Arbeit Frankenthal im Dezember 101 neue Stellen gemeldet, 15 mehr als im Vormonat. Der Bestand umfasst aktuell 433 Jobmöglichkeiten, von denen 348 in der Stadt Frankenthal angesiedelt sind.

Geschäftsstellenbezirk Speyer

Zum Jahresende 2020 hat sich der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer als stabil erwiesen: Mit 3.107 Personen waren im Dezember lediglich 2 mehr arbeitslos gemeldet als im November. Im Vergleich zum Vorjahr waren dies allerdings 566 Arbeitslose mehr. Die Arbeitslosenquote beträgt weiterhin unverändert 5,3 Prozent. 509 Personen haben sich im Dezember arbeitslos gemeldet, 88 weniger als im Vormonat und 155 weniger als vor einem Jahr. Im selben Zeitraum konnten 501 Frauen und Männer ihre Arbeitslosigkeit beenden, 120 weniger als im November und 88 weniger als im Vorjahr. „Es ist ein deutlicher Unterschied in Bezug auf die beiden Rechtskreise erkennbar. Während die Arbeitslosigkeit im Zuständigkeitsbereich des Jobcenters im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent gestiegen ist, verzeichnete der Bereich der Arbeitsagentur einen Anstieg von 37 Prozent. Unsere Aufgabe ist es nun, einen Ausgleich auf dem Arbeitsmarkt herzustellen und den Bedarf an Arbeitskräften mit den Menschen zu decken, die bei uns gemeldet sind. Dafür unterstützen wir bei Bedarf mit unterschiedlichen Fördermöglichkeiten“, sagt Zeljko Kuzmanovic, Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit Speyer.  

Die Meldungen neuer Stellen haben erneut etwas zugenommen. Im Dezember wurden der Arbeitsagentur 172 neue Stellen gemeldet, 4 mehr als im November und sogar 60 mehr als vor einem Jahr. Insgesamt umfasst der Stellenbestand aktuell 770 Jobmöglichkeiten, 25 mehr als im Vormonat.

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