30.11.2021 | Presseinfo Nr. 36

Stabiler Arbeitsmarkt im November: Weniger Arbeitslose und hoher Bedarf an Personal

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Ludwigshafen zeigt sich weiterhin von seiner stabilen Seite. So waren im November mit 14.618 Personen 391 weniger arbeitslos gemeldet als im Vormonat und 1.926 weniger als vor einem Jahr.

Im Zuständigkeitsbereich der Arbeitsagentur wurde somit fast wieder der Vor-Pandemie-Zustand erreicht, denn mit 5.304 gemeldeten Arbeitslosen sind es lediglich 270 mehr als im November 2019. Beim Jobcenter Vorderpfalz-Ludwigshafen sind aktuell 9.314 Personen registriert, 930 mehr als im November vor zwei Jahren. Die Arbeitslosenquote sank im November um 0,1 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 7,1 Prozent.

In den vergangenen vier Wochen konnten 2.992 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden, 215 weniger als im Oktober. Im selben Zeitraum haben sich 2.596 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 58 weniger als im Vormonat. „Der Arbeitsmarkt zeigt sich robust, verändert sich aber dennoch stetig. Transformation und Digitalisierung nehmen Einfluss auf Berufe, für die es andere Anforderungen benötigt. Daher sind Qualifikation und Weiterbildung zwei wichtige Mechanismen, um mit dem Arbeitsmarkt der Zukunft weiterhin Schritt halten zu können. Wir bieten sowohl Arbeitslosen, Arbeitgebern als auch Beschäftigten verschiedene Fördermöglichkeiten und Unterstützungsangebote, die man sich am besten in einem individuellen Beratungsgespräch aufzeigen lassen kann. Zudem möchte ich angesichts des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember auf das wichtige Thema Inklusion am Arbeitsplatz aufmerksam machen. Menschen mit Behinderungen profitieren bislang weniger vom Beschäftigungsaufschwung, der sich im Nachgang der Corona-Pandemie ergeben hat, dabei kann diese Personengruppe einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs leisten, wenn man die vorhandenen Potenziale erkennt. Oftmals verunsichern allerdings Einstellungsvorbehalte Arbeitgeber, die es abzubauen gilt, wobei unser Arbeitgeber-Service und unsere Reha-Spezialisten beratend zur Verfügung stehen“, berichtet Benjamin Wehbring, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ludwigshafen.

Arbeitsstellen

3.840 Jobs sind aktuell im Bestand der Arbeitsagentur registriert, 93 mehr als im Vormonat und knapp 1000 mehr als vor einem Jahr. Im November wurden 724 neue Stellen gemeldet, 82 mehr als im Oktober und 61 mehr als im Vorjahr. „Der Bedarf an Personal ist nach wie vor ungebrochen hoch. Allerdings erschwert die aktuelle pandemische Entwicklung den Betrieben die Planungssicherheit. Daher wurden der erleichterte Zugang zum Kurzarbeitergeld, mit dem während der Pandemie bereits viele Arbeitsplätze gesichert werden konnten, sowie die Bezugsdauer bis 31. März 2022 verlängert. Ein wichtiger Schritt, um die Wirtschaft vor einem Abschwung in der vierten Corona-Welle zu schützen“, sagt Wehbring. Fragen zu Kurzarbeitergeld können Arbeitgeber unter der gebührenfreien Servicenummer 0800 4 5555 20 klären.

Stadt Ludwigshafen

In der Stadt Ludwigshafen waren im November mit 8.102 Personen 202 weniger arbeitslos gemeldet als im Vormonat und 919 weniger als vor einem Jahr. 1.636 Frauen und Männer haben ihre Arbeitslosigkeit beendet, 95 weniger als im Oktober. Im selben Zeitraum haben sich 1.431 Personen arbeitslos gemeldet, lediglich 4 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Prozentpunkte auf 8,6 Prozent.

Geschäftsstellenbezirk Frankenthal

„Der Arbeitsmarkt in Frankenthal entwickelt sich weiterhin positiv“, sagt Ralf Lenke, Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit in Frankenthal. Mit 2.173 Personen waren 81 weniger arbeitslos gemeldet als im Vormonat und 311 weniger als vor einem Jahr.  Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Prozentpunkte auf 5,8 Prozent. In den vergangenen vier Wochen haben sich 417 Personen arbeitslos gemeldet, 34 weniger als im Oktober. Im selben Zeitraum konnten 502 Frauen und Männer ihre Arbeitslosigkeit beenden, 12 weniger als im Vormonat. „Die Arbeitslosigkeit ist noch immer rückläufig, der Trend in der Beschäftigung zeigt nach oben. Die Auswirkungen der Corona-Krise sind in den meisten Branchen inzwischen nicht mehr zu spüren – mit Ausnahme der stärker betroffenen Bereiche wie dem Gastgewerbe, dem Veranstaltungs- und Messewesen sowie Teilen des Handels“, berichtet Lenke.

Die Arbeitgeber im Agenturbezirk Frankenthal haben in den vergangenen vier Wochen 115 neue Stellenangebote gemeldet, 23 mehr als im Oktober. Somit waren zuletzt insgesamt 526 offene Stellen bei der Agentur für Arbeit registriert, davon entfallen 400 auf die Stadt Frankenthal. „Nach einer aktuellen Studie unseres Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung können wir für 2022 mit einem stärkeren Beschäftigungsanstieg rechnen. Für Frankenthal ist daher mit einem weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit und einem Anstieg von Beschäftigung zu rechnen. Das sind gute Aussichten für die Region. Ich bin daher sehr optimistisch, dass sich auch in den kommenden Monaten der Arbeitsmarkt tendenziell gut entwickelt, sofern es keine neuen Rückschläge, beispielsweise durch Corona-Beschränkungen oder Materialmangel, gibt“, meint Lenke.

Geschäftsstellenbezirk Speyer

Der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt geht auch im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer weiter: Mit 2.608 Personen waren im November 74 weniger arbeitslos gemeldet als im Vormonat und knapp 500 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 4,5 Prozent. 446 Personen haben sich in den vergangenen vier Wochen arbeitslos gemeldet, 41 weniger als im Vormonat. Im selben Zeitraum konnten 524 Frauen und Männer ihre Arbeitslosigkeit beenden, 95 weniger als im Oktober. „Die Arbeitslosigkeit geht weiter zurück, da der Beschäftigungstrend weiter nach oben geht. Viele Firmen suchen neues Personal, das machen auch die Stellenmeldungen deutlich, die im November wieder leicht gestiegen sind“, erklärt Zeljko Kuzmanovic, Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit in Speyer.

202 neue Stellenmeldungen konnte der Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit entgegennehmen, 56 mehr als im Oktober. Insgesamt umfasst der Bestand aktuell 1.051 Stellen. „Unser Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung prognostiziert für das kommende Jahr einen stärkeren Beschäftigungsanstieg, was natürlich auch dem regionalen Arbeitsmarkt zugutekommen würde. Vorausgesetzt neue Corona-Beschränkungen dämpfen diese Entwicklung nicht wieder“, sagt Kuzmanovic.

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